Die Mobilisierung begann im September mit Schülern und Studierenden, die gegen die Zustände an ihren Schulen protestierten – Lehrermangel, überfüllte Klassen und marode Gebäude. Daraus wurde eine breite Bewegung über Lebenshaltungskosten, Kraftstoffpreise, Löhne, Renten und öffentliche Dienste. Die Regierung hatte erwartet, dass die Schülerproteste abflauen würden, doch stattdessen schlossen sich andere gesellschaftliche Gruppen den Demonstrationen an. Nach Recherchen von Le Monde wurde das Datum, das sich verbreitete, zuerst in einem am 7. September veröffentlichten Video eines jungen Content Creators unter dem Pseudonym „V2“ vorgeschlagen, der die steigenden Kraftstoffpreise anprangerte und einen Samstag vorschlug, an dem die Schulen geschlossen sind. Der Clip erhielt Hunderttausende Likes, und KI-generierte Plakate stellten den Tag als von den Gelbwesten organisiert dar, obwohl die Organisationen der Bewegung dies nicht bestätigten.
Am Samstag, dem 17. Oktober, zählten die französischen Behörden landesweit etwa 550.000 Demonstranten, während die Organisatoren die Zahl mit 800.000 angaben.
Daten aus dem Artikeltext
Nach Angaben der Behörden legten Gruppen mit vermummten Gesichtern in mehreren Städten Brände und griffen öffentliche Gebäude an, darunter Rathäuser. Nuñez sagte, in Paris, Marseille, Lyon und Bordeaux seien Hunderte Geschäfte geplündert worden. In Limoges brachte ein Brand in einem Rathaus aus dem 19. Jahrhundert das Dach zum Einsturz und zerstörte das Gebäude beinahe. Hunderte Polizeibeamte und Rettungskräfte wurden verletzt. In früheren Berichten lag die Zahl der Festnahmen bei mindestens 1.800; bis Sonntag bezifferte Nuñez sie auf mehr als 2.000, während die Ermittlungen weitergingen, allein in Paris mehr als 850. Eine Person starb; die Pariser Polizei führte den Tod auf einen Herzstillstand zurück, und die Pariser Staatsanwaltschaft eröffnete ein Ermittlungsverfahren.
Nuñez schrieb auf X, das Recht zu demonstrieren sei grundlegend, gezielt organisierte Gewalt jedoch nicht.
„Das Recht zu demonstrieren ist ein Grundrecht. Die bewusste und organisierte Provokation von Unruhen durch Gewalt ist es nicht.“
Premierminister Sébastien Lecornu machte La France insoumise, die Partei von Jean-Luc Mélenchon, verantwortlich und sagte, ihre Mitglieder hätten die Zwischenfälle provoziert. Er sagte, die ersten Randalierer hätten Sicherheitskräfte und Regierungsgebäude angegriffen, bevor die offiziellen Demonstrationen begannen, und sie stammten aus der extremen Linken. Oppositionspolitiker und Präsidentschaftsanwärter haben die Regierung kritisiert, die auch wegen Polizeigewalt in der Kritik steht. Lecornu sagte, Frankreich habe einen Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gebe.
„Hinter all dem wird eindeutig ein politischer Kampf ausgetragen.“
Marine Le Pen, Vorsitzende des Rassemblement National, veröffentlichte in den sozialen Medien ein Video, in dem sie Macron vorwarf, die Kontrolle über die Lage verloren zu haben. Sie beschrieb eine tiefe Vertrauenskrise gegenüber den Behörden, die die demokratischen Institutionen bedrohe, und eine Regierung, die ihre Legitimität verloren habe.
„Das Land steckt in einer Sackgasse, wenn nicht gar in Geiselhaft, zwischen Gewalt und der Unfähigkeit der Staatsgewalt zu reagieren.“
Am Sonntag, dem 18. Oktober, versammelten sich erneut Hunderte Demonstranten auf dem Place de la République in Paris, wo die Polizei Tränengas und einen Wasserwerfer einsetzte, um sie zu zerstreuen. In Marseille errichteten Demonstranten Barrikaden, wo starke Polizeikräfte auf den Straßen eingesetzt wurden. Macron wollte vor einer Fernsehansprache um 20:00 Uhr Ortszeit – 21:00 Uhr in Griechenland – eine Krisensitzung mit hochrangigen Regierungsvertretern abhalten. Die CGT und andere Gewerkschaften haben für den 5. November zu einem neuen Tag der Massendemonstrationen aufgerufen. Für die Schulen beginnen zweiwöchige Ferien, und die Regierung hofft, dass die Schülerbewegung in der Pause an Schwung verliert.
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Innenminister Laurent Nuñez sagte, die Zahl der Festnahmen habe am Sonntag, dem 18. Oktober, die Marke von 2.000 überschritten, während in Paris erneut Tränengas eingesetzt wurde und Macron eine Fernsehansprache um 20:00 Uhr Ortszeit vorbereitete.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NewsIT, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .