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Heutiger Brief

Fünf sterben bei Absturz in Miami

Trump schickt Gesandte, AfD rüttelt Deutschland auf, Hormus erschüttert Ölmärkte

Die vergangenen zwölf Stunden boten einen kompakten Rundgang durch angespannte Systeme: Diplomatie in der Ukraine, Parteipolitik in Deutschland, Ölrouten am Golf und Verkehrsnetze von Miami bis Jakarta. Keines brach vollständig zusammen, doch jedes zeigte, wie eng der Spielraum geworden ist.

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  • Demonstranten blockieren Hafen von Dover

    Die britische Regierung verurteilt die Proteste in Portsmouth als rowdyhaft. Hunderte Demonstranten versuchten, die Ankunft eines Migrantenbootes zu blockieren.

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    Die Partei sucht Koalitionspartner, während die etablierten Parteien versuchen, die politischen Folgen zu begrenzen und eine Regierungsbildung zu verhindern.

  • Israelische Luftangriffe im Südlibanon

    Unter den 11 Toten der nächtlichen israelischen Angriffe auf Kfar Remmane befinden sich zwei Säuglinge. Dies stellt einen Waffenruhebruch dar.

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Europäische Union · Aktualisiert vor 44 m

Europäische Demokratien und Populismus

Die grenzüberschreitende Reaktion französischer Minister und Siegmunds Präferenz für Neuwahlen erhöhen den politischen Druck auf die deutsche Koalitionsbildung, verändern jedoch keine institutionellen Regelungen.

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© Correio da Manha
Fußball·vor 45 m

Belgien verweigert Gianni Infantino Unterstützung bei Wiederwahl wegen Disziplinar- und Governance-Streitigkeiten bei der WM

Der Königliche Belgische Fußballverband kündigte an, dass er Gianni Infantinos Kandidatur für eine letzte FIFA-Amtszeit bis 2031 ablehnen werde, unter Verweis auf eine aufgehobene Rotsperre für US-Stürmer Folarin Balogun und einen zurückgezogenen Private-Equity-Plan im Wert von 4,2 Milliarden Dollar.

Disziplinarstreit um WM-Sperre

Der Königliche Belgische Fußballverband gab am 7. September 2026 bekannt, dass er Gianni Infantino bei seiner Kampagne für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident nicht unterstützen werde. Der Verband begründete seine Entscheidung mit zwei getrennten Governance-Angelegenheiten, beginnend mit der Handhabung einer automatischen Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun durch die FIFA. Balogun wurde in einem Achtelfinalspiel gegen Bosnien-Herzegowina während der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten des Feldes verwiesen, ein Vergehen, das eine obligatorische Ein-Spiel-Sperre nach sich zog. Der Weltfußballverband setzte die Sperre aus, nachdem US-Präsident Donald Trump direkt Kontakt mit Infantino aufgenommen hatte, um den Fall zu überprüfen. Die Entscheidung erlaubte Balogun, im Achtelfinale gegen Belgien anzutreten, ein Spiel, das Belgien nach 36 Stunden administrativen Chaos mit 4:1 gewann.

Belgische Verbandsvertreter erklärten, sie hätten sich während und nach dem Turnier an die FIFA gewandt, um eine formelle Erklärung für den Eingriff zu erhalten. RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme bestätigte, dass diese Anfragen keine substanzielle Antwort aus Zürich erhielten.

Zwei Monate nach den Ereignissen stellen wir fest, dass unsere Fragen bis heute unbeantwortet bleiben.

— Pascale Van Damme

Vorschlag zu kommerziellen Rechten und Private-Equity-Plan

Die zweite Säule des belgischen Widerstands betrifft die FIFA Forward Enterprise, eine Initiative, die den Verkauf kommerzieller Anteile an der Weltmeisterschaft an Private-Equity-Firmen für 4,2 Milliarden Dollar vorschlug. Infantino und FIFA-Verwaltungsmitarbeiter gestalteten das kommerzielle Vehikel ohne vorherige Konsultation der nationalen Verbände, was in der gesamten Sportart auf breiten Widerstand stieß. Die FIFA zog den Plan am 1. August 2026 zurück, nur wenige Tage nach seiner öffentlichen Bekanntgabe. Der RBFA stellte fest, dass kritische Entscheidungen und Bewertungen im Zusammenhang mit dem Vorhaben von der FIFA-Führung nie ausreichend begründet wurden. Belgische Vertreter erklärten, dass sie sich weiterhin zu einem starken, unabhängigen und nachhaltigen Wirtschaftsmodell für internationale Wettbewerbe verpflichten, anstatt zu privaten Investitionsstrukturen.

Zeitleiste der FIFA-Governance-Streitigkeiten und Präsidentschaftswahl
  1. 2016Gianni Infantino tritt sein Amt als FIFA-Präsident an
  2. 1. Aug. 2026FIFA zieht den vorgeschlagenen 4,2-Milliarden-Dollar-Plan der FIFA Forward Enterprise zurück
  3. 6. Sept. 2026Gianni Infantino bestätigt Kandidatur für eine letzte Amtszeit als FIFA-Präsident
  4. 7. Sept. 2026Königlicher Belgischer Fußballverband kündigt Ablehnung der Unterstützung für Infantino an
  5. 15. Okt. 2026FIFA-Rat tagt mit beantragtem Fall Balogun auf der Tagesordnung
  6. 2027-03FIFA-Präsidentschaftswahl soll stattfinden

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Europäische Verbände stellen Infantino-Wiederwahl in Frage

Infantino, der seit 2016 FIFA-Präsident ist, bestätigte am 6. September 2026, dass er bei dem für März 2027 angesetzten Wahlkongress eine letzte Amtszeit anstreben werde. Ein erfolgreicher Wahlkampf würde den schweizerisch-italienischen Administrator bis 2031 an der Macht halten, und er bleibt der einzige erklärte Kandidat. Der Widerstand aus Belgien spiegelt eine breitere Rebellion innerhalb des europäischen Dachverbands UEFA wider, der bereits einen Vertrauensverlust in Infantino erklärt und mit Turnierboykotten gedroht hat. Der RBFA schließt sich den nationalen Verbänden aus England, Schottland, Schweden und Italien an, die formell ihre Unterstützung entziehen oder schwerwiegende Bedenken hinsichtlich seiner fortgesetzten Führung äußern.

Formeller Antrag auf Überprüfung durch den FIFA-Rat

Der belgische Verband gab bekannt, dass er formell die Aufnahme des Disziplinarfalls Balogun auf die Tagesordnung der nächsten FIFA-Ratssitzung am 15. Oktober 2026 beantragt hat. Belgische Vertreter betonten, dass der internationale Fußball transparente und strenge Verfahren sowie definierte Schutzmaßnahmen erfordere, um politische Einmischung in Disziplinarangelegenheiten auf dem Platz zu verhindern. Der RBFA erklärte, dass er in enger Koordination mit der UEFA bleibe und gleichzeitig die Kommunikationskanäle mit der FIFA offen halte, um Governance-Standards, regulatorische Konsistenz und langfristiges institutionelles Vertrauen zu verbessern.

Brüssel · Zürich
Gianni InfantinoDonald TrumpFolarin Balogun
Donald TrumpUnited States

8 Quellen

  • Belgium withholds support for Infantino over Balogun red-card row
    Reuters·vor 1 Std.
  • Federação belga rejeita apoio a recandidatura de Infantino a presidente da FIFA
    Correio da Manha·vor 1 Std.
  • Football. Présidence de la Fifa : la Fédération belge ne soutiendra pas Gianni Infantino
    Ouest France·vor 1 Std.
  • Foot : Gianni Infantino n'aura pas le soutien de la Fédération belge de football
    Le Figaro.fr·vor 2 Std.
  • Belgium withdraws support for Gianni Infantino after Folarin Balogun controversy
    The Independent·vor 2 Std.
  • L'Union Belge ne soutiendra pas la réélection de Gianni Infantino à la présidence de la FIFA - RTBF Actus
    RTBF·vor 3 Std.
  • L'Union Belge ne soutiendra pas la candidature de Gianni Infantino à la présidence de la FIFA
    7sur7·vor 4 Std.
  • Belgische voetbalbond zal kandidatuur van Infantino als FIFA-voorzitter niet steunen
    De Morgen·vor 4 Std.

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