
Griechische Fähre mit 68 Passagieren kollidiert in Skiathos-Hafen mit vertäutem Wassertaxi
Die Passagierfähre Nisos Aegina hat beim Anlegen in Skiathos das vertäute Wassertaxi Mitera Panagia gerammt, woraufhin die Hafenbehörden beide Schiffe bis zur Sicherheitsüberprüfung festsetzten.
Kollision beim Anlegen im Hafen von Skiathos
Die Personen- und Fahrzeugfähre Nisos Aegina hat am Abend des 24. August 2026 beim Abschluss ihres Anlegemanövers im Hafen von Skiathos ein vertäutes Wassertaxi gerammt. Der Vorfall ereignete sich, als das Schiff sich der Kaimauer näherte und direkten physischen Kontakt mit dem am Pier vertäuten Wassertaxi Mitera Panagia hatte. Örtliche Hafenbeamte und maritime Dienste reagierten sofort, um die Lage am Ufer zu sichern. Die griechische Küstenwache bestätigte, dass keines der Schiffe bei der Kollision einen katastrophalen strukturellen Bruch erlitt. Berichte der Hafenbehörde bestätigten, dass die Kollision weder an Bord der Fähre noch am Kai zu Verletzten führte. Umweltuntersuchungen im Hafenbecken ergaben, dass infolge des Unfalls kein Öl ausgelaufen ist und keine Meeresverschmutzung auftrat.
Passagierliste und Fahrzeugtransport
Nach Angaben der griechischen Küstenwache beförderte die Nisos Aegina zum Zeitpunkt der Kollision 68 Passagiere auf der Inselroute. Zusätzlich zu den Passagieren transportierte das RoRo-Schiff 17 private Personenkraftwagen und 6 zweirädrige Kraftfahrzeuge auf seinem Fahrzeugdeck. Das Wassertaxi Mitera Panagia war zum Zeitpunkt der Kollision völlig leer, es befanden sich weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder an Bord. Da sich keine Personen auf dem Wassertaxi befanden, mussten die Rettungskräfte keine Such- und Rettungsaktionen durchführen oder medizinische Teams einsetzen. Die 68 Fährpassagiere erlebten Reiseunterbrechungen in Skiathos, während die Hafenbehörden erste Berichte sammelten und die Sicherheit des Schiffes überprüften.
- Passagiere
- 68
- Autos
- 17
- Zweiräder
- 6
Fahrplan und Schiffsfestsetzung
Die Nisos Aegina befand sich auf einer planmäßigen kommerziellen Überfahrt, die Festlandhäfen mit dem nördlichen Sporaden-Archipel verbindet. Die Verbindung verband den Hafen von Mantoudi auf Euböa mit Glossa auf der Insel Skopelos und der Insel Skiathos. Nach dem Aufprall am Pier erließ die zuständige Hafenbehörde ein sofortiges Auslaufverbot, das sowohl der Nisos Aegina als auch der Mitera Panagia die Abfahrt untersagte. Beide Schiffe wurden angewiesen, bis zum Abschluss umfassender technischer Untersuchungen an ihren Liegeplätzen im Hafen von Skiathos festgemacht zu bleiben. Nach den maritimen Sicherheitsvorschriften benötigt die Fähre die formelle Genehmigung eines akkreditierten Klassifikationsgesellschafts-Sachverständigen, bevor sie den Passagierverkehr legal wieder aufnehmen kann.
Technische Inspektionen und nächste Schritte
Schiffsinspektoren und Vertreter der Klassifikationsgesellschaft müssen eine vollständige strukturelle Bewertung des Rumpfes und der Antriebssysteme der Nisos Aegina durchführen. Die Inspektion konzentriert sich darauf, zu überprüfen, ob der Aufprall auf das vertäute Wassertaxi keine versteckten Schäden unterhalb oder in der Nähe der Wasserlinie verursacht hat. Das Wassertaxi Mitera Panagia muss ebenfalls von qualifizierten Schiffsgutachtern untersucht werden, um eventuelle strukturelle Schäden an seiner Seitenhülle zu bewerten. Die Passagiere an Bord der Fähre warteten weiterhin in der Hafenanlage, während Schiffsvertreter und Hafenbeamte Optionen für ihre Weiterreise zu den geplanten Zielen prüften. Das Auslaufverbot bleibt in Kraft, bis offizielle Seetüchtigkeitsbescheinigungen vorgelegt und vom Hafenmeister genehmigt werden.


