Das Kassationsgericht ordnete einen appello-ter für fünf Beamte an, darunter Renato Cortese und Maurizio Improta, die im November 2025 in Florenz zu vier Jahren Haft verurteilt worden waren.
Für alle fünf Angeklagten ist die Freiheitsberaubung zum Nachteil von Alma Shalabayeva verjährt. Die neue Verhandlung betrifft nur noch den Vorwurf bezüglich ihrer sechsjährigen Tochter Alua.
Im Mai 2013 durchsuchte die Polizei eine Villa in Casal Palocco in Rom nach Mukhtar Ablyazov. Die Quellen nennen den 28. oder 29. Mai; 2014 erhielt Alma Shalabayeva politisches Asyl.
Italiens Kassationsgerichtshof hat im Fall Shalabayeva eine dritte Berufung angeordnet, die das Gericht als „appello-ter“ bezeichnet. Zu den Angeklagten gehören Renato Cortese, der 2013 die Squadra mobile in Rom leitete, und Maurizio Improta, damals Leiter der Ausländerbehörde. Die Richter folgten den Anträgen des stellvertretenden Generalstaatsanwalts Alessandro Cimmino. Das Berufungsgericht Florenz hatte die fünf im November 2025 zu vier Jahren Haft verurteilt; der Beschluss des Kassationsgerichts hebt diese Verurteilungen teilweise auf.
Für alle fünf Angeklagten ist der Vorwurf der Freiheitsberaubung zum Nachteil von Alma Shalabayeva, der Ehefrau des kasachischen Dissidenten Mukhtar Ablyazov, verjährt. Der Vorwurf bezüglich ihrer Tochter Alua geht in eine neue Berufung vor einer anderen Kammer des Berufungsgerichts Florenz zurück. Die Staatsanwaltschaft hatte vor dem Kassationsgericht argumentiert, die Beamten dürften nicht als eine undifferenzierte Gruppe behandelt werden, und die Richter wurden gedrängt, jede Position einzeln zu bewerten. Die Unterscheidung zwischen den Verantwortlichkeiten der Squadra mobile und denen der Ausländerbehörde war von der Staatsanwaltschaft bereits in einer Anhörung am 20. Oktober 2026 zur Sprache gebracht worden. Neben Cortese und Improta gehören Francesco Stampacchia, Luca Armeni und Vincenzo Tramma zu den Angeklagten.
Im Mai 2013 durchsuchte die Polizei eine Villa in Casal Palocco in Rom auf der Suche nach Mukhtar Ablyazov, einem ehemaligen kasachischen Minister. Sie fanden seine Frau Alma Shalabayeva, die einen Pass vorlegte, den die Polizei für gefälscht hielt. Die Quellen nennen in einem Fall den 28. Mai, in einem anderen den 29. Mai, sodass der genaue Tag hier offenbleibt. Die Ausweisungsverfügung führte dazu, dass Alma Shalabayeva und die sechsjährige Alua mit einem Sonderflug nach Kasachstan gebracht wurden. Die Ausweisungsverfügung wurde später widerrufen, die beiden kehrten nach Italien zurück, und Alma Shalabayeva erhielt 2014 politisches Asyl. Die Ermittlungen wurden in Rom eröffnet und später nach Perugia abgegeben, wo der erste Prozess stattfand.
Die Entscheidung des Kassationsgerichts fällt mehr als dreizehn Jahre nach den Ereignissen. Der Fall durchlief einen ersten Prozess in Perugia, einen Freispruch in der Berufung, den das Kassationsgericht später aufhob, und die Verurteilungen von Florenz im November 2025. Da das Kassationsgericht eine weitere Berufung angeordnet und kein abschließendes Urteil gefällt hat, ist keiner der fünf Beamten rechtskräftig verurteilt. Der Kommentar von Il Giornale zu dem Beschluss fragt, wie lange ein Verfahren dauern kann, bevor seine Dauer selbst zum Unrecht wird. Die neue Verhandlung vor dem Berufungsgericht Florenz wird über die individuelle Position der Beamten zu dem Vorwurf bezüglich der Tochter entscheiden – dem einzigen noch offenen Vorwurf.
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Italiens Kassationsgerichtshof hat eine neue Berufung für Renato Cortese und vier weitere Beamte wegen der Ausweisung von Alma Shalabayeva und ihrer Tochter im Jahr 2013 angeordnet. Der Vorwurf der Freiheitsberaubung zum Nachteil der Mutter ist verjährt, während der Vorwurf bezüglich der sechsjährigen Tochter an das Berufungsgericht Florenz zurückgeht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von lastampa.it, il Giornale.it, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht .