Fünf Fans sterben in Argentinien und Spanien nach dramatischem WM-Finale
Drei Menschen starben in Argentinien nach der Niederlage der Nationalmannschaft gegen Spanien, während zwei weitere Todesfälle die Feiern im Siegerland trübten.
Das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 endete nach Verlängerung mit einer 0:1-Niederlage Argentiniens gegen Spanien, doch das Ergebnis wurde durch eine Reihe tödlicher Vorfälle mit Fans in beiden Nationen überschattet. Argentinische Medien berichteten von drei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Spiel, während spanische Behörden zwei weitere während der Siegesfeierlichkeiten bestätigten.
In Spanien standen beide Tragödien im Zusammenhang mit den ausgelassenen Feierlichkeiten zum WM-Sieg.
Trauer in Argentinien
In der Hauptstadt Buenos Aires erlitt ein 67-jähriger Mann einen tödlichen Herzinfarkt, während er das Finale im Fernsehen verfolgte. Das Spiel, das in East Rutherford bei New York stattfand, endete für die argentinischen Fans mit tiefer Enttäuschung.
In Rosario starb eine 45-jährige Frau, nachdem sie von einem fahrenden Pickup auf den Asphalt gestürzt war. Lokale Medien brachten den Vorfall direkt mit der aufgeheizten Stimmung rund um das Spiel in Verbindung.
Der dritte Todesfall in Argentinien ereignete sich in Neuquén, wo ein Feuerwerkskörper explodierte, eine Person tötete und drei weitere schwer verletzte. Berichte schildern ein chaotisches Szenario, als der Gegenstand inmitten einer Menschenmenge detonierte, die auf das sich entfaltende Drama reagierte.
Tragödie inmitten spanischer Freude
Die Feierlichkeiten in Spanien wurden an zwei Orten tödlich. In Ciudad Rodrigo stürzte ein Brunnen unter dem Gewicht von Menschen ein, die während der Feierlichkeiten darauf geklettert waren. Der obere Teil brach ab und fiel auf die Menge unten.
Ein 13-jähriger Junge erlitt die schwersten Verletzungen und starb, nachdem er ins Krankenhaus gebracht worden war. Zwei weitere Menschen wurden bei demselben Vorfall verletzt, so der örtliche Rettungsdienst.
In Sonseca, einer Stadt in der Region Kastilien-La Mancha, fühlte sich ein 20-jähriger Mann beim Feiern in einer auf dem Hauptplatz eingerichteten Fan-Zone unwohl. Er begann zu krampfen und starb noch am Ort, trotz des schnellen Eintreffens des Rettungsdienstes und Wiederbelebungsversuchen.
Ein getrübtes Finale
Argentinien verlor das Finale am Sonntag nach Verlängerung in East Rutherford und übergab Spanien den Weltmeistertitel. Die fünf Todesfälle (drei in Argentinien, zwei in Spanien) sind die schwerste menschliche Bilanz im Zusammenhang mit einem WM-Finale der jüngeren Geschichte.

