Sicherheit · Aigio
Italiener muss sich nach Doppelmord in Aigio vor Richter verantworten – forensische Beweise verdichten sich
Ein 65-jähriger Italiener, der beschuldigt wird, seine Partnerin erstochen und deren Sohn in einem Dorf nahe Aigio erschossen zu haben, wird am Samstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Am selben Morgen werden Angehörige die beiden Opfer nach einer Trauerfeier in der örtlichen Kirche beisetzen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, Ειδήσεις, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 9. Juni verständigte der Verdächtige einen örtlichen Bekannten, und gemeinsam betraten sie das Haus, wo sie Maria und ihren Sohn tot im selben Schlafzimmer fanden, umgeben von Blut und mit mehreren Stich- und Schusswunden.
Marco gibt an, in einem anderen Zimmer geschlafen zu haben, nichts gehört zu haben und nicht beteiligt zu sein; er behauptet, Maria habe Tage zuvor ihr eigenes Telefon beschädigt und er habe der Polizei geholfen, das Gerät zu finden.
Keine Fingerabdrücke auf dem Messer, fehlende Reinigungsutensilien, ein hinter Büchern verstecktes zerlegtes Telefon und eine sechsstündige Zeitspanne bis zur Alarmierung sind einige der Faktoren, die die Polizei als unglaubwürdig für seine Geschichte nennt.
Der Verdächtige beantragte und erhielt eine Fristverlängerung bis Samstag, den 13. Juni, 10 Uhr, an dem er eine schriftliche Stellungnahme abgeben und vor dem Ermittlungsrichter aussagen soll.
Angehörige und Dorfbewohner werden am Samstag um 11.30 Uhr an der Trauerfeier in der Kirche des Heiligen Demetrios in Longos teilnehmen, am selben Tag wie die Aussage des Verdächtigen.
- 12.06.Zweite Ortsbegehung mit der Polizei; Kleidung und Geräte des Verdächtigen beschlagnahmt
- 13.06.Verdächtiger erscheint vor dem Ermittlungsrichter in Aigio
- 13.06.Gemeinsame Trauerfeier für Mutter und Sohn in der Kirche Agios Dimitrios
Der Tatort
Die Polizei traf am Morgen des Dienstag, 9. Juni, im Haus in Longos Aigialeias ein, nachdem der Verdächtige einen Bekannten verständigt hatte und sie gemeinsam die Leichen fanden. Die Vorder- und Hintertür wiesen keine Spuren von gewaltsamem Eindringen auf, und die meisten Räume wirkten aufgeräumt. Nur das Schlafzimmer, in dem die Opfer lagen, war in Unordnung: Ein kaputtes Regal, ein Laptop, ein Schlüssel und eine Patronenhülse lagen auf dem Boden verstreut.
Die 54-jährige Frau, Maria, lag tot mit dem Gesicht nach unten direkt hinter der halb geöffneten Tür, ihr Nachthemd war aufgeknöpft. Beamte zählten mehr als 20 Stichwunden an Bauch und Brust, dazu Abwehrverletzungen an der Hand und am Hals. Im selben Raum, auf dem Bett, lag ihr 26-jähriger Sohn Olympios, nackt unter einer bunten Tagesdecke, mit einer aus nächster Nähe abgefeuerten Flobert-Wunde an der rechten Schläfe und vier weiteren Messerstichen am Brustkorb.
„Der 65-Jährige war die ganze Zeit über völlig ruhig, ausdruckslos und ohne jede Emotion.“
Die Version des Verdächtigen
Marco – ein 65-jähriger italienischer Staatsangehöriger, der eine langjährige Beziehung mit Maria führte – hat jede Beteiligung stets bestritten. Er behauptet, in einem anderen Zimmer geschlafen und nichts gehört zu haben. Am Freitag erschien er vor dem Ermittlungsrichter in Aigio und erwirkte eine weitere 24-stündige Fristverlängerung; seine formelle Anhörung ist für Samstag um 10 Uhr angesetzt.
Nach Angaben seines Anwaltsteams behauptet er, Maria habe selbst Tage zuvor ihr Mobiltelefon beschädigt, und er habe der Polizei geholfen, die Überreste zu finden. Die Verteidigung hat vollen Zugang zu allen im Haus sichergestellten digitalen Geräten sowie zu den Krankenakten aller drei Personen beantragt.
„Er ist zutiefst erschüttert und von Trauer überwältigt. Er sagt, er habe mit dem Geschehen nichts zu tun.“
Beweise und Widersprüche
Die Ermittler haben Marcos Darstellung in mehreren Punkten infrage gestellt. Forensische Tests an dem unter Marias Leiche gefundenen Messer ergaben keine Fingerabdrücke – ungewöhnlich für ein Küchenmesser, das in einem Haushalt verwendet wird – und die Beamten stellten fest, dass Reinigungsutensilien wie Schwämme, ein Eimer oder ein Mopp im Haus fehlten, was auf eine gezielte Reinigung hindeutet.
Die Ermittler schätzen, dass die Tat gegen 3 Uhr morgens am 9. Juni stattfand, was ein Zeitfenster von sechs bis sieben Stunden lässt, bis der Alarm ausgelöst wurde. Überwachungskameraaufnahmen und Mobilfunkdaten werden ausgewertet, und die Polizei hat erklärt, dass kein Dritter beteiligt war. Marcos frühere Andeutung, Mutter und Sohn könnten sich gegenseitig umgebracht haben, wurde von Gerichtsmedizinern zurückgewiesen.
Eine Gemeinde in Trauer
Am Samstag um 11.30 Uhr, während Marco sich noch im Gerichtsgebäude befindet, werden sich die Dorfbewohner in der Kirche des Heiligen Demetrios in Longos zur gemeinsamen Trauerfeier für Maria und Olympios versammeln. Der Gottesdienst findet nur wenige Kilometer vom Gerichtskomplex in Aigio entfernt statt und markiert einen emotionalen Abschluss für ein Dorf, das das Ausmaß der Gewalt noch immer zu begreifen versucht.
„Wir werden beantragen, dass die Krankenakten aller drei geöffnet werden. Die Ermittlungen müssen vollständig sein – wir können nicht stückweise vorgehen.“
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Quellen und Kontext
- in.grΑίγιο: Στον ανακριτή ο 65χρονος για την διπλή δολοφονία - Σήμερα το τελευταίο αντίο σε μητέρα και γιο
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineΑίγιο: Μυστήριο με το κινητό της 54χρονης - Τι είδε ο αστυνομικός που έφτασε πρώτος στο σπίτι | ΤΟ ΒΗΜΑ
- NEWS 24/7Διπλό έγκλημα στο Αίγιο: Το στοιχείο που έκανε τους αστυνομικούς να απορήσουν
- NewsITΔιπλή δολοφονία στο Αίγιο: Τα σημεία που "πρόδωσαν" τον 65χρονο Ιταλό - Οι αντιφάσεις και τα στοιχεία της ΕΛΑΣ
- Marco
- 65-jähriger italienischer Partner von Maria, beschuldigt des Doppelmordes in Longos Aigialeias
- Maria
- 54-jährige Frau, zusammen mit ihrem Sohn in ihrem Haus erstochen
- Olympios
- 26-jähriger Sohn von Maria, bei demselben Angriff erschossen und erstochen
- Maria Iatropoulou
- Rechtsanwältin, die den 65-jährigen italienischen Verdächtigen vertritt
- Orte
- Egio
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