
Rumänische Marine neutralisiert nicht explosives Drohnenflügelfragment am Corbu-Strand
Sprengstoffspezialisten der rumänischen Seestreitkräfte neutralisierten am Donnerstag ein inertes, einen Meter langes Drohnenfragment am Strand von Capu Midia, nachdem Touristen das Treibgut entdeckt und die Behörden das Gebiet über Nacht abgeriegelt hatten.
Notfallalarm am Corbu-Strand
Strandbesucher am nördlichen Abschnitt der rumänischen Schwarzmeerküste lösten einen Notfalleinsatz aus, nachdem Meereswellen ein unbekanntes Objekt an den Strand von Corbu im Kreis Constanța gespült hatten. Die erste Meldung wurde am Mittwoch, dem 9. September, gegen 20:00 Uhr registriert, als Touristen das Trümmerteil nahe der Wasserlinie bemerkten. Erste Inspektionen deuteten darauf hin, dass es sich um ein Bauteil einer Drohne handelte, etwa einen Meter lang und einem Flugzeugflügel ähnelnd. Da die Dunkelheit bereits über der Küste hereingebrochen war, entschieden die örtlichen Behörden, keinen sofortigen Bergungsversuch in der Nacht zu unternehmen. Einsatzkräfte riegelten den Bereich um den Capu-Midia-Strand ab und isolierten ihn, um Touristen von dem verdächtigen Wrack fernzuhalten, bis Militärspezialisten eintreffen konnten.
Einsatz der Marine-EOD und Entschärfung
Am Morgen des Donnerstags, 10. September, rückte ein spezialisiertes Kampfmittelräumkommando der rumänischen Seestreitkräfte an den Capu-Midia-Strand aus, um eine umfassende technische Bewertung durchzuführen. Die Militärtechniker führten detaillierte Vor-Ort-Überprüfungen des einen Meter langen Gebildes durch, um festzustellen, ob es explosive Stoffe enthielt oder eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellte. Nach der Sicherheitskontrolle bestätigten die EOD-Spezialisten, dass das Drohnenfragment keine explosive Ladung trug und keine Gefahr für Anwohner oder Urlauber darstellte. Das Marine-Militärteam schloss die kontrollierte Neutralisierung des Wracks direkt am Strand gegen 09:30 Uhr ab.
Bestätigung durch das Verteidigungsministerium und Ermittlungen
Vertreter des Verteidigungsministeriums veröffentlichten offizielle Details, die den zeitlichen Ablauf des Einsatzes und den nicht explosiven Status des geborgenen Geräts bestätigten. Beamte erklärten, dass die Entscheidung, den Einsatz bis zum Morgen zu verschieben, ausschließlich getroffen wurde, um die Sicherheit des Teams bei angemessenen Tageslichtbedingungen zu gewährleisten.
Nach Inspektionen bestätigte das EOD-Team, dass die Fragmente keine explosive Ladung enthielten. Sie wurden vor Ort gegen 9:30 Uhr neutralisiert. Die Drohnenüberreste waren am Mittwoch, dem 9. September, gegen 20:00 Uhr im Strandbereich gemeldet worden. Aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit wurde beschlossen, den Bereich zu isolieren und den Einsatz auf diesen Morgen zu verschieben.
- Strandbesucher entdecken ein etwa einen Meter langes Drohnenfragment nahe der Küste, die Behörden riegeln das Gebiet Capu Midia über Nacht ab.
- Ein EOD-Team der rumänischen Marine rückt zum Strand aus, um das Wrack auf gefährliche oder explosive Materialien zu untersuchen.
- Militärspezialisten bestätigen das Fehlen einer explosiven Nutzlast und neutralisieren das Trümmerteil direkt am Strand.
Nach der Entschärfung vor Ort leiteten die rumänischen Militärbehörden und örtlichen Ermittler Verfahren ein, um die genaue Herkunft des Drohnenbauteils zu bestimmen und die Umstände zu klären, unter denen das Trümmerteil in die Küstengewässer gelangte.
Wiederkehrende Drohnentrümmer entlang der Küste
Der Fund nahe Corbu ist Teil eines breiteren Musters von Trümmern unbemannter Luftfahrzeuge, die in den letzten Wochen und Monaten an den rumänischen Schwarzmeerküsten angespült wurden. Behörden und Strandbesucher haben zuvor mehrere Fragmente gemeldet, die vermutlich von Drohnen stammen, an mehreren Küstenorten, darunter Eforie Nord, Costinești, Olimp und der Hafenstadt Constanța. Während das in Capu Midia neutralisierte Fragment keine Munition enthielt, betrafen andere jüngste Funde aktive Gefahren. Am Strand von Olimp wurde ein früher angespültes Drohnenfragment bestätigt, das explosives Material enthielt, sodass militärische Kampfmittelräumkommandos eine kontrollierte Sprengung auf dem Sand durchführen mussten, um das Gebiet zu sichern. Die rumänischen Behörden überwachen weiterhin die Küstengewässer, während technische Bewertungen aller geborgenen Trümmer fortgesetzt werden.


