Die US-Wirtschaft wuchs Ende 2025 deutlich langsamer als zunächst angenommen, während Großbritannien und die Eurozone mit Stagnation und Produktionsrückgängen in das Jahr 2026 starteten.
US-Wachstum nach unten korrigiert
Das annualisierte BIP-Wachstum der USA für das vierte Quartal 2025 wurde von 1,4 Prozent auf 0,7 Prozent gesenkt.
Stagnation in Großbritannien
Die britische Wirtschaft verzeichnete im Januar 2026 ein Wachstum von 0,0 Prozent und verfehlte damit die Prognosen der Analysten.
Industrielle Schwäche in der Eurozone
Italien meldete für Januar einen Rückgang der Industrieproduktion um 0,6 Prozent, was die Fragilität der europäischen Industrie unterstreicht.
Vorgeschichte der Krise
Die Daten legen nahe, dass die wirtschaftliche Abkühlung in den westlichen Industrienationen bereits vor den aktuellen geopolitischen Konflikten eingesetzt hatte.
Die US-Wirtschaft verzeichnete Ende 2025 ein schwächeres Wachstum als ursprünglich gemeldet, wobei das annualisierte BIP-Wachstum für das vierte Quartal auf 0,7 Prozent nach unten korrigiert wurde. Während die USA für das Gesamtjahr 2025 ein Wachstum von 2,1 Prozent meldeten, blieb die britische Wirtschaft im Januar 2026 bei einem Wachstum von 0,0 Prozent stehen. Auch in der Eurozone, insbesondere in Italien, zeigten sich Anzeichen einer industriellen Schwäche. Diese Daten deuten darauf hin, dass die westlichen Volkswirtschaften bereits vor den jüngsten geopolitischen Krisen mit einer abnehmenden Dynamik zu kämpfen hatten.