
Almeida verteidigt Ayuso im Skandal um die Wohnung in Chamberí bei den Madrider Feierlichkeiten zu Virgen de la Paloma
Der Madrider Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida unterbrach am 15. August seine Sommerpause, um die Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso im Skandal um die Wohnung in Chamberí bei den Feierlichkeiten zu Virgen de la Paloma zu verteidigen, während beide Politiker Premierminister Pedro Sánchez wegen der Migrationskrise von Ceuta angriffen.
Feierlichkeiten zu Virgen de la Paloma
Am 15. August 2026 feierte Madrid das Fest der Virgen de la Paloma, der inoffiziellen Schutzpatronin der Stadt und Schutzpatronin der Feuerwehr. Die Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso und der Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida nahmen gemeinsam teil und zeigten eine geeinte Front, während Ayuso zunehmendem Druck wegen des Kaufs einer Wohnung im Stadtteil Chamberí ausgesetzt ist. Die beiden Politiker leiteten die Verleihung der Palomas de Bronce de Bomberos de Madrid im Centro Cultural Casa del Reloj in Arganzuela. Zuvor hatten sie an einer Blumenspende und einer Messe in der Iglesia de la Virgen de la Paloma y San Pedro el Real teilgenommen, die von Kardinal-Erzbischof von Madrid José Cobo geleitet wurde. Die Auszeichnungen gingen an Juan José Mostajo Abraira für ein Leben im öffentlichen Dienst, an den Club Deportivo Bomberos de Madrid für 30-jährige Geschichte, an Dr. Mariano Barbacid für internationale Führungsrolle in der Krebsforschung und an Audrey Pascual Seco für sportliche Exzellenz. Eine Plakette erhielt auch Sergeant Félix Alfonso Alonso Yllana, der wenige Tage vor seiner Pensionierung den traditionellen Abstieg des Gemäldes der Virgen durchführte.
Almeida verteidigt Ayuso
Almeida unterbrach seine Sommerpause, um Ayuso zu verteidigen, und erklärte, wenn das gesamte Wahlprogramm der Linken für die Wahlen 2027 die Wohnungsfrage sei, werde Ayuso noch lange an der Macht bleiben. Er lobte Ayuso dafür, dass sie während der Waldbrände in der Sierra Oeste keinen einzigen Urlaubstag genommen habe, und stellte sie damit in Gegensatz zu „anderen“, die im Urlaub seien und „von einer starken Sicherheitseinheit geschützt“ würden – eine klare Anspielung auf Premierminister Pedro Sánchez. Die Wohnung wurde im April gekauft und im August verkauft, so Almeida, der sagte, alle Erklärungen seien sowohl von Ayuso als auch von ihrem Berater mehrfach gegeben worden.
Wenn das gesamte Argument der Linken, mit dem sie sich bei den Wahlen 2027 präsentieren wollen, knapp neun Monate vor den Wahlen, die Wohnungsfrage ist... dann gibt es Ayuso noch lange, das sollen sie wissen, es gibt Ayuso noch lange.
Rechtlicher und politischer Druck
Die Staatsanwaltschaft der Provinz Madrid hat vier Anzeigen an ein Gericht weitergeleitet, das ein Verfahren zum Kauf der Wohnung in Chamberí eröffnet hat. Die linke Opposition, darunter Más Madrid und die PSOE, hat wiederholt den Rücktritt von Díaz Ayuso gefordert und ihre Erklärungen für unzureichend gehalten. Reyes Maroto, Sprecherin der PSOE-M im Stadtrat und am 19. Juli nach ihrem Sieg bei den Vorwahlen gegen Stadträtin Enma López zur sozialistischen Kandidatin für die Regionalwahlen proklamiert, nahm ebenfalls an den Feierlichkeiten teil. Rita Maestre, Sprecherin von Más Madrid, forderte bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und eine angemessene Infrastruktur für die Feuerwehr.
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- Feierlichkeiten zu Virgen de la Paloma: Almeida verteidigt Ayuso, beide greifen Sánchez wegen Ceuta an
Ayuso greift Sánchez wegen Ceuta an
Ayuso nutzte die Gelegenheit, um die Zentralregierung wegen der Migrationskrise in Ceuta anzugreifen, die in Artikeln als Ankunft von 80.000 Menschen aus Marokko beschrieben wird. Sie erklärte, dass Spanien seit 11 Jahren die Terrorwarnstufe 4 von 5 aufrechterhalte, und beschuldigte Sánchez, zuzulassen, dass das Land „von vielen Terroristen, die er nicht identifizieren will, überfallen“ werde.
Er ist verantwortungslos und auch ein Verräter.
Sie bat auch für die von Waldbränden Betroffenen, die in Madrid und ganz Spanien Eigentum, Tiere und Häuser verloren haben, und versprach „einen beispiellosen Wiederaufbau“.
Stimmen der Opposition
Die anwesenden Oppositionspolitiker nutzten die Gelegenheit, um auf die Arbeitsbedingungen der Feuerwehr hinzuweisen. Maestre lobte den Einsatz der Feuerwehrleute während einer „furchtbar harten“ Saison aufgrund der Waldbrände in der Sierra Oeste. Maroto forderte, dass die Haushalte Maßnahmen zur Bekämpfung und Verhütung von Bränden vorsehen. Der ehemalige Vox-Stadtrat Javier Ortega Smith, heute fraktionsloser Stadtrat, bat um Schutz für Feuerwehrleute und Waldarbeiter, die während der schrecklichen Monate der Brände in ganz Spanien mutig gehandelt haben. Vox hat über seine Sprecherin Arancha Cabello die Ceuta-Krise genutzt, um seine Anti-Einwanderungs-Rhetorik zu verschärfen und sowohl der Linken als auch der Regierung Ayuso vorzuwerfen, einen Sogeffekt zu erzeugen.


