Bei einem Angriff in der Nacht auf den internationalen König-Fahd-Flughafen am Mittwoch, 21. Oktober, wurde nach Angaben der General Authority of Civil Aviation eine Person getötet und acht verletzt.
Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Menschen getötet und zwei verletzt, als Trümmer einer abgefangenen Drohne auf das Feld Shaybah von Saudi Aramco fielen.
Lufthansa und Air France haben ihre Verbindungen bis Mitte November ausgesetzt – nach dem Angriff vom 10. Oktober auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad, bei dem 13 Menschen getötet wurden.
Mindestens 73 Soldaten der Regierungsseite wurden am Montag, 19. Oktober, getötet und rund 200 verletzt, als drei ballistische Raketen das Lager Al Alam in der Provinz Schabwa trafen.
Ein Angriff auf den internationalen König-Fahd-Flughafen in Dammam im Osten Saudi-Arabiens hat am Mittwoch, 21. Oktober, einen Menschen getötet und acht verletzt. Die General Authority of Civil Aviation (Generaldirektion für Zivilluftfahrt) bestätigte den Angriff und die Opferzahlen, die auch die staatliche Nachrichtenagentur SPA meldete. Der Angriff verursachte zudem Sachschaden, dessen Ausmaß noch bewertet wird. Dammam liegt in der Ostprovinz nahe der Golfküste, mehr als 1.500 Kilometer vom Jemen entfernt. Der Angriff ist Teil des Konflikts mit den Huthi-Rebellen im Jemen, gegen die dort seit 2015 eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kämpft.
Später am Mittwoch fielen Trümmer einer abgefangenen Drohne auf das Ölfeld Shaybah, das Saudi Aramco im Südosten des Landes betreibt. Das Energieministerium teilte mit, zwei Menschen seien getötet und zwei weitere verletzt worden. Bei den Toten handele es sich um Staatsangehörige Nepals und der Philippinen, bei den Verletzten um pakistanische und indische Staatsangehörige. Die Trümmer setzten zudem ein Fahrzeug einer am Standort tätigen Vertragsfirma in Brand. Shaybah liegt nahe der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Ministerium erklärte, sechs Drohnen seien abgefangen worden, als sie auf saudisches Gebiet zuflogen; eine von ihnen habe die Region Medina zum Ziel gehabt.
Daten aus dem Artikeltext
Die Angriffe auf das Königreich begannen, als die Kämpfe zwischen den Huthis und den von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen im Jemen wieder aufflammten und eine vierjährige Waffenruhe endete. Ein jemenitischer Einwohner, der im vergangenen Monat durch Drohnentrümmer getötet wurde, war das erste zivile Opfer, seit die Huthis ihre Angriffe auf saudische Schifffahrt und Ölanlagen ausgeweitet haben. Anfang Oktober brach ein kleiner Brand in einem Verwaltungsgebäude von Saudi Aramco aus, einem der größten Ölkonzerne der Welt. Am 10. Oktober wurden bei einem Angriff auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt, der Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein. Bis Mittwoch nahm er den Inlandsflugbetrieb wieder auf, Saudia und flynas flogen nach Daten von FlightAware. Lufthansa und Air France haben ihre Verbindungen bis Mitte November ausgesetzt. Die Huthis bekannten sich zu dem Angriff auf den Flughafen von Riad und behaupteten ohne Belege, Saudi-Arabien habe über ihn Militärausrüstung an die Regierungstruppen geliefert. Das US-Außenministerium ordnete an, dass alle Botschaftsmitarbeiter und ihre Familienangehörigen in Riad das Land verlassen, und wies auch Familienangehörige von Mitarbeitern der Botschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Katar und Bahrain zur Ausreise an.
Am Mittwoch griffen Huthi-Kräfte den Flughafen Al Raiyan in Mukalla, der Hauptstadt der Provinz Hadramaut im Osten des Jemen, mit Drohnen und Raketen an; Opfer wurden nicht gemeldet. Das Verkehrsministerium der international anerkannten Regierung teilte mit, drei Drohnen seien nahe den Start- und Landebahnen niedergegangen, während der zivile Luftverkehr lief. Der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Sarea, reklamierte den Angriff für sich und erklärte, Saudi-Arabien habe über den Flughafen Militärfracht an die Regierungstruppen geflogen. Am selben Tag bekannten sich die Huthis zu einem Abschuss einer ballistischen Rakete auf ein Militärlager nahe dem Flughafen von Aden. Am Montag, 19. Oktober, wurden mindestens 73 Soldaten der Regierungsseite getötet und rund 200 verletzt, als drei ballistische Raketen das Lager Al Alam in der Provinz Schabwa trafen – ein Angriff, der den Huthis zugeschrieben wird. Das Verkehrsministerium verurteilte die Angriffe auf beide Flughäfen als gefährliche Eskalation gegen lebenswichtige zivile Infrastruktur.
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Pollar unterstützenKonflikte · Dammam, Riad und Shaybah
Bei einem Angriff in der Nacht auf den internationalen König-Fahd-Flughafen in Dammam starb eine Person, acht wurden verletzt. Auf einem Ölfeld von Saudi Aramco töteten Drohnentrümmer zwei Menschen. Beide Vorfälle fallen in den größeren Jemen-Konflikt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, SAPO, Correio da Manha und weiteren Medien. Veröffentlicht .