
Mindestens 28 Tote bei Schuhfabrikbrand in der chinesischen Provinz Fujian, Xi Jinping ordnet Untersuchung an
Ein Mittagsbrand in der Schuhfabrik Huiteng in Jinjiang in der Provinz Fujian tötete mindestens 28 Menschen und schloss Arbeiter auf dem Dach ein, was Präsident Xi Jinping veranlasste, eine vollständige Untersuchung und Rechenschaft anzuordnen.
Der Brand
Gegen Mittag des 9. Juli brach in der Schuhfabrik Huiteng in Jinjiang, einem Zentrum der Schuhherstellung in der südostchinesischen Provinz Fujian, ein Feuer aus. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Feuerwehr, die vom staatlichen Sender CCTV zitiert wurden, begann der Brand in einer Werkstatt im Erdgeschoss. Das mehrstöckige weiß-blaue Gebäude stand schnell in Flammen, dicker schwarzer Rauch quoll aus den Fenstern, und Flammen waren in den oberen Stockwerken zu sehen. Arbeiter flohen auf das Dach, um dem Feuer zu entkommen, einige blieben stundenlang im Inneren eingeschlossen. Am Abend meldete die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua mindestens 28 Tote.
Rettungsmaßnahmen
Örtliche Feuerwehr- und Rettungskräfte setzten 183 Einsatzkräfte und 35 Fahrzeuge ein, schließlich wurden mehr als 500 Helfer mobilisiert. Aufnahmen zeigten Feuerwehrleute, die Wasser auf das geschwärzte Gebäude spritzen, und einen Mann, der von Rettungskräften abgelöscht wurde, offenbar um Verbrennungen zu verhindern. Feuerwehrchef Du Zhenzhou sagte CCTV, dass die Rettung durch blockierte Ausgänge und Ecken, die mit Schuhsohlen und anderen Materialien vollgestopft waren, behindert wurde. In der Fabrik wurden große Mengen an Klebstoffen und Rohstoffen gelagert, die die Flammen anfachten. Das Feuer war gegen 17:40 Uhr Ortszeit weitgehend gelöscht, die Sucharbeiten dauerten jedoch an.
Meine Männer hatten Schwierigkeiten, nach oben zu gelangen, weil die Ausgänge und Ecken durch Stapel von Sohlen und verschiedenen Materialien blockiert waren.
- Feuer bricht in der Werkstatt im Erdgeschoss der Schuhfabrik Huiteng aus.
- 183 Feuerwehrleute und 35 Fahrzeuge eingesetzt; Arbeiter auf dem Dach eingeschlossen gesehen.
- Rettung durch blockierte Ausgänge und brennbare Materialien behindert; Xi Jinping warnt vor schweren Verlusten.
- Sichtbare Flammen weitgehend gelöscht; Suche nach eingeschlossenen Opfern fortgesetzt.
- Xinhua meldet mindestens 28 Tote; Xi ordnet Untersuchung und Rechenschaft an.
Politische Reaktion
Präsident Xi Jinping, der zuvor vor „schweren Menschenverlusten“ gewarnt hatte, ordnete maximale Anstrengungen für die Such- und Rettungsaktion, Unterstützung für die Familien der Opfer, eine zügige Untersuchung der Ursache und strenge Rechenschaftspflicht an. Auch Ministerpräsident Li Qiang erklärte, dass die Verantwortlichkeiten gesetzlich verfolgt würden. Das Ministerium für Notfallmanagement und die Nationale Feuerwehrverwaltung entsandten eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Überwachung der Maßnahmen.
Alles muss für die Such- und Rettungsaktionen, die Unterstützung der Familien, die schnelle Ermittlung der Unfallursachen und die strenge Festlegung der Verantwortlichkeiten getan werden.
Kontext des Brandschutzes
Die Katastrophe folgt auf eine Reihe tödlicher Brände in China. Im November tötete ein Brand in Wohntürmen in Hongkong 168 Menschen, und im Dezember forderte ein Feuer in einem Wohngebäude in Guangdong 12 Todesopfer. Diese Vorfälle lösten eine nationale Kampagne gegen Brandrisiken in Hochhäusern aus. Der Fabrikbrand in Jinjiang, der zwar nicht in einem Hochhaus stattfand, wirft Fragen zu den industriellen Sicherheitsstandards in Fertigungszentren auf.


