
57-Jährige wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Korinthien festgenommen; 93 % der Festnahmen wegen Branddelikten auf Fahrlässigkeit zurückzuführen, teilt Feuerwehr mit
Die griechischen Behörden haben am Sonntagabend eine 57-jährige Frau festgenommen, nachdem ein Feuer in trockenem Gras ausgebrochen war. Sie soll am Montag einem Staatsanwalt vorgeführt werden, so die Feuerwehr.
Was geschah
Das Feuer wurde am Sonntag, den 28. Juni, um 18:46 Uhr in trockenem Gras in Korinthien gemeldet. Ermittler der Direktion zur Bekämpfung von Brandstiftung (DAEE) und örtliche Einheiten stellten fest, dass eine offene Flamme verwendet wurde, um die Vegetation in Brand zu setzen. Die 57-Jährige wurde nach einer vorläufigen Untersuchung im Wege des automatischen Verfahrens bei flagrantem Delikt in Gewahrsam genommen.
Heute, am 29. Juni, wird sie der zuständigen Staatsanwaltschaft vorgeführt. Vertreter der Feuerwehr betonten, dass die DAEE und die Ermittlungsdienste in erhöhter operativer Bereitschaft bleiben, intensive Kontrollen durchführen und bei festgestellten Verstößen auf straf- und verwaltungsrechtliche Haftung hinarbeiten.
Die Zahlen hinter der Festnahme
Dies ist der neunte Fall vorsätzlicher Brandstiftung, der in Griechenland seit Jahresbeginn aufgeklärt wurde. Von insgesamt 134 Festnahmen wegen Verstößen gegen Brandschutzgesetze bis einschließlich 28. Juni betreffen 9 vorsätzliche Brandstiftung, das sind 6,72 %. Die restlichen 125, 93,28 % der Gesamtzahl, gehen auf Fahrlässigkeit zurück.
- Vorsätzliche Brandstiftung
- 9 Fälle
- Fahrlässigkeit
- 125 Fälle
Ermittlungsverfahren
Spezialbeamte der DAEE begaben sich umgehend zum Tatort, um die örtliche Ermittlungseinheit für Brandstiftungsdelikte in Korinthien zu unterstützen. Die am Tatort gesammelten Beweise deuteten auf die vorsätzliche Verwendung einer offenen Flamme hin, was zur Festnahme führte. Die Feuerwehr unterstrich, dass auf jede Festnahme unverzüglich Schritte zur Verhängung der im griechischen Brandschutzrecht vorgesehenen Strafen folgen.
Allgemeines Muster
Während Festnahmen wegen vorsätzlicher Brandstiftung nur einen kleinen Teil der Fälle ausmachen, stellt die Feuerwehr fest, dass jeder einzelne mit der gleichen Beweissorgfalt verfolgt wird. Die 134 Festnahmen im ersten Halbjahr 2026 spiegeln eine umfassendere Anstrengung zur Durchsetzung der Brandverhütungsgesetze während einer Zeit erhöhter Gefahr wider, wobei Fahrlässigkeit, wie das achtlose Entsorgen von brennenden Materialien oder nicht genehmigtes Verbrennen im Freien, die Fallzahlen dominiert.
- Brand bricht in trockenem Gras in Korinthien aus
- DAEE und örtliche Ermittler treffen ein; 57-jährige Frau festgenommen
- Verdächtige soll vor Staatsanwalt erscheinen


