Die Pariser Polizeipräfektur verhängte am 21. Oktober von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr am Donnerstag eine Ausgangssperre in bestimmten Bereichen, darunter die Place de la République, sowie ein Verbot nicht angemeldeter Versammlungen ab 20.00 Uhr.
Der Präfekt des Départements Rhône verlängerte die Ausgangssperre im Hyperzentrum von Lyon für die dritte Nacht in Folge; sie beginnt nun um 23.00 Uhr statt um 21.00 Uhr und endet um 6.00 Uhr.
Die Seiten mehrerer Präfekturen, darunter die Pariser Polizeipräfektur, sind seit Mittwochnachmittag auf Empfehlung von Anssi nicht erreichbar, bis ein Sicherheitsfix des Softwareherstellers vorliegt.
Die Präfekten von Paris und Lyon haben die nächtlichen Ausgangssperren für Mittwoch, 21. Oktober 2026, verlängert, nachdem es am Wochenende des 17. und 18. Oktober am Rande einer sozialen Mobilisierung zu Gewalt und Plünderungen gekommen war. In Paris ordnete die Polizeipräfektur eine Ausgangssperre von 23.00 Uhr am Mittwoch bis 6.00 Uhr am Donnerstag in bestimmten Bereichen an, darunter die Place de la République; die Anordnung gilt sowohl für Minderjährige als auch für Erwachsene. Eine zweite Anordnung verbietet jede nicht angemeldete Versammlung von 20.00 Uhr am Mittwoch bis 6.00 Uhr am Donnerstag, insbesondere rund um den Élysée-Palast, die Nationalversammlung, den Senat, die Avenue des Champs-Élysées und die Bahnhöfe. Innerhalb von Paris geht die Ausgangssperre noch weiter, indem sie jeden Aufenthalt in engeren Zonen rund um die Place de la République und den Bereich Les Halles untersagt. Mittwoch ist die dritte Nacht in Folge, in der beide Maßnahmen gelten, nach den Anweisungen, die Premierminister Sébastien Lecornu und Innenminister Laurent Nuñez an alle Präfekten geschickt hatten.
Die Polizei hat einen Einsatz aufgebaut, um die Einhaltung der Maßnahmen zu gewährleisten, und am Mittwochabend wurde zur Unterstützung ein Hubschrauber der Nationalgendarmerie hinzugezogen. Die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau sagte, die Ausgangssperre habe in der ersten Nacht von Montag auf Dienstag gewirkt. Am Dienstagabend beschrieb sie die Lage in der französischen Hauptstadt mit diesen Worten:
„Die vergangene Nacht war im gesamten Pariser Raum besonders ruhig.“
Die Maßnahmen wurden anschließend um zwei weitere Nächte verlängert, wobei in Paris ab Montag dieselben Regelungen für Minderjährige und Erwachsene gelten. Die Polizeipräfektur hat den Einsatz als strikte Durchsetzungsaktion dargestellt, und die Ausgangssperren sollen nun bis zum frühen Donnerstagmorgen gelten.
In Lyon beschloss der Präfekt des Départements Rhône am Mittwoch, die Ausgangssperre im Hyperzentrum für die dritte Nacht in Folge zu verlängern, und begründete dies damit, dass sie dazu beitrage, die Straßen der Presqu'île ruhig zu halten. Diese Ausgangssperre gilt laut Präfektur von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr am Donnerstagmorgen und beginnt damit zwei Stunden später als die vorherigen, die um 21.00 Uhr in Kraft traten. In Paris sagte Bürgermeister Emmanuel Grégoire von der Sozialistischen Partei, er unterstütze den Aufruf zur Ruhe, den ein großer Teil der Anwohner und Pariser geäußert habe, und betonte den Ausnahmecharakter der Maßnahme. Kritik kam aus der eigenen Stadtregierungsmehrheit, der auch die Pariser Grünen angehören; sie bezeichneten die Ausgangssperre als schwerwiegenden Eingriff in die öffentlichen Freiheiten.
Unabhängig davon sind die Websites mehrerer Präfekturen, darunter die der Pariser Polizeipräfektur, seit Mittwochnachmittag, dem 21. Oktober, nicht erreichbar. Das Innenministerium erklärte, die Seiten seien auf Empfehlung von Anssi, der nationalen Behörde für die Sicherheit von Informationssystemen, abgeschaltet worden, nachdem eine kritische Schwachstelle entdeckt worden sei. Das Ministerium teilte mit, die Lücke sei wenige Stunden zuvor vom Herausgeber einer generischen Softwarekomponente gemeldet worden, die weltweit weit verbreitet ist. Die Regierungsstellen warteten nun auf einen Patch des Herstellers, damit der Zugang sicher wiederhergestellt werden könne. Das Ministerium erklärte:
„Die Teams sind mobilisiert, um die Aktualisierungsvorgänge so schnell wie möglich durchzuführen, sobald der Sicherheitsfix vom Herausgeber bereitgestellt wird.“
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Pollar unterstützenRegierung · Paris und Lyon
Paris und Lyon haben am Mittwoch, 21. Oktober, die nächtlichen Ausgangssperren erneuert, nachdem es am Wochenende des 17. und 18. Oktober zu Gewalt und Plünderungen gekommen war, während mehrere Websites von Präfekturen wegen einer kritischen Sicherheitslücke offline gingen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, 20minutes, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht .