Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefOriginalsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Schweden wählt die härtere Rechte

Russische Drohnen testen NATOs Ostflanke, Ölschocks und KI-Politik verschärfen sich

Der Krieg rückte an Europas Grenze und griff auf die Energiemärkte über, während Washington Grenzen dafür ziehen wollte, welche Ziele die Ukraine angreifen darf. Anderswo stimmte Schweden über eine scharfe politische Wende ab, Indonesien suchte in rauer See, und das Silicon Valley entdeckte, dass Vorsicht teuer sein kann.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Schweden wählt neues Parlament

    Der Abstand zwischen den politischen Blöcken verringert sich bei der Hälfte der Auszählung. Die Mitte-Links-Koalition führt weiterhin.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Europäische Union · Aktualisiert vor 11 m

Brüssel gegen die Hauptstädte: EU-Integration

Neue Erkenntnisse fügen lediglich Berichtsdetails zur bereits dokumentierten Carney-Geschichte über eine assoziierte Mitgliedschaft hinzu; in diesem Zyklus ist kein separates neues Ereignis aufgetreten.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
KI-generiert·
© El Periódico
Gesundheit & Bildung·15. Juni

Spanische Ärzte beginnen letzte Streikwoche vor dem Sommer und drohen mit unbefristeten Maßnahmen im September

Mehr als 600 Ärzte versammelten sich in Madrid zum Auftakt der fünften und letzten Woche eines landesweiten Streiks gegen Gesundheitsreformen. Die Gewerkschaften kündigten an, nach der Sommerpause in einen unbefristeten Streik zu treten.

Fünfte Protestwoche

Spaniens Ärzte haben am 15. Juni die fünfte und letzte Streikwoche vor der Sommerpause begonnen. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Arbeitsniederlegungen gegen den Entwurf der Regierung zur Reform des „Estatuto Marco“. Der Protest vor dem Gesundheitsministerium in Madrid zog nach Schätzungen der Gewerkschaften rund 600 Mediziner aus dem ganzen Land an.

Das Koordinierungskomitee umfasst sechs medizinische Gewerkschaften: die Confederación Española de Sindicatos Médicos (CESM), Sindicato Médico Andaluz (SMA), Metges de Catalunya (MC), Asociación de Médicos y Titulados Superiores de Madrid (AMYTS), Sindicato Médico de Euskadi (SME) und Sindicato de Facultativos de Galicia Independientes (O'MEGA). Sie haben zugesagt, die Sommermonate aus Sorge um das bereits überlastete Personal zu respektieren, planen jedoch, im September das Format eines unbefristeten Streiks und weitere Maßnahmen anzukündigen, falls keine Fortschritte erzielt werden.

Das umstrittene Estatuto Marco

Der Gesetzesentwurf wurde am 2. Juni vom Ministerrat gebilligt und basiert auf einer Vereinbarung vom Januar zwischen dem Gesundheitsministerium und vier anderen Gewerkschaften (SATSE-FSES, FSS-CCOO, UGT, CSIF). Das aktuelle Statut, das die Bedingungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen regelt, wurde seit 23 Jahren nicht mehr aktualisiert.

Die streikenden Ärzte fordern ein separates Rahmengesetz, das ihre spezifische Ausbildung, ihre Verantwortung und ihre Arbeitsmuster anerkennt. Sie fordern freiwillige Bereitschaftsdienste, die auf die Rente angerechnet werden und besser bezahlt werden, sowie eine berufliche Einstufung, die ihren Qualifikationen entspricht.

Dies ist der größte Gesundheitskonflikt der letzten zwei Jahrzehnte.

— Miguel Lázaro

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Politischer Stillstand

Letzte Woche berief Gesundheitsministerin Mónica García den Interterritorialen Rat des Nationalen Gesundheitssystems (CISNS) ein, um die Reform und den Streik mit den autonomen Gemeinschaften zu erörtern. Das Treffen endete ohne Einigung, nachdem sich die Regionen geweigert hatten, über Punkte abzustimmen, die die Forderungen der Mediziner betrafen.

Die autonomen Gemeinschaften haben beschlossen, sich nicht zu diesen Forderungen zu bekennen, die den Konflikt lösen würden. Heute hätten die Gemeinschaften den Konflikt durch die Übernahme ihres Teils der Verantwortung lösen können (...), aber sie haben sich dagegen entschieden, sie haben beschlossen, wegzuschauen.

— Mónica García

Die Gewerkschaftsführer haben den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez aufgefordert, direkt einzugreifen, mit der Begründung, dass das Ministerium keine neuen Vorschläge vorgelegt habe und die Verhandlungen festgefahren seien.

Auswirkungen auf Patienten

Seit Beginn der Streiks wurden nach Angaben der Gewerkschaften mehr als drei Millionen medizinische Leistungen (Termine, Konsultationen und Eingriffe) abgesagt. Miguel Lázaro, Präsident der CESM, sagte bei der Kundgebung in Madrid: „Es gibt drei Millionen Patienten, die während der Streiktage betroffen sind, bei denen wir uns entschuldigen.“

In Kastilien-La Mancha, wo rund 7.500 Ärzte zum Streik aufgerufen waren, hat der regionale Gesundheitsdienst (Sescam) kürzlich der Wiederherstellung des Karriereentwicklungsschemas für Ärzte zugestimmt. Der lokale Gewerkschaftspräsident Juan José García Cruz bleibt jedoch kritisch, wirft der Regionalregierung jahrelange gebrochene Versprechen vor und besteht darauf, dass Ärzte ihre Arbeitsbedingungen getrennt von anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen aushandeln müssen.

Ausblick

Die öffentliche Konsultationsphase für das Gesetz zum Estatuto Marco wird voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein, danach beginnt der parlamentarische Weg des Textes. Da das Ministerium hart bleibt und die Gewerkschaften einen heißen Herbst versprechen, zeigt die festgefahrene Situation vor der Sommerpause kaum Anzeichen einer Lösung.

Madrid · Toledo
Mónica GarcíaMiguel LázaroJuan José García CruzPedro Sánchez
BarcelonaPedro SánchezMonacoMadridMadrytToledoMónica GarcíaTolèdeJuan José García CruzMiguel Lázaro

3 Quellen

  • Los médicos inician su quinta y última semana de huelga hasta después del verano contra la reforma del estatuto marco
    RTVE.es·15. Juni
  • España registra más de tres millones de 'actos médicos' cancelados desde el inicio de las huelgas
    El Periódico·15. Juni
  • Los médicos afrontan la última semana de huelga y avisan de un otoño caliente con paros indefinidos
    ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL·15. Juni

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Gesellschaft & Wissenschaft
Mehr erfahren
Verkehr·seit 13. Sept.·akt. vor 5 Std.
© NOS

Fähre mit 243 Menschen an Bord kentert in der Javasee – sechs Tote, 129 Vermisste

Ein Passagierschiff mit 243 Menschen an Bord ist bei schlechtem Wetter zwischen Java und Borneo gekentert. Eine Suchaktion hat 108 Überlebende gerettet, 129 werden noch vermisst.

Artikel lesen
KI & Tech·seit 9. Sept.·akt. vor 9 Std.
© RP Online

Trump lehnt KI-Verlangsamung ab, während OpenAI Börsengang verschiebt und Tech-Führungskräfte Sicherheitsrahmen unterstützen

US-Präsident Donald Trump und der Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson haben am Sonntag Forderungen nach einer Pause bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz zurückgewiesen, während OpenAI seinen Börsengang 2026 verschob und Wettbewerber unabhängige Sicherheitsaudits unterstützten.

Artikel lesen
KI & Tech·vor 3 Std.
© La Repubblica.it

Trump lehnt Forderungen nach Verlangsamung der KI-Entwicklung ab und verweist auf Wettbewerb mit China

In einer Rede von seinem Golfresort in Doonbeg, Irland, wies US-Präsident Donald Trump Warnungen von Führungskräften von Anthropic und OpenAI über autonome Modelle zurück und argumentierte, dass die Vereinigten Staaten ihren technologischen Vorsprung gegenüber China wahren müssten.

Artikel lesen