
Franzosen räumen beim Cross-Country in Leogang das Podest ab; Keller Dritte hinter Rissveds
Französische Fahrer räumten beim Cross-Country der Männer beim Mountainbike-Weltcup im österreichischen Leogang das Podest ab, während die Schwedin Jenny Rissveds ein verregnetes Frauenrennen dominierte und die Schweizerin Alessandra Keller Dritte wurde.
Frauenrennen: Rissveds meistert den Schlamm
Starker Regen kurz nach dem Start verwandelte die ohnehin feuchte Strecke in Leogang in ein Schlammbad. Olympiasiegerin Jenny Rissveds passte sich am besten an, erholte sich von einer frühen Kollision mit der Amerikanerin Savilia Blunk und baute eine uneinholbare Führung auf. Sie überquerte die Ziellinie 56 Sekunden vor der Niederländerin Puck Pieterse, die die Schweizerin Alessandra Keller in der letzten Runde überholte. Keller war zwischenzeitlich mit einem Zehn-Sekunden-Vorsprung auf Pieterse auf Platz zwei gelegen, konnte aber der Kletterstärke der Niederländerin nicht standhalten und begnügte sich mit Platz drei, 1 Minute und 14 Sekunden hinter der Siegerin. Nicole Koller wurde Vierte, nur 18 Sekunden hinter ihrer Landsfrau.
Bei solchen Bedingungen macht jeder Fehler, man muss einfach auf sein Können vertrauen und auf die Fehler der anderen hoffen.
Männerrennen: Französisches Trio setzt sich früh ab
Eine französische Spitzengruppe bildete sich in der ersten Runde, als Luca Martin, Mathis Azzaro und Adrien Boichis eine Lücke rissen, die das Feld nicht mehr schließen konnte. Der Amerikaner Bjorn Riley hielt zunächst mit, fiel aber zurück. Am letzten Anstieg setzte der 23-jährige Boichis die entscheidende Attacke und feierte seinen ersten Weltcupsieg, vor Azzaro auf Platz zwei und Martin auf Platz drei. Für Martin war es das dritte Podium in Folge nach zwei zweiten Plätzen in Südkorea und Tschechien.
Schweizer Perspektiven
Die Schweizer Männer verpassten das Podest knapp, platzierten aber fünf Fahrer in den Top 15. Mathias Flückiger, zweifacher Sieger in Leogang, kämpfte sich nach einem langsamen Start auf Platz sieben vor, 1 Minute und 39 Sekunden hinter Boichis. Filippo Colombo überwand einen Sturz in der ersten Runde, der ihm eine blutende Ellbogenverletzung einbrachte, und wurde Neunter. Im Frauenrennen stürzte Short-Track-Spezialistin Sina Frei nach dem Start mit Trockenreifen dreimal im Schlamm; ein Vorderradwechsel brachte schließlich mehr Grip. Sie wurde Neunte und verlor die Führung im Gesamtweltcup.
Auswirkungen auf die Gesamtwertung
- Yongpyong
- 2 Platz
- Nove Mesto
- 2 Platz
- Leogang
- 1 Platz


