
Russische Drohne trifft Lokomotive des Kiew-Warschau-Zuges nahe polnischer Grenze
Eine russische Drohne traf am Sonntagmorgen die Lokomotive eines Kiew-Warschau-Personenzugs in der Oblast Wolyn, rund 2 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Eine Vorwarnung verhinderte Verletzte.
Direkter Treffer nahe der polnischen Grenze
Eine russische Drohne traf am Sonntag, den 13. September 2026, am Morgen die Lokomotive eines internationalen Personenzugs auf der Strecke Kiew–Warschau. Der Angriff ereignete sich in der westukrainischen Oblast Wolyn, etwa 2 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt. Der Vorfall fand nahe dem Grenzübergang Jahodyn–Dorohusk statt, einer wichtigen Transitverbindung für den Personenverkehr in Richtung polnisches Hoheitsgebiet. Das russische Luftgeschoss traf die führende Lokomotive des Zuges, als dieser sich dem Grenzkontrollpunkt näherte. Rettungsdienste und technische Bahnteams wurden unmittelbar nach dem Einschlag zum Ort des Geschehens entsandt, um die Bahnstrecke zu sichern, die beschädigte Lokomotive zu begutachten und Einsatzmaßnahmen einzuleiten.
Frühwarnung verhindert Personenschäden
Bei dem Angriff auf den Zug Kiew–Warschau wurden weder Fahrgäste noch Bahnpersonal verletzt. Eine spezialisierte Eisenbahn-Überwachungsgruppe, die russische Luftwaffen- und Drohnenaktivitäten verfolgt, identifizierte die anfliegende Bedrohung vor dem Einschlag. Die Überwachungsgruppe übermittelte eine Frühwarnung direkt an das Lokpersonal, sodass die Mitarbeiter unverzüglich Sicherheitsvorkehrungen treffen konnten. Der ukrainische öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtete, dass diese Vorwarnung entscheidend dazu beigetragen habe, Verletzungen unter den Reisenden und dem Bordpersonal zu vermeiden. Technisches Personal, Rettungsdienste und Sicherheitskräfte der Bahn bestätigten nach ersten Untersuchungen vor Ort, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord des internationalen Zuges völlig unverletzt blieben.
- Eine Drohne trifft einen Lastwagen nahe dem Grenzübergang Jahodyn-Dorohusk und löst einen Mehrfahrzeugbrand aus.
- Eine russische Drohne trifft die Lokomotive des Kiew-Warschau-Personenzugs, 2 km von Polen entfernt.
- Rettungskräfte werden zum Ort entsandt und bestätigen, dass keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt wurden.
Eisenbahninfrastruktur unter anhaltenden Angriffen
Der Lokomotivenangriff am Sonntag war der zweite Tag in Folge direkter Angriffe auf den ukrainischen Eisenbahnbetrieb. Der ukrainische Staatsbahnbetreiber Ukrzaliznytsia veröffentlichte auf Telegram eine offizielle Erklärung, in der der Angriff in der Oblast Wolyn, 2 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, dokumentiert wurde. Oleksandr Schewtschenko, stellvertretender Direktor für Personenverkehr bei Ukrzaliznytsia, bestätigte die Einzelheiten des Angriffs gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender Suspilne und wies darauf hin, dass der internationale Zug zum Zeitpunkt des Einschlags aktiv Fahrgäste beförderte.
Zum zweiten Tag in Folge greift der Feind die Eisenbahn an. Heute in Wolyn, zwei Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt, griff der Feind die Lokomotive eines Personenzugs an.
Das staatliche Unternehmen erklärte, dass seine Überwachungsteams kontinuierlich Luftbedrohungen bewerten, um den zivilen Personenverkehr auf der Schiene aufrechtzuerhalten und grenzüberschreitende Verbindungen zu sichern.
Wir überwachen ständig Luftbedrohungen, stellen den Zugverkehr sicher und ergreifen maximale Sicherheitsmaßnahmen für Fahrgäste und Mitarbeiter der Eisenbahn.
Nächtliche Angriffe im Korridor Jahodyn-Dorohusk
Der Angriff auf den Zug ereignete sich, nachdem bereits in der Nacht zuvor ein separater Drohnenangriff in derselben Grenztransitzone stattgefunden hatte. Bei diesem früheren Vorfall traf eine russische Drohne einen Lastwagen nahe dem Grenzübergang Jahodyn-Dorohusk auf der ukrainischen Seite. Der Einschlag löste ein Feuer aus, das sich schnell auf mehrere benachbarte Fahrzeuge ausbreitete, sodass Rettungskräfte eingreifen und den Brand löschen mussten. Beide Vorfälle ereigneten sich etwa 2 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt und konzentrierten die Drohnenangriffe entlang des Transitkorridors, der direkt zum Kontrollpunkt Dorohusk führt. Polnische Grenzbehörden und ukrainische Eisenbahnbehörden wiesen auf die unmittelbare Nähe der Angriffe zur internationalen Grenze hin.


