Die US-Administration hat umfangreiche Ermittlungen gegen 60 Länder, darunter die EU, China und Indien, wegen des Verdachts auf Zwangsarbeit eingeleitet. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Zolldruck nach einem kürzlichen Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA wiederherzustellen.

Ermittlungen gegen 60 Volkswirtschaften

Das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) hat Verfahren nach Section 301 gegen wichtige Handelspartner wegen Zwangsarbeit eingeleitet.

Reaktion Indiens und Chinas

Indien hat Gespräche über ein Handelsabkommen ausgesetzt, und China verurteilte die US-Maßnahmen als eine Form des Drucks vor dem Gipfel in Paris.

Handelsbilanzüberschuss Vietnams

Neueste Daten zeigen, dass Vietnam den weltweit größten Handelsbilanzüberschuss in den Beziehungen zu den USA erzielt hat, was die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich zieht.

Kooperationssignale an Verbündete

Vizepräsident JD Vance bewertete ein neues Investitionsgesetz Südkoreas positiv und entschärfte damit Spannungen in der Region.

Das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) hat umfangreiche Ermittlungen nach Section 301 gegen 60 Volkswirtschaften wegen Praktiken der Zwangsarbeit sowie gegen 16 Handelspartner wegen übermäßiger Produktionskapazitäten eingeleitet. Diese Maßnahmen, die vom Handelsbeauftragten Jamieson Greer angekündigt wurden, zielen darauf ab, den Zolldruck wiederherzustellen, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA am 20. Februar 2026 frühere globale Zölle für illegal erklärt hatte. Die Ermittlungen umfassen wichtige Handelspartner, darunter China, Indien, Russland, Kanada, Australien, Großbritannien, Israel und die Länder der Europäischen Union. Die US-Administration nutzt Section 301 als Instrument, um potenziell neue Importbarrieren als Reaktion auf identifizierte Verstöße einzuführen. Die Handelsoffensive der US-Administration folgt auf ein wegweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Februar 2026, das die bisherige Zollarchitektur des Landes untergrub. Die Nutzung von Section 301 knüpft an die Handelspolitik der ersten Amtszeit von Donald Trump an, als diese Bestimmung zum Hauptinstrument in Streitigkeiten mit China wurde. Die aktuellen Ermittlungen haben einen beispiellosen Umfang und umfassen gleichzeitig 60 verschiedene Jurisdiktionen im Hinblick auf Arbeitsstandards.

Die internationalen Reaktionen auf die US-Initiative sind unmittelbar und kritisch und führen zur Aussetzung wesentlicher bilateraler Verhandlungen. Indien hat Gespräche über ein Handelsabkommen mit den USA ausgesetzt und nennt die neuen Ermittlungen als direkte Ursache für die Sackgasse. China verurteilte die Maßnahmen Washingtons kurz vor geplanten diplomatischen Gesprächen in Paris und nannte die Untersuchung einen Schlag gegen die globale wirtschaftliche Stabilität. Die Europäische Union rief die Vereinigten Staaten offiziell dazu auf, früher geschlossene Handelsabkommen einzuhalten und einseitige Schritte zu vermeiden, die die Prinzipien der WTO verletzen könnten. „China firmly opposes the U.S. abuse of Section 301 and will take all necessary measures to defend its rights and interests” (China lehnt den Missbrauch von Section 301 durch die USA entschieden ab und wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Rechte und Interessen zu verteidigen) — Regierungsvertreter Chinas via Reuters

Im Schatten globaler Handelsstreitigkeiten zeigen die neuesten Daten vom Januar 2026, dass Vietnam den weltweit größten Handelsbilanzüberschuss in den Beziehungen zu den Vereinigten Staaten verzeichnete. Gleichzeitig äußerte der US-Vizepräsident JD Vance Zufriedenheit mit einem neuen Investitionsgesetz, das von Südkorea verabschiedet wurde, was auf einen selektiven Ansatz der Administration gegenüber asiatischen Partnern hindeutet. Während einige Länder Ziel von Ermittlungen werden, finden andere, wie Südkorea, aufgrund der Anpassung ihrer Vorschriften an US-amerikanische Investitionserwartungen Anerkennung in den Augen Washingtons. 60 (Volkswirtschaften) — Anzahl der von der Zwangsarbeitsermittlung betroffenen Länder Eskalation der US-Handelskonflikte 2026: Januar 2026 — Rekord Vietnams; 20. Februar 2026 — Urteil des Obersten Gerichtshofs; 12. März 2026 — Einleitung der Ermittlungen; 13. März 2026 — Reaktion Indiens

Mentioned People

  • Jamieson Greer — US-Handelsbeauftragter, der das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) leitet
  • JD Vance — Amerikanischer Politiker und Autor, der das Amt des 50. Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten bekleidet