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Regierung · Paris, Lyon und Marseille

Frankreichs Innenminister bot nach den Wochenendkrawallen seinen Rücktritt an, doch Macron lehnte ab

Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten arteten am Wochenende in mehreren französischen Städten in Brandstiftung und Plünderungen aus. Innenminister Laurent Nuñez, der einräumte, die Polizei habe an einigen Orten die Kontrolle verloren, bot seinen Rücktritt an, den Macron ablehnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, AP NEWS, europa press und weiteren Medien. Geändert heute um 14:45. So entsteht er

Artikel anhören4 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Das Büro Macrons teilte am Montag, 19. Oktober, mit, der Präsident habe das Rücktrittsangebot von Innenminister Laurent Nuñez abgelehnt, das dieser am Sonntag, 18. Oktober, eingereicht hatte.

  • Nuñez räumte ein, die Behörden hätten am Samstag, 17. Oktober, in einigen großen Städten die Kontrolle verloren; Hunderte Geschäfte wurden geplündert.

  • Premierminister Sébastien Lecornu bat die Präfekten, örtliche Ausgangssperren zu verhängen, und der Präfekt von Marseille verbot am Montag, 19. Oktober, Proteste und Versammlungen von Mittag bis 20 Uhr.

  • Die AP meldete landesweit mindestens 2.400 Festnahmen, während ein früherer Bericht der Mainichi Shimbun etwa 800 nannte und berichtete, ein 17-jähriger Junge habe durch eine Polizeigranate seine rechte Hand verloren.

ParisLyonBordeauxLimoges
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Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Landesweite Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten werden gewaltsam, mit Bränden und Plünderungen in Paris und anderen Städten
  2. 18. Oktober, abendsGruppen setzen Mülltonnen, Fahrräder und andere Gegenstände in Brand und plündern Geschäfte in Paris, Lyon, Marseille und anderen Städten
  3. 19.10.Das Büro Macrons teilt mit, der Präsident habe den Rücktritt von Innenminister Laurent Nuñez abgelehnt
  4. 19. Oktober, morgensDemonstranten blockieren den Zugang zum Louvre aus Unterstützung für eine Bewegung von Gymnasiasten

Wochenendproteste eskalieren

Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten und schlechte Zustände an den Schulen breiteten sich am Wochenende in ganz Frankreich aus. Wie die Mainichi Shimbun berichtete, beteiligten sich am Samstag, 17. Oktober, rund 550.000 Menschen an Demonstrationen in Paris, von denen einige in Gewalt mündeten. Gruppen legten in Paris, Lyon, Marseille und anderen Städten Feuer und plünderten Geschäfte; am Abend des Sonntags, 18. Oktober, wurden in den Straßen Mülltonnen, Fahrräder und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Die Behörden erklärten, Hunderte von Menschen hätten die Konfrontation mit der Polizei gesucht und gezielt öffentliche Gebäude angegriffen, darunter Rathäuser und andere öffentliche Einrichtungen.

Rücktritt angeboten und abgelehnt

Innenminister Laurent Nuñez reichte am Sonntag, 18. Oktober, seinen Rücktritt ein und erklärte, er fühle sich für alles Geschehene verantwortlich. Das Büro Macrons teilte am Montag, 19. Oktober, mit, der Präsident habe den Rücktritt abgelehnt, weil die Sicherheitskräfte in der Notlage ihre derzeitige Führung behalten müssten. Der Élysée-Palast wies Nuñez zudem an, vollständig offenzulegen, was bei der Vorbereitung und bei den Erkenntnissen vor der Gewalt schiefgelaufen sei. Macron räumte Defizite bei Prognosen und Aufklärung ein und will neue Taktiken ohne Verzögerung vor Ort einsetzen.

