Nach einer Serie iranischer Angriffe hat die britische Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten ihre Bürger eindringlich davor gewarnt, militärische Operationen zu filmen oder zu fotografieren.
Verbot von Aufnahmen
Die VAE untersagen das Filmen militärischer Ziele und drohen bei Zuwiderhandlung mit Abschiebung.
Militärische Lage
Hunderte Drohnen und Raketen wurden auf kritische Infrastruktur wie die Ruwais-Raffinerie abgefeuert.
Wirtschaftliche Folgen
Die Eskalation führt zu Börsenverlusten, Konferenzabsagen und Unsicherheit im Tourismussektor.
Die britische Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten gab am 13. März 2026 eine dringende Warnung an Bürger des Vereinigten Königreichs heraus und riet davon ab, nach einer Reihe iranischer Angriffe auf das Land Fotos oder Videos von Militärschlägen anzufertigen. Behörden der VAE haben Berichten zufolge damit begonnen, Personen festzunehmen und ihnen mit Abschiebung zu drohen, falls diese Aufnahmen der Vorfälle filmen oder auf sozialen Medienplattformen teilen. Die Warnung folgt auf Berichte lokaler Medien sowie internationaler Nachrichtenagenturen, darunter BBC und France 24, die darauf hindeuten, dass bereits mehrere Touristen und Einwohner wegen der Dokumentation der Angriffe in Gewahrsam genommen wurden. Rechtsexperten wiesen darauf hin, dass die VAE strenge Gesetze bezüglich des Filmens sensibler Infrastruktur und militärischer Operationen unterhalten, welche während des aktuellen Konfliktzustands noch verschärft wurden. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein Zusammenschluss von sieben Emiraten, wobei Dubai als bevölkerungsreichste Stadt und globales Zentrum für Handel und Tourismus fungiert. Stand 2025 waren etwa 92 % der 4 Millionen Einwohner Dubais Einwanderer, was die Stabilität der Stadt in hohem Maße von ihrer ausländischen Arbeitnehmerschaft abhängig macht. Die Beziehungen zwischen den VAE und dem Iran waren historisch durch maritime Grenzstreitigkeiten und regionalen Wettbewerb geprägt, wenngleich die aktuelle direkte militärische Eskalation eine signifikante Abkehr von den diplomatischen Manövern früherer Jahre darstellt. Das Ausmaß der iranischen Offensive zielte auf kritische Infrastruktur im gesamten Verbund ab, einschließlich Flughäfen, Seehäfen und der Ruwais-Raffinerie, die von der ADNOC betrieben wird. Zum 10. März 2026 meldeten die VAE die Entdeckung von 253 ballistischen Raketen und 1.440 Drohnen, die vom iranischen Territorium aus gestartet wurden, wobei die überwiegende Mehrheit von Luftverteidigungssystemen abgefangen wurde. Am Mittwoch fielen Berichten zufolge zwei Drohnen in die Nähe des Hauptflughafens von Dubai, was zu vorübergehenden Störungen im Flugverkehr führte. Der Präsident der VAE, Mohamed bin Zayed Al Nahyan, äußerte sich am 7. März 2026 erstmals öffentlich seit Beginn der Angriffe und betonte, dass die Nation widerstandsfähig bleibe. „The country is well and is no easy prey for those who seek to undermine our security” (Das Land ist wohlauf und keine leichte Beute für diejenigen, die versuchen, unsere Sicherheit zu untergraben) — Mohamed bin Zayed Al Nahyan via Reuters Der anhaltende Konflikt hat zu erheblichen wirtschaftlichen Störungen geführt, was die Verschiebung der großen Kryptowährungskonferenz Token2049 zur Folge hatte, die in Dubai stattfinden sollte. Aktienmärkte in der gesamten Golfregion verzeichneten starke Rückgänge, wobei der Index von Dubai die Verluste anführte, während Investoren auf die Eskalation der Angriffe auf Transport- und Ölanlagen reagierten. Der Abschwung hat den Tourismussektor unter immensen Druck gesetzt und insbesondere bei gering bezahlten Arbeitsmigranten Sorge ausgelöst, die das Rückgrat der Gastgewerbebranche bilden. Viele dieser Arbeiter, die für ihren Lebensunterhalt auf stabile Tourismuszahlen angewiesen sind, sehen sich nun mit Unsicherheit konfrontiert, da der internationale Reiseverkehr in die Region nachlässt. Iranische Luftangriffe (Stand 10. März 2026): . ; . ; . ; .