
Italienischer Partner nach Tod von Mutter und Sohn in Aigio befragt
Eine 54-jährige Frau und ihr 26-jähriger Sohn wurden mit mehreren Stichwunden tot in ihrem Haus in Longos, Aigio, aufgefunden. Der 65-jährige italienische Partner der Frau wird als Hauptverdächtiger festgehalten.
Die Entdeckung
Eine 54-jährige Frau und ihr 26-jähriger Sohn wurden am Dienstagnachmittag (9. Juni 2026) tot in ihrem Haus in Longos, Aigio, aufgefunden. Der Leichnam des Sohnes lag auf seinem Bett und wies eine Kopfwunde durch eine Luftdruckwaffe sowie mehrere Stichwunden auf. Die Mutter wurde in der Nähe des Schlafzimmereingangs mit Stichwunden und Abwehrverletzungen an den Händen gefunden, was darauf hindeutet, dass sie sich gegen ihren Angreifer gewehrt hat.
Er wird festgehalten, weil im Haus ohnehin Waffen gefunden wurden. Eine Luftdruckwaffe wurde gefunden, weswegen er verhaftet wird. Es muss aber auch andere Beweise geben.
Der Verdächtige
Die Polizei konzentriert sich auf den 65-jährigen italienischen Partner der 54-Jährigen, der sich zum Zeitpunkt der Tat im Haus aufhielt. Er behauptet, er sei aufgewacht und habe die beiden tot aufgefunden, woraufhin er einen Nachbarn alarmierte, der mittags die Behörden rief. Der Gerichtsmediziner schätzte den Todeszeitpunkt auf etwa 6–7 Uhr morgens, was bedeutet, dass der Verdächtige mehrere Stunden im Haus war, bevor er Alarm schlug.
Die Beamten fanden ein kürzlich gewaschenes Hemd des 65-Jährigen mit einem Fleck, bei dem es sich um Blut handeln könnte; es wird nun forensisch untersucht. Der Mann hatte zudem Kratzer an den Händen. Er soll widersprüchliche Aussagen gemacht haben und während der Vernehmung unter Alkoholeinfluss gestanden haben.
Die Waffe
Bei einer Durchsuchung des Grundstücks entdeckte die Polizei eine Luftdruckwaffe und ein Messer, die in einem Blumentopf im Hof versteckt waren. Beide Gegenstände wurden beschlagnahmt und an forensische Labore geschickt. Auch Küchenmesser wurden sichergestellt, obwohl sie sauber aussahen. Ein Messer, das draußen in einem Blumentopf steckte, wies Berichten zufolge keine sichtbaren Blutspuren auf.
Die Opfer
Laut einem engen Freund und Mitarbeiter des 26-Jährigen hatte der Sohn in Berlin eine Karriere in der Technomusik aufgebaut und war vorübergehend nach Griechenland zurückgekehrt, um seine Mutter zu unterstützen, die nach gesundheitlichen Problemen und Operationen unter schwerem psychischen Druck stand.
Denken Sie daran, dass ich bis 3:13 Uhr nachts mit ihm gesprochen habe. Er war zu Hause und hörte Musik. Um 3:13 Uhr kam die letzte Nachricht, die ich auf WhatsApp erhielt. Wir sprachen über unsere Arbeit, über das Plattenlabel und einige Pläne, die wir vorbereiteten. Nichts deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmte.
Der Freund erklärte, der Sohn habe nie Spannungen mit seinem Stiefvater erwähnt und die Familie sei vor einem Monat zu seinem Studienabschluss zusammen gewesen. Der Sohn habe vorgehabt, bald nach Berlin zurückzukehren.
Die Ermittlungen
Die Polizei wartet auf den vollständigen forensischen Bericht, um den genauen Todeszeitpunkt zu ermitteln und weitere Beweise zu sammeln. Sie nimmt Aussagen von Verwandten und Freunden auf, um ein Motiv zu finden. Der 65-Jährige wurde nicht formell wegen Mordes verhaftet, wird aber wegen Waffenbesitzes festgehalten, nachdem die Luftdruckwaffe im Haus gefunden wurde. Er bestreitet weiterhin jede Beteiligung.
- Der 26-jährige Sohn sendet einem Freund einen Musiktitel über WhatsApp.
- Der Freund erhält die letzte WhatsApp-Nachricht des 26-Jährigen.
- Der Gerichtsmediziner schätzt den Todeszeitpunkt für beide Opfer.
- Der 65-jährige italienische Partner alarmiert einen Nachbarn, der die Polizei ruft.
- Die Polizei beginnt mit der Befragung des 65-jährigen Verdächtigen in der Sicherheitsabteilung von Aigio.