Polizei räumt Kontrollverlust und Aufklärungslücke ein

Im Gespräch mit France Inter räumte Nuñez am Montag ein, die Behörden hätten am Samstag in einigen großen Städten die Kontrolle verloren, und Hunderte Geschäfte seien geplündert worden. Er machte Gruppen von Randalierern, Plünderern und linksextremen Aktivisten verantwortlich und sagte, die Polizeistrategie müsse sich an hochmobile Gruppen anpassen. Justizminister Gérald Darmanin sagte gegenüber France 2, die Behörden hätten am Wochenende zweifellos versagt, und verwies auf eine Lücke bei den Erkenntnissen. Gute Polizeiarbeit hänge von guter Aufklärungsarbeit ab, sagte er, und die französischen Dienste seien nicht in der Lage gewesen, der extremen Linken angemessen entgegenzutreten.

Ausgangssperren, Verbote und der Louvre

Premierminister Sébastien Lecornu hat die Präfekten gebeten, nach dem Chaos und den Plünderungen im Anschluss an die Proteste vom Samstag örtliche Ausgangssperren zu verhängen. In Marseille verbot der Präfekt am Montag jede Demonstration und jede Versammlung von Mittag bis 20 Uhr. Demonstranten, die eine Bewegung von Gymnasiasten unterstützen, blockierten am Montagmorgen den Zugang zum Louvre, wie die Museumsleitung und Gewerkschaften gegenüber AFP erklärten. Nuñez sagte, in Paris seien am 18. Oktober und in der Nacht nach den Straßenauseinandersetzungen 350 Menschen in Gewahrsam genommen worden.

Festnahmen, Verletzte und Schäden

Die AP berichtete landesweit von mindestens 2.400 Festnahmen, während ein früherer Bericht der Mainichi Shimbun die Zahl mit etwa 800 angab. Mainichi berichtete zudem, ein 17-jähriger Junge habe seine rechte Hand verloren, als eine von der Polizei zur Mengekontrolle eingesetzte Granate explodierte. In Limoges in Zentralfrankreich wütete ein Feuer im Rathaus aus dem 19. Jahrhundert, das Dach stürzte ein und große Teile des Gebäudes standen kurz vor der Zerstörung. Macron verurteilte die Gewalt auf X und erklärte, die Regierung werde gegen jene vorgehen, die Unordnung stiften und friedliche Demonstrationen behindern.

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Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenWarum lehnte Präsident Macron den Rücktritt von Laurent Nuñez ab?Welche konkreten Beschränkungen ordnete der Präfekt von Marseille für Montag an?

Quellen und Kontext

  • ANSA.itvor 2 Std.Chaos in Frankreich, Premierminister Lecornu ordnet die Umsetzung „mehrerer Ausgangssperren“ anCaos in Francia, premier Lecornu ordina l'attuazione di 'diversi coprifuoco' - Ultima ora · Original auf Italienisch
  • AP NEWSvor 4 Std.Macron lehnt Rücktritt des Innenministers ab, während Ausschreitungen und Plünderungen Polizeiversagen aufdeckenMacron rejects interior minister's resignation as rioting and looting expose policing failures · Original auf Englisch
  • europa pressvor 4 Std.Macron lehnt Rücktritt des Innenministers nach den Protesten und Unruhen vom Samstag abMacron rechaza la dimisión del ministro del Interior tras las protestas y disturbios del sábado · Original auf Spanisch
  • Adnkronosvor 4 Std.Frankreich, Macron lehnte Rücktritt des Innenministers nach den Unruhen am Wochenende abФранция, Макрон отклонил отставку министра внутренних дел после беспорядков на выходных · Original auf Russisch
Laurent Nuñez
Französischer Innenminister, der wegen der Wochenendkrawalle seinen Rücktritt anbot, den Macron ablehnte
Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, der den Rücktritt des Innenministers ablehnte
Sébastien Lecornu
Französischer Premierminister, der die Präfekten bat, örtliche Ausgangssperren zu verhängen
Gérald Darmanin
Französischer Justizminister, der sagte, die Behörden hätten am Wochenende zweifellos versagt

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Erste Fassung gestern um 16:54, letzte Änderung heute um 14:45.

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Auf Grundlage von Berichten von

ANSA.it, AP NEWS, europa press, Adnkronos

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