
Pakistanischer Mann nach Sprung in die Aare vermisst, trotz Warnungen von Freunden; Suche läuft, während am Wochenende mehrere Ertrinkungsfälle in der Schweiz
Ein 28-jähriger Pakistani ist am Samstagabend nach einem Sprung von der Mülimatt-Fußgängerbrücke in die Aare bei Windisch verschwunden, obwohl Begleiter ihn inständig baten, es nicht zu tun. Suchmaßnahmen mit Polizei und Rettungshubschrauber blieben bisher erfolglos.
Der Vorfall an der Mülimatt-Fußgängerbrücke
Gegen 19:45 Uhr am Samstag, 27. Juni, bestieg der Mann in Begleitung einer Gruppe von Freunden den Aaresteg Mülimatt in Windisch, Kanton Aargau. Mehrere von ihnen versuchten, ihn vom Sprung abzubringen, doch er sprang. Nach dem Eintauchen tauchte er kurz auf, rief um Hilfe und versank erneut.
Der Mann tauchte nach dem Sprung kurz auf, schrie um Hilfe und verschwand wieder. Seitdem gibt es keine Spur.
Such- und Rettungsaktion
Die Kantonspolizei erhielt gleichzeitig den Notruf und leitete sofort eine großangelegte Suche ein. Mehrere Polizeistreifen wurden entlang des Flusses eingesetzt, und ein Rettungshubschrauber der Rega kreiste ab 20:00 Uhr über der Aare bei Brugg. Die Hubschrauberflüge wurden von Flightradar-Nutzern verfolgt. Trotz mehrstündiger Absuche des Gebietes über Nacht konnte der Mann nicht gefunden werden.
Am Sonntagmorgen ging die Operation in eine anhaltende, aber weiterhin ergebnislose Suche über. Die Aargauer Polizei bestätigte kurz vor Mittag, dass der Mann weiterhin vermisst werde und die Bemühungen fortgesetzt würden.
- Mann springt vom Aaresteg Mülimatt; taucht auf, ruft um Hilfe und versinkt erneut.
- Notruf bei der Kantonspolizei Aargau eingegangen.
- Rettungshubschrauber der Rega beginnt Suchflüge über der Aare bei Brugg.
- Suche wird am Sonntagmorgen wieder aufgenommen; Mann weiterhin vermisst.
- Polizei bestätigt laufende Suche; keine Spur gefunden.
Mehrere Ertrinkungsfälle in Schweizer Gewässern
Die Polizei wies zudem auf eine Reihe von Badeunfällen seit Freitagabend hin. Am Rhein verlor ein 35-jähriger Mann aus der Region Möhlin sein Leben; eine weitere Person wurde am Rhein bei Laufenburg gerettet. In der Reuss wird ein 20-jähriger Somali nach einem Sprung bei Gebenstorf vermisst und wurde noch nicht gefunden. Am Samstag geriet in Basel ein 61-jähriger Schwimmer in Schwierigkeiten und starb kurz nachdem er an Land gebracht wurde.
Die Kantonspolizei appellierte erneut an die Öffentlichkeit und warnte, dass die derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen Schwimmer nicht dazu verleiten sollten, ihr Können in Flüssen und Seen zu überschätzen.


