Verkehr · Paris, Clermont-Ferrand und Gien
Zug von Paris nach Clermont-Ferrand mit 7 Stunden und 40 Minuten Verspätung nach Lokomotivschaden
Ein Intercités-Zug von Paris nach Clermont-Ferrand hatte am Montag fast acht Stunden Verspätung, nachdem eine Lokomotive in der Nähe von Gien ausgefallen war. 289 Passagiere saßen bei brütender Hitze fest, bevor sie über Felder evakuiert wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SudOuest.fr, Franceinfo, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Zug, der um 06:57 Uhr in Paris abfuhr, blieb kurz vor Gien liegen und ließ 289 Menschen stundenlang unter der heißen Sonne ohne Klimaanlage oder Toilettenzugang festsitzen.
Der Zug erreichte Clermont-Ferrand gegen 18:00 Uhr statt um 10:30 Uhr, was einer Gesamtverspätung von 7 Stunden und 40 Minuten entspricht.
Die Panne ereignete sich in der Nähe von Nogent-sur-Vernisson, wo ein Wechsel der elektrischen Spannung häufig Lokomotivfehler auslöst.
Die Passagiere wurden angewiesen, den Zug zu verlassen und über Ackerland zu einer örtlichen Gemeindehalle zu laufen, während sie auf eine Ersatzlokomotive warteten.
SNCF Voyageurs versprach, den Reisenden 200 % des Ticketpreises zu erstatten und drückte sein Bedauern über die Störung aus.
Panne und Stillstand
Der erste Intercités des Tages, der planmäßig um 06:57 Uhr in Paris abfahren und um 10:30 Uhr in Clermont-Ferrand ankommen sollte, erlitt kurz vor Gien einen Lokomotivschaden. SNCF Voyageurs bestätigte, dass in der Folge der gesamte Nord-Süd-Verkehr unterbrochen wurde und nachfolgende Züge umgeleitet werden mussten, um die Störungszone zu umfahren. Die genaue Ursache der Panne wurde nicht bekannt gegeben, doch der Betreiber erklärte, dass die Lokomotive nach erfolglosen Reparaturversuchen des Lokführers mit einem Expertenteam ausgetauscht werden musste.
Stundenlanges Ausharren in der Hitze
Da die Klimaanlage ausfiel und kein Zugang zu den Toiletten bestand, mussten 289 Passagiere stundenlang in den stehenden Waggons unter der prallen Sonne ausharren. Örtliche Zivilschutzteams wurden zur Unterstützung gerufen, und nach langem Warten ordnete die Präfektur eine Evakuierung zu Fuß über Ackerland zu einer Gemeindehalle an. Videos, die von der Regionalzeitung La Montagne geteilt wurden, zeigten Dutzende Reisende, darunter ältere Passagiere, die sich mühsam durch Felder kämpften. Eine Passagierin filmte sich im Zug und sagte Reportern: „So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen.“
Rettungslokomotive und Neustart
Der Betreiber stellte eine Ersatzlokomotive aus Nevers bereit, doch der Vorgang dauerte weitaus länger, als die Passagiere erwartet hatten. Die Sprecherin Stéphanie Picard kritisierte die Verzögerung und wies darauf hin, dass die Panne an einem bekannten Problemstandort (einem Wechsel der elektrischen Spannung bei Nogent-sur-Vernisson) auftrat und eine Reserve-Lokomotive permanent in Nevers stationiert sei. „Ich verstehe, dass es betriebliche Einschränkungen gibt, aber vielleicht sollten wir darüber nachdenken, Rettungsressourcen noch näher zu positionieren“, sagte sie gegenüber France 3.
„Die Lokomotiven gehen regelmäßig an derselben Stelle kaputt, in der Nähe von Nogent-sur-Vernisson, wo es einen Wechsel der elektrischen Spannung gibt. Es ist ein Sektor, der als problematisch bekannt ist. Genau deshalb ist eine Rettungslokomotive in Nevers stationiert. Die eigentliche Frage ist, warum es so lange dauert, eine Rettungslokomotive dorthin zu bringen, wenn sie gar nicht so weit entfernt ist.“
Ankunft und Entschädigung
Nachdem die neue Lokomotive angekoppelt war und der Zug kurz in Gien hielt, um Verpflegungspakete zu verteilen, erreichte der Zug Clermont-Ferrand schließlich gegen 18:00 Uhr, 7 Stunden und 40 Minuten hinter dem Zeitplan. Mehrere Passagiere beschrieben die Tortur als erschöpfend und kompliziert, wobei Kinder an Bord die Belastung noch erhöhten. SNCF Voyageurs gab eine Erklärung ab, in der das Unternehmen die Unannehmlichkeiten bedauerte und eine außergewöhnliche Entschädigung in Höhe von 200 % des Ticketpreises zusagte.
„SNCF Voyageurs bedauert aufrichtig die Unannehmlichkeiten für die 289 Reisenden an Bord, die eine außergewöhnliche Entschädigung in Höhe von 200 % des Ticketpreises erhalten werden.“
Eine marode Strecke
Die Intercités-Verbindung Paris–Clermont ist seit Jahren von häufigen, teils sehr langen Verspätungen geplagt. Das Rollmaterial besteht aus Corail-Waggons, die in den 1980er und 1990er Jahren gebaut wurden, und die Infrastruktur selbst ist in einem schlechten Zustand. SNCF Voyageurs und SNCF Réseau haben die Modernisierung der Strecke zugesagt und neue Züge bestellt, die nach mehreren Verzögerungen nun voraussichtlich bis Ende 2027 in Betrieb gehen sollen. Verkehrsminister Philippe Tabarot bekräftigte diese Zusagen kürzlich bei einem Besuch in Clermont-Ferrand.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SudOuest.frTransports : un train Paris-Clermont arrive avec près de huit heures de retard après une panne de locomotive
- FranceinfoUn train intercités reliant Paris à Clermont-Ferrand accuse presque 8 heures de retard
- Le Figaro.fr289 voyageurs bloqués, repas improvisé dans les champs : un train Paris-Clermont arrive après 8 heures d'attente
- La Libre.bePrès de 8h de retard, marche à travers champs... Les passagers de ce train n'oublieront pas de sitôt leur trajet (VIDEOS)
- Stéphanie Picard
- Sprecherin einer Fahrgastgruppe, die sich gegenüber France 3 zur Panne äußerte
- Philippe Tabarot
- Französischer Verkehrsminister, der kürzlich die Zusagen der SNCF zur Modernisierung der Strecke Paris-Clermont bekräftigte
- Orte
- Paris, Clermont-Ferrand
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