Fußball · Miami, Mogadischu und Salzburg
FIFA zahlt somalischem Schiedsrichter Omar Artan volle WM-Gage nach US-Einreiseverbot; UEFA beruft ihn für Super Cup
Der somalische Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan, dem von US-Einwanderungsbehörden wegen angeblicher Terrorverbindungen die Einreise verweigert wurde, erhält von der FIFA seine volle WM-Gage. Gleichzeitig hat die UEFA ihn für die Leitung des europäischen Super Cups nominiert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, N-tv, ANSA.it und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trotz eines gültigen Visums und Diplomatenpasses wurde Omar Artan am Flughafen Miami elf Stunden lang verhört und die Einreise aufgrund angeblicher Verbindungen zu mutmaßlichen Terrororganisationen verweigert.
Am 14. Juni bestätigte die FIFA, dass sie Artan mit der gesamten Turniergage entschädigen werde, die sich auf mindestens 100.000 USD belaufen könnte, obwohl er keine Spiele leiten wird.
Die UEFA ernannte Artan zum Schiedsrichter für den UEFA-Super-Cup am 12. August zwischen PSG und Aston Villa in Salzburg und verwies auf seine Qualitäten und die verbindende Kraft des Fußballs.
Andrew Giuliani, Leiter der WM-Taskforce von Trump, behauptete, Artan habe vor der Reise Kontakt zu 'sehr, sehr schlechten Menschen' gehabt und beharrte darauf, dass die USA keine 'zwielichtigen Gestalten' einlassen würden.
Nach seiner Rückkehr nach Somalia wurde Artan als Held gefeiert und schwor, bei der WM 2030 zu pfeifen, wodurch der Vorfall zu einer Geschichte der Resilienz wurde.
- 8.06.Artan wird nach einem elfstündigen Verhör am Flughafen Miami die Einreise in die USA verweigert.
- 11.06.Die UEFA beruft Artan als Schiedsrichter für den europäischen Super Cup am 12. August.
- 14.06.Die FIFA bestätigt, dass Artan seine volle WM-Gage erhält.
Einreise am Flughafen Miami verweigert
Am 8. Juni traf Omar Abdulkadir Artan, ein 34-jähriger somalischer Schiedsrichter und Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025, am Miami International Airport ein, um Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu leiten. Trotz eines Diplomatenpasses und eines gültigen US-Visums wurde er von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde elf Stunden lang verhört und anschließend die Einreise verweigert. Die Behörden verwiesen auf eine angebliche „Verbindung zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“, und er wurde noch am selben Tag in einen Flug zurück in die Türkei gesetzt. Artan erklärte gegenüber Reportern, er sei zu Verbindungen zur somalischen militanten Gruppe Al-Shabab befragt worden, wovon er nach eigener Aussage keine Kenntnis habe.
„Ich hatte alle Papiere in Ordnung. Ich hatte das korrekte Visum. Ich bin einfach nur ein Schiedsrichter, der versucht, seinen Traum zu leben, den größten Traum meines Lebens: an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.“
USA verteidigen die Entscheidung
Andrew Giuliani, der vom US-Präsidenten Donald Trump ernannte Leiter der WM-Taskforce des Weißen Hauses, verteidigte die Einreiseverweigerung vehement. Im Gespräch mit Reportern beim Spiel Niederlande gegen Japan in Dallas sagte Giuliani, Artan habe kurz vor seiner Reise Kontakt „mit sehr, sehr schlechten Menschen“ gehabt.
„Wir werden nicht zulassen, dass zwielichtige Gestalten als Teil eines Fußballturniers in die Vereinigten Staaten einreisen.“
FIFA-Entschädigung und Bedauern
Die FIFA reagierte schnell auf die Auswirkungen. Am 14. Juni berichteten mehrere Medien, dass der Weltverband zugesagt habe, Artan seine volle Turniergage zu zahlen, als hätte er Spiele geleitet. Die genaue Summe bleibt unbekannt – Schiedsrichter erfahren ihre endgültige Vergütung nach dem Wettbewerb basierend auf den geleiteten Spielen –, aber eine Quelle, die sich auf die BBC beruft, gab an, sie betrage mindestens 100.000 USD. FIFA-Präsident Gianni Infantino drückte sein Bedauern aus.
„Es ist eine Schande, was ihm passiert ist, aber wir können nicht alles kontrollieren.“
UEFA-Gegenberufung
In einem deutlichen Zeichen der Solidarität gab die Union of European Football Associations (UEFA) am 11. Juni bekannt, dass Artan das UEFA-Super-Cup-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg, Österreich, leiten werde. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sagte, die Ernennung sei erfolgt, „um Respekt für Omar und seine herausragenden schiedsrichterlichen Qualitäten zu zeigen“ und betonte, dass „Fußball dazu gedacht ist, Menschen zusammenzubringen“. Der Schritt wurde als Teil eines kürzlich geschlossenen Kooperationsabkommens zwischen der UEFA und dem afrikanischen Fußballverband (CAF) zur Förderung von Einheit und Nichtdiskriminierung dargestellt.
Artan kehrt als Held zurück
Nachdem er mit Unterstützung der FIFA in die Türkei zurückgeflogen worden war, kehrte Artan nach Mogadischu zurück, wo er als Nationalheld empfangen wurde. Er dankte seinem „Volk und Land“ und schwor, bei der Weltmeisterschaft 2030 als Schiedsrichter tätig zu sein. Der Vorfall hat ihn zu einem Symbol der Widerstandsfähigkeit innerhalb der Fußballgemeinschaft gemacht, wobei seine Karriere trotz des Rückschlags in den USA nun für einen hochkarätigen europäischen Einsatz bereitsteht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- watson.ch/So verteidigt Trump-Vertrauter die Einreiseverweigerung für somalischem Schiedsrichter
- N-tvVerweigerte Einreisen: Trumps WM-Chef wettert gegen "zwielichtige Gestalten"
- ANSA.itMondiali: Fifa paghera' comunque compenso ad arbitro somalo Artan - Mondiali 2026
- Le ParisienLa Fifa versera à l'arbitre somalien Omar Artan, privé de visa, l'intégralité de sa prime de Coupe du monde
- Omar Abdulkadir Artan
- Somalische Fußballschiedsrichter, Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025, erster Somalier, der für die Leitung eines WM-Spiels ausgewählt wurde.
- Andrew Giuliani
- Leiter der WM-Taskforce des Weißen Hauses, ernannt von Präsident Trump.
- Gianni Infantino
- Präsident der FIFA.
- Aleksander Ceferin
- Präsident der UEFA, betonte die Einheit des Fußballs bei der Berufung von Artan.
- Donald Trump
- US-Präsident, ernannte Andrew Giuliani zum Leiter der WM-Taskforce.
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