Am Wochenende des 17. und 18. Oktober breiteten sich gewaltsame Proteste in mehreren französischen Städten aus; die BBC beschreibt die Ausschreitungen als landesweit verbreitet. Kolumnisten von ABC und El Mundo zählen Brände, Plünderungen und Angriffe auf öffentliches Eigentum auf, darunter ein Brand im Rathaus von Limoges, einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das unter Denkmalschutz steht. Ignacio Camacho schreibt, in Paris seien Geschäfte geplündert und eine palästinensische Flagge am Eiffelturm angebracht worden, während Juan Soto Ivars niedergebrannte öffentliche Schulen, eine in Brand gesetzte Bank im Erdgeschoss eines Wohnhauses und geplünderte Luxusgeschäfte beschreibt. LaSexta berichtete von Hunderten Verletzten und Festgenommenen im Zuge der Proteste.
Camacho zufolge begannen die Proteste mit Studierenden, später schlossen sich Gewerkschaften, Landwirte, Beamte, Rentner und von den Lebenshaltungskosten bedrängte Verbraucher sowie die Gelbwesten an. Die gewalttätigsten Handlungen ordnet er linksextremen Black-Bloc-Gruppen an vorderster Front zu. In seiner Darstellung spiegeln die wiederkehrenden Wellen urbaner Gewalt eine Gesellschaft ohne Perspektive wider, die ihre Ausgaben für Subventionen kaum noch finanzieren kann.
Macron verteidigte die Legitimität der sozialen Forderungen, verurteilte jedoch Zerstörung, Vandalismus und Plünderungen, die er Gruppen der „extremen Linken“ zuschrieb und für die er die Justiz einschalten ließ. Premierminister Sébastien Lecornu sagte am Montag, 19. Oktober, einige französische Städte führten teilweise Ausgangssperren ein. Die Unruhen fallen in eine politische und Haushaltskrise, die die wirtschaftliche Zukunft des Landes unsicher lässt.
Die Chronologie reicht von den ersten Gewaltausbrüchen am Samstag, 17. Oktober, bis zu den bis Montag, 19. Oktober, angekündigten Ausgangssperren. Die Quellen nennen keine vollständige Bilanz der Schäden oder Festnahmen, daher bleiben die verfügbaren Zahlen unvollständig.
Pedro Rodríguez, Professor für Internationale Beziehungen, im Interview mit LaSexta, sagt, die Forderungen von Lehrkräften und Gelbwesten-Protestierenden nach bezahlbarem Leben seien von einer gewalttätigen Minderheit gekapert worden. Er sieht zudem einen breiteren Vertrauensverlust in die Demokratie in ganz Europa und eine Stimmung radikaler Veränderung, die radikaleren politischen Optionen zugutekommt.
„Erneut haben junge Menschen in Schwarz mit vermummten Gesichtern völlig legitime Demonstrationen zerstört.“
Eine Kolumne in El Mundo weist eine rein nihilistische Erklärung zurück und argumentiert, Angriffe auf einen Ladenbesitzer, ein Levi's-Geschäft und ein Rathaus spiegelten sozialen Groll wider. Der Leitartikel von ABC argumentiert, Populismus, fiskalische Verantwortungslosigkeit und die Erosion staatlicher Autorität schwächten die Demokratie, und der Staat müsse mit Verhältnismäßigkeit, aber ohne Zögern handeln. Der Leitartikel von El Periódico warnt davor, Frankreich auf Spanien oder Italien zu übertragen, und erklärt, Frankreich habe die strukturellen Reformen, die es nach dem Euro und der Globalisierung gebraucht hätte, nicht umgesetzt.
Camacho schreibt, die Unruhen hätten Nachbarländer wie Belgien und Italien erreicht, und für Spanien sei offen, wann und nicht ob sie ankommen. Er erwartet, dass bei der Präsidentschaftswahl 2027 zwei radikale Kandidaten gegeneinander antreten. Rodríguez sagt, der Wahlkalender dränge, und Frankreich werde die Ära Macron 2027 beenden. Der Leitartikel von ABC argumentiert, ein geschwächtes Zentrum begünstige vor dieser Präsidentschaftswahl das Rassemblement National.
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Pollar unterstützenSicherheit · Paris, Limoges und Marseille
Mehrere französische Städte haben am Montag, 19. Oktober, teilweise Ausgangssperren verhängt, nachdem Proteste am Wochenende in Plünderungen, Brandstiftung und Angriffe auf öffentliche Gebäude umgeschlagen waren. Emmanuel Macron verurteilte den Vandalismus und machte linksextreme Gruppen verantwortlich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, EL MUNDO, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht .