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Mannschaftssport·vor 3 Std.

Füchse Berlin unterliegen erneut Barcelona, Magdeburg wird Dritter in der Handball Champions League

FC Barcelona besiegte Füchse Berlin im Finale der Champions League in Köln mit 37:34 und baute den eigenen Rekord auf 13 europäische Titel aus. Der SC Magdeburg erholte sich zuvor von seiner Halbfinalniederlage und besiegte Aalborg HB mit 32:26, um den dritten Platz zu sichern.

Barcelonas 13. Rekordtitel

Der FC Barcelona sicherte sich seinen 13. EHF-Champions-League-Titel, setzte sich vor einer Rekordkulisse von 20.122 Zuschauern in der Lanxess Arena in Köln mit 37:34 (20:16) gegen Füchse Berlin durch. Torhüter Emil Nielsen trug mit frühen Paraden dazu bei, dass die Spanier eine 14:9-Führung aufbauten, und obwohl Berlins Mathias Gidsel (8 Tore) in der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd einleitete, hielt Barcelonas Konstanz beim Abschluss die deutsche Mannschaft auf Distanz. Eine Rote Karte für Ludovic Fabregas nach einem Foul an Gidsel gab Berlin kurzzeitig Hoffnung, doch die Katalanen blieben standhaft. Der Sieg diente auch als Vorschau auf künftige Verbindungen: Kapitän Dika Mem, der ab der Saison 2027/28 zu Füchse Berlin stoßen wird, holte sich eine weitere Siegermedaille.

Magdeburg sichert sich den dritten Platz

Der Titelverteidiger SC Magdeburg sicherte sich den dritten Platz mit einem dominanten 32:26-Sieg über Aalborg HB, angeführt vom deutschen Nationalspieler Juri Knorr. Trainer Bennet Wiegert, dessen Team am Vortag das Halbfinale gegen Berlin mit 40:35 verloren hatte, lobte die Reaktion.

Ich bin wirklich stolz, dass die Saison mit einem Sieg endet. Das fühlt sich gut an.

Lukas Mertens bezeichnete die Saison, in der Magdeburg auch die Bundesliga gewann, als eine seiner besten.

Der Wendepunkt im Halbfinale

Magdeburgs Titelverteidigung scheiterte im Halbfinale, als ein Kempa-Trick, ein Markenzeichen ihrer Saison, von Berlins Gidsel abgefangen wurde.

Für mich ist das die Schlüsselszene. Der Kempa hat uns in dieser Saison oft geholfen, dafür gibt es keine Schuld.

Berlin legte sofort einen 5:0-Lauf hin und schaute nie zurück. Matthias Musche räumte die Schwierigkeiten ein:

In 90 Prozent der Fälle kommt so ein Kempa an; sie haben es gut verteidigt.

Kapitän Christian O'Sullivan und sechs weitere Spieler trugen zum letzten Mal das Magdeburger Trikot.

Abschiede in Grün

Das Finale der Füchse Berlin markierte auch das Ende einer Ära. Torhüter Dejan Milosavljev verlässt nach sieben Spielzeiten den Verein in Richtung Polen, und Rückraumspieler Lasse Andersson kehrt nach sechs Jahren in seine Heimat Dänemark zurück. Beide waren an dem leidenschaftlichen Aufholversuch beteiligt, der den Rückstand spät im Spiel auf zwei Tore (30:32) verkürzte, bevor Barcelona den Sieg sicherstellte.

Zeitleiste des Final Four

Champions-League-Final-Four 2026 in Köln
  1. Füchse Berlin besiegt SC Magdeburg im Halbfinale mit 40:35.
  2. SC Magdeburg besiegt Aalborg HB mit 32:26 und sichert sich den dritten Platz.
  3. FC Barcelona besiegt Füchse Berlin mit 37:34 und gewinnt den rekordverdächtigen 13. Champions-League-Titel.
Köln

4 Quellen

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