Sicherheit · Lutoryż

Polnische Pathologin nach Fund von 32 menschlichen Föten auf ihrem ehemaligen Grundstück in Untersuchungshaft

Eine 57-jährige Pathologin ist wegen Leichenschändung angeklagt worden, nachdem Bauarbeiter auf einem Grundstück, das sie einst bei Rzeszów in Polen besaß, 32 menschliche Föten und Zehntausende medizinische Abfallproben ausgegraben hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TOK FM, Super Nowości24, www.gazetaprawna.pl und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lutoryż · Polen
Wie es dazu kam
  1. 10.06.Ein Baggerführer entdeckt während Erdarbeiten auf dem Grundstück den ersten menschlichen Fötus.
  2. 12.06.Die Polizei nimmt die ehemalige Besitzerin, die 57-jährige Pathologin Magdalena H., fest.
  3. 13.06.Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Leichenschändung und illegaler Abfallentsorgung; sie gesteht, die Überreste vergraben zu haben.
  4. 13.06.Das Bezirksgericht ordnet eine dreimonatige Untersuchungshaft bis zum 10. September 2026 an.

Entdeckung

Am 10. Juni förderte ein Baggerführer bei der Vorbereitung des Bodens für eine neue Terrasse auf einem Grundstück in Lutoryż, einem Dorf südlich von Rzeszów, ein winziges menschliches Skelett zutage. Die Polizei riegelte den Fundort ab, und Forensiker arbeiteten in den folgenden Tagen. Bis Samstagnachmittag waren 32 menschliche Föten aus mehreren Gruben in 120 bis 160 Zentimeter Tiefe exhumiert worden, zusammen mit Tausenden Paraffinblöcken, Objektträgern und anderen Laborabfällen. Ein Leichenspürhund ortete die Grabstellen auf dem 0,05 Hektar großen Grundstück; ein Bodenradar wurde hinzugezogen, um die Suche fortzusetzen. Außerhalb des Gartens der ehemaligen Besitzerin wurden keine Überreste gefunden.

Tatverdächtige und Anklage

Das Grundstück wurde im Februar 2025 verkauft. Am 12. Juni nahm die Polizei die ehemalige Besitzerin fest, Magdalena H., eine 57-jährige Pathologin, die in Rzeszów praktiziert hatte. Als sie am nächsten Morgen der Regionalstaatsanwaltschaft vorgeführt wurde, fühlte sie sich unwohl, da sie ihre regelmäßige Medikation nicht eingenommen hatte, und wurde vor der Vernehmung kurz im Krankenhaus untersucht. Sie plädierte nicht auf schuldig, sondern teilte den Ermittlern mit, sie werde eine formelle Aussage machen, sobald sie einen Verteidiger gewählt habe.

„Die Verdächtige gab nicht an, ob sie sich schuldig bekennt, aber sie machte Angaben, aus denen hervorgeht, dass sie die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten sowie andere medizinische Abfälle persönlich transportiert und vergraben hat.“

Krzysztof Ciechanowski, Sprecher

Staatsanwalt Krzysztof Ciechanowski erklärte, die Verdächtige habe auch die Herkunft der Föten angegeben, Details würden jedoch während der laufenden Ermittlungen zurückgehalten. Ihr wird eine kombinierte Anklage wegen Leichenschändung (Artikel 262 des Strafgesetzbuches) und unerlaubter Ablagerung gefährlicher Abfälle (Artikel 183) vorgeworfen, was eine Höchststrafe von 12 Jahren Haft nach sich zieht.

Gerichtsentscheidung

Die Staatsanwaltschaft beantragte am Samstag Untersuchungshaft. Das Bezirksgericht in Rzeszów gab dem Antrag vollumfänglich statt und ordnete die Untersuchungshaft von Magdalena H. bis zum 10. September 2026 an. Ciechanowski betonte, dass die Ermittler derzeit keine Hinweise auf eine Mithilfe Dritter oder weitere Grabstätten haben. Es gebe keine Anzeichen für illegale Abtreibungen.

Tatort und Umfeld

Nachbarn in der ruhigen Siedlung Biała in Rzeszów, wo die Verdächtige fast zwei Jahrzehnte allein lebte, beschrieben sie als zurückhaltend. Ein Mann, der ihr das Grundstück in Lutoryż vor Jahren verkauft hatte, erinnerte sich, dass sie allmählich das Haus nicht mehr verließ und der Kontakt distanzierter wurde. Sie hat eine erwachsene Tochter und einen kleinen Enkel; vor kurzem war sie zu ihrer eigenen Mutter gezogen, um bei der täglichen Pflege zu helfen.

Wie es weitergeht

Forensiker bleiben am Fundort, die Grabungen werden voraussichtlich mindestens bis Montag fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Priorität darin liege, die Angaben der Verdächtigen zu überprüfen und das genaue Alter der Föten sowie die Dauer ihrer Vergrabung zu bestimmen.

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