
Bombendrohung gegen französische Botschaft in Athen entpuppt sich als Fehlalarm – Polizeidurchsuchung ohne verdächtigen Gegenstand
Die griechische Polizei sperrte am Montag eine zentrale Straße in Athen ab und entsandte ein Sprengstoffentsorgungskommando zur französischen Botschaft, nachdem ein Anrufer vor einer Bombe gewarnt hatte. Eine Durchsuchung ergab jedoch nichts, und der Alarm wurde am frühen Nachmittag aufgehoben.
Die Drohung
Ein unbekannter Anrufer warnte kurz vor Mittag am Montag, dem 27. Juli 2026, telefonisch vor einem Sprengsatz in der französischen Botschaft in der Akadimias-Straße im Zentrum Athens. Griechische Medien berichten, der Anruf sei gegen 11:40 Uhr eingegangen und habe eine sofortige Reaktion der Griechischen Polizei (EL.AS) und einer Einheit der Abteilung für Sprengstoffentschärfung (TEEM) ausgelöst.
Polizeieinsatz
Beamte riegelten das Gebiet ab und stoppten den Fahrzeugverkehr auf der Akadimias-Straße ab der Kreuzung mit der Kanari-Straße, während das Sprengstoffentschärfungskommando eine vorsorgliche Durchsuchung des Geländes durchführte. Der weitere Bereich um die Botschaft wurde während des Einsatzes abgesperrt. Laut NEWS 24/7 wurde das Botschaftsgebäude zum Zeitpunkt des Eintreffens der Kräfte evakuiert.
Entwarnung
Gegen 14:00 Uhr waren die Kontrollen abgeschlossen, ohne dass ein verdächtiger Gegenstand oder ein Sprengmechanismus gefunden wurde. Die Behörden kamen zu dem Schluss, dass es sich bei der Drohung um einen Fehlalarm handelte. Nach Abschluss des Einsatzes hob die Polizei die Verkehrsbeschränkungen auf, und der Fahrzeugverkehr auf der Akadimias-Straße und den umliegenden Straßen, die Umleitungen erfahren hatten, wurde allmählich wiederhergestellt.
- Bombendrohung eingegangen; Polizei und Sprengstoffexperten der TEEM entsandt
- Akadimias-Straße ab Kanari-Straße abgeriegelt; Bereich abgesperrt
- Evakuierung der Botschaft im Gange, während TEEM das Gebäude durchsucht
- Durchsuchung abgeschlossen, keine verdächtigen Gegenstände gefunden; Vorfall als Fehlalarm eingestuft
- Verkehrsbeschränkungen aufgehoben; Akadimias-Straße wieder geöffnet
Kontext
Keiner der Berichte gibt an, wer den Anruf getätigt hat oder welche konkrete Behauptung über die Existenz einer Bombe hinaus aufgestellt wurde. Der Vorfall reiht sich in ein Muster von Bombendrohungen gegen diplomatische Einrichtungen ein, wenngleich in den Quellenartikeln kein Zusammenhang mit früheren Fällen festgestellt wird.
Die Botschaft liegt an einer der verkehrsreichsten Durchgangsstraßen im Zentrum Athens. Die Entscheidung, zu evakuieren und den Verkehr für rund zweieinhalb Stunden zu blockieren, beeinträchtigte die Bewegungen in dem Gebiet, bevor am Montagnachmittag die Normalität zurückkehrte.


