
Frankreich zieht Flugzeugträger Charles de Gaulle nach Fortschritten bei US-iranischem Waffenstillstand ab
Präsident Macron ordnet die Rückkehr der Charles de Gaulle nach Toulon an und verweist auf die günstige Entwicklung der US-iranischen Verhandlungen, während französische Minenjäger in der Straße von Hormus verbleiben.
Irans Blockade und der US-iranische Krieg
Ende Februar blockierte Iran den Seeverkehr in der Straße von Hormus als Reaktion auf US-amerikanische und israelische Angriffe und unterbrach damit eine lebenswichtige Ader für globale Öl- und Gaslieferungen.
Eine diplomatische Öffnung
Am 17. Juni unterzeichneten Washington und Teheran nach Vermittlung durch Pakistan und Katar eine Absichtserklärung, die 60-tägige, verlängerbare Verhandlungen für einen dauerhaften Waffenstillstand einleitete.
Die Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran am 17. Juni stellt einen wichtigen Schritt für die regionale Stabilität dar, insbesondere die Bekräftigung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus.
Träger kehrt zurück, Minenräumer bleiben
Am 3. Juli kündigte Präsident Macron an, dass der seit Mai eingesetzte Flugzeugträger Charles de Gaulle in seinen Heimathafen Toulon zurückkehren werde. Das Schiff befindet sich derzeit im Mittelmeer. Zwei Tripartite-Minenjäger, zwei Fregatten und ein Seefernaufklärer bleiben vor Ort, um gemeinsam mit Partnern zur vollständigen Wiederaufnahme der sicheren Schifffahrt beizutragen.
Der Flugzeugträger Charles de Gaulle kehrt in seinen Heimathafen Toulon zurück, während unsere Minenräumkräfte und ihre Begleitung weiterhin eingesetzt und bereit sind, gemeinsam mit unseren Partnern einzugreifen.
Gemeinsame Minenräumung und internationale Mission
Anfang dieser Woche traf Macron Omans Sultan Haitham bin Tariq in Paris. Die beiden Länder vereinbarten gemeinsame Minenräumoperationen in der Straße von Hormus. Paris bereitet gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich eine internationale defensive Minenräummission vor, an der mehr als 40 Nationen beteiligt sein könnten.
Fragile Ruhe und verbleibende Risiken
Der Verkehr durch die Meerenge hat sich seit der Absichtserklärung langsam erholt, liegt aber weiterhin weit unter dem Vorkriegsniveau. Schifffahrtsexperten betrachten die Meerenge weiterhin als Kriegsgebiet, eine Einstufung, die mindestens bis zum 9. Juli gilt. US-Geheimdienste schätzen, dass Iran bis zu 6.000 Minen besitzen könnte, und das Risiko von im Wasser verbliebenen Minen besteht fort.
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