Bellvitge gab am Mittwoch, 21. Oktober 2026, auf einer Pressekonferenz bekannt, die erste derartige Transplantation Europas durch einen einzigen sieben Zentimeter langen Schnitt mit dem Roboter Da Vinci SP durchgeführt zu haben. Laut Europa Press war die Technik bislang nur in Cleveland in den Vereinigten Staaten beschrieben worden.
Europa Press und El Mundo zählen vier Fälle, ABC zählt drei. Die erste Patientin, eine 58-jährige Frau, ist laut ABC entlassen und erholt sich zu Hause.
Urologiechef Oscar Buisan sagt, der eine Schnitt ersetze sechs Schnitte des älteren Vorgehens und verringere die postoperativen Schmerzen. Francesc Vigues nennt die Technik einen klaren Vorteil für die Patienten, doch kurzfristig könnten nur etwa 20 oder 25 der rund 50 jährlichen robotergestützten Lebendspende-Fälle darauf zurückgreifen.
Das Hospital Universitario de Bellvitge in L'Hospitalet de Llobregat bei Barcelona teilt mit, dass es die erste Nierentransplantation Europas von einem Lebendspender mittels robotergestützter Chirurgie durch einen einzigen Schnitt durchgeführt hat. Das medizinische Team stellte den Fall am Mittwoch, 21. Oktober 2026, auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit der ersten Patientin vor. Den Berichten zufolge war dasselbe Verfahren zuvor nur in Cleveland in den Vereinigten Staaten angewandt worden. Die Quellen unterscheiden sich darin, wann die erste Operation stattfand: Europa Press und ABC datieren sie in den September, El Mundo nennt Juli.
Das Verfahren nutzt die Plattform Da Vinci SP (single port), die laut Europa Press von einer Konsole aus mit einem Bewegungsradius von 360 Grad gesteuert wird. ABC berichtet, dass drei mikroartikulierte Instrumente und ein 3D-Endoskop durch einen einzigen Schnitt geführt und von einem einzigen Roboterarm gelenkt werden. El Periodico zufolge gelangt die neue Niere über einen sieben Zentimeter langen Schnitt in den Bauchraum der Patientin. Die Zahl der Schnitte beim älteren Multiport-Verfahren geben die Quellen unterschiedlich an: El Periodico nennt sechs, ABC drei bis fünf, und Europa Press beschreibt sechs weitere Öffnungen zusätzlich zu einem Hauptschnitt. El Mundo merkt an, dass die Chirurgen eine neue Lernkurve durchlaufen mussten, obwohl das Team bereits 300 robotergestützte Nierentransplantationen vorweisen konnte.
Oscar Buisan, Leiter der Urologie, fasste die Vorteile so zusammen:
„Es gibt nur eine Narbe, die postoperativen Schmerzen sind geringer und die funktionelle Erholung der Patientin wird beschleunigt.“
Die erste Patientin, eine 58-jährige Frau, ist laut ABC entlassen und erholt sich mit wenigen Nachwirkungen zu Hause. Sie ist die erste Patientin, die mit dieser Technik operiert wurde, und ihr Ehemann spendete ihr eine seiner Nieren, während beide am Leben waren. Die meisten Medien zählen bislang vier Operationen mit der Technik, ABC zählt drei. Buisan verglich das ältere Vorgehen mit dem neuen:
„Früher haben wir sechs Schnitte gemacht. Mit dieser Technologie nur einen.“
Francesc Vigues, der das Nierentransplantationsprogramm leitet, nannte die Technik einen „klaren Vorteil“ für die Patienten und verwies auf weniger Komplikationen, geringere postoperative Schmerzen und eine schnellere Erholung. Er fügte hinzu, dass der Ansatz mit einem einzigen Schnitt nicht für jeden Fall geeignet sei, da zunächst die Anatomie jedes Patienten und die Spender-Niere analysiert werden müssten. Er schätzt, dass von den rund 50 robotergestützten Lebendspende-Transplantationen, die das Krankenhaus jährlich durchführt, „mindestens 20 oder 25“ kurzfristig mit dem Single-Port-Roboter möglich wären.
2025 führte Bellvitge laut El Mundo die Nierentransplantationen in Spanien mit 207 Operationen an und lag auch bei den Lebendspende-Transplantationen mit 43 an der Spitze, alle robotergestützt durchgeführt.
Daten aus dem Artikeltext
Ávaro Arcocha, der medizinische Direktor, sagte, das Krankenhaus habe 2009 begonnen, in die Roboterchirurgie zu investieren, und 2025 1.200 robotergestützte Eingriffe durchgeführt; in diesem Jahr erwarte man mehr als 1.600. Er erklärte:
„Wir haben immer auf technologische Innovation zum Wohle der Patienten gesetzt.“
Das Krankenhaus plant bis Ende 2026 350 bis 400 Single-Port-Eingriffe und 500 bis 600 im Jahr 2027. El Mundo zufolge wird der Roboter neben der Urologie auch in der Gynäkologie, der Thoraxchirurgie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eingesetzt.
Anna Manonelles, die das Programm für Lebendspende-Nierentransplantationen leitet, sagte, die Lebendspende sei die „beste“ Behandlungsoption bei Nierenerkrankungen und könne, wenn sie früh erfolge, eine Dialyse vermeiden. Sie merkte an, dass Nieren von Lebendspendern 10 bis 12 oder sogar 15 Jahre halten könnten, was sie als länger beschrieb als die Haltbarkeit von Nieren verstorbener Spender. ABC merkt an, dass die Größe des Vorteils gegenüber anderen Techniken noch durch Vergleichsstudien bewertet werden muss.
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Pollar unterstützenGesundheit & Bildung · L'Hospitalet de Llobregat und Cleveland
Das Krankenhaus Bellvitge in L'Hospitalet de Llobregat implantierte mit dem Roboter Da Vinci SP eine Niere eines Lebendspenders durch einen einzigen sieben Zentimeter langen Schnitt – eine Technik, die bislang nur in Cleveland in den Vereinigten Staaten beschrieben wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, europa press, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht .