
Griechische Polizei zerschlägt Autodiebstahl-Ring in Attika: Mindestens 36 Fahrzeuge gestohlen und Geld über Café-Kette gewaschen
Die griechische Polizei hat einen großen Autodiebstahl-Ring zerschlagen, der seit 2022 im Nordosten von Attika aktiv war. 13 Verdächtige wurden festgenommen und 19 manipulierte Fahrzeuge sichergestellt; die Geldwäsche erfolgte über eine bekannte Café-Kette.
Ermittlungen und Festnahmen
Die Polizei der Sicherheitsabteilung von Spata schloss eine monatelange Untersuchung ab, die im Oktober 2025 begonnen hatte und zur Ausstellung von Haftbefehlen sowie zur Ingewahrsamnahme von 13 Personen führte. Zwei der Verdächtigen sind griechische Staatsangehörige, die übrigen sind albanischer Herkunft. Die Bande hatte ihre Aktivitäten zuletzt zurückgefahren, möglicherweise in der Annahme, dass die Behörden ihnen auf der Spur waren.
Ausmaß der Diebstähle
Mindestens 36 Fahrzeugdiebstähle wurden von den Ermittlern bestätigt. Die Gruppe hatte es auf Autos eines japanischen und eines französischen Herstellers abgesehen und operierte hauptsächlich im Nordosten von Attika. Bislang wurden 19 Fahrzeuge sichergestellt – die bereits manipuliert waren – und an ihre Besitzer zurückgegeben. Da die Eigentümer von Versicherungen entschädigt worden waren, ist zu erwarten, dass die Versicherungsgesellschaften rechtliche Schritte gegen die Verdächtigen einleiten werden. Drei weitere Fahrzeuge, die bei der heutigen Operation beschlagnahmt wurden, werden derzeit von der Kriminalpolizei untersucht.
Methode der Geldwäsche
Die Bande nutzte ein Café einer bekannten Kette, um die Erlöse zu waschen. Bei Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten mindestens 30.000 Euro in bar, eine Luftdruckwaffe, eine Schusswaffenattrappe, Autoschlüssel sowie ein Gerät zur Programmierung von Schlüsseln. Die Polizei ermittelt derzeit noch die Herkunft dieser Schlüssel.


