
Waldbrand bei Pefkali, Korinthien, klingt innerhalb von 45 Minuten ab – starke Winde fordern Feuerwehr heraus, Evakuierung angeordnet
Am Sonntag brach in einem Waldgebiet von Pefkali, Korinthien, ein Waldbrand aus, der eine 112-Warnung für die Bewohner von Amoni auslöste, sich in Richtung Sofiko zu evakuieren. Starke Winde und schwieriges Gelände erschwerten den Einsatz, doch die Feuerwehr brachte den Brand innerhalb von 45 Minuten zum Abklingen.
Brandausbruch
Kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit am 28. Juni 2026 entzündete sich ein Waldbrand in einem Waldgebiet bei Pefkali in der Gemeinde Korinth. Das Feuer breitete sich in die Nähe verstreuter Häuser aus und zwang die Feuerwehr zu sofortigem Handeln.
112-Alarm und Evakuierung
Aus Vorsorge wurde eine 112-Notfallmeldung herausgegeben, die die Bewohner des Gebiets Amoni aufforderte, das Gebiet zu verlassen und sich über die Straße Korinth-Epidaurus in Richtung Sofiko zu begeben. Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, die Anweisungen des Zivilschutzes strikt zu befolgen.
- Waldbrand bricht in einem Waldgebiet bei Pefkali, Korinthien, aus
- 112-Notfallmeldung an Bewohner von Amoni gesendet, um in Richtung Sofiko zu evakuieren
- Feuerwehr meldet, dass der Brand nach intensivem 45-minütigem Einsatz abklingt
Eingesetzte Einsatzkräfte
Ein Großeinsatz wurde gestartet. Am Boden arbeiteten 62 Feuerwehrleute mit drei Waldbrandspezialtrupps der 9. EMODE, 18 Löschfahrzeugen und Freiwilligen. Aus der Luft warfen sieben Flugzeuge und zwei Hubschrauber Wasser ab, während Tanklöschfahrzeuge aus der Region Peloponnes die Bemühungen unterstützten. Böen mit Windstärke 7 und das unwegsame Gelände erschwerten die Arbeit erheblich.
Rasche Eindämmung erreicht
Dank des sofortigen und koordinierten Eingreifens war der Brand laut Feuerwehr bereits 45 Minuten nach seinem Ausbruch im Abklingen. Der schnelle Einsatz von Boden- und Luftfahrzeugen wurde als Grund dafür genannt, dass eine weitere Ausbreitung verhindert wurde.
Ermittlungen und Bedingungen
Die Ermittlungsgruppe für Brandstiftung in Korinthien untersucht die Brandursache. Die Einsätze wurden bei sehr hoher Waldbrandgefahr fortgesetzt, wobei der starke Wind den ganzen Nachmittag über anhielt.


