
Rumänischer F-16 zerstört Seedrohne nahe Neptun-Deep-Gasplattform im Schwarzen Meer
Ein rumänischer F-16-Kampfjet zerstörte eine unbemannte Seedrohne nahe der Neptun-Deep-Gasplattform, etwa 80 Seemeilen östlich von Constanța, nach einer Alarmmeldung eines Handelsschiffs am 20. August 2026.
Abschuss nahe Neptun Alpha
Am Donnerstagmorgen, den 20. August 2026, fing ein F-16-Kampfjet der rumänischen Luftwaffe eine treibende Seedrohne nahe der Offshore-Plattform Neptun Alpha im Schwarzen Meer ab und zerstörte sie. Ein Handelsschiff sichtete die kleine Seedrohne erstmals gegen 06:28 Uhr und beobachtete sie innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Rumäniens, etwa 80 Seemeilen östlich von Constanța. Das Gerät befand sich nur wenige hundert Meter von den laufenden Erdgasförderarbeiten im Neptun-Deep-Gebiet entfernt, einem Bereich, in dem sich mehrere hundert Arbeiter aufhielten.
Nach Eingang der Alarmmeldung von der rumänischen Küstenwache richtete das Verteidigungsministerium eine spezielle Einsatzleitstelle ein. Das rumänische Militär koordinierte sich mit den NATO-Kommandostrukturen und beantragte die Genehmigung, die operative Reaktion national zu führen. In Abstimmung mit Präsident Nicușor Dan genehmigten die Verteidigungsbehörden den Militäreinsatz zum Schutz des Personals auf der Plattform und zur Sicherung der Energieinfrastruktur. Zwei rumänische F-16-Kampfflugzeuge wurden von der Basis aus alarmiert mit dem direkten Befehl, das Fahrzeug anzugreifen und zu neutralisieren.
Kanonenschlag und Überprüfung der Sprengladung
Einer der beiden F-16-Kampfjets griff das Ziel direkt an und feuerte seine Bordkanone ab, um die Drohne im Wasser zu zerstören. Das Verteidigungsministerium meldete, dass der Angriff die Drohne ausschaltete, ohne die Plattform zu beschädigen oder Personal zu verletzen. Nach dem Abschuss brachte ein Schiff der Küstenwache ein Sprengstoffentsorgungsteam der rumänischen Seestreitkräfte zu den Koordinaten, um technische Inspektionen durchzuführen.
- Ein Handelsschiff entdeckt die treibende Seedrohne nahe der Plattform Neptun Alpha.
- Die Küstenwache alarmiert die Behörden und das Verteidigungsministerium richtet eine Einsatzleitstelle ein.
- Zwei rumänische F-16-Kampfjets starten und einer zerstört die Drohne mit seiner Bordkanone.
- Ein Sprengstoffentsorgungsteam der Seestreitkräfte wird per Schiff eingesetzt, während Beamte bestätigen, dass die Drohne nicht ukrainisch ist.
Offizielle Angaben zur Nutzlast der Drohne unterschieden sich. Der Interims-Verteidigungsminister Radu Miruță erklärte zunächst, dass das Gerät Sprengstoff trug, während das Verteidigungsministerium in seiner offiziellen Stellungnahme eine Sprengladung nicht bestätigte. Miruță aktualisierte daraufhin seine öffentliche Aussage, um sie an die Formulierung des Ministeriums anzupassen. Die Behörden kontaktierten auch die ukrainischen Amtskollegen über einen kürzlich eingerichteten direkten Kommunikationskanal und erhielten die offizielle Bestätigung, dass das Gerät nicht ukrainischen Ursprungs war.
Reaktion der Regierung und Sicherheitsmaßnahmen
Präsident Nicușor Dan lobte das rumänische Militär, die beiden Kampfpiloten und die Küstenwache für die Durchführung des Abschusses. Dan bezeichnete die Operation als schnelle Reaktion, die darauf abzielte, Zivilarbeiter zu schützen und Offshore-Ressourcen zu sichern. Er stellte fest, dass der Einsatz ohne Schäden an den Gasanlagen oder dem Personal, das 80 Seemeilen vor der Küste arbeitete, abgeschlossen wurde.
Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Priorität Null der Schutz der Leben der auf der Plattform arbeitenden Menschen und die Sicherung der kritischen Infrastruktur vor jeder potenziellen Gefahr war.
Dan sprach regionale Sicherheitsbedenken an, führte das Auftauchen solcher Drohnen auf feindliche Aktivitäten im Schwarzmeerbecken zurück und gelobte fortgesetzte Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern.
Ich verurteile die Zunahme dieser Art von unverantwortlichen Vorfällen durch die Russische Föderation aufs Schärfste. Wir bleiben wachsam an der Seite der NATO-Verbündeten, um uns zu verteidigen und solche Provokationen abzuwehren.
Rumänische Behörden und NATO-Überwachungseinheiten halten die Überwachung der maritimen Wirtschaftszone aufrecht, während die Explorationsarbeiten bei Neptun Deep fortgesetzt werden.


