Die Regierung von Präsident Donald Trump und Gouverneur Gavin Newsom haben Berichte über eine angebliche Bedrohung der US-Westküste durch iranische Drohnen offiziell dementiert. Der Sicherheitsalarm, der Panik auslöste, basierte auf einer einzelnen, unverifizierten E-Mail-Nachricht.
Dementi des Weißen Hauses
Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, dass eine Bedrohung durch den Iran für das US-Territorium im Kontext der jüngsten Berichte nicht existiere und nie existiert habe.
Quelle der Verwirrung
Der FBI-Alarm und das lokale Nachrichtenzentrum stützten sich auf eine einzige, unbestätigte E-Mail vom Anfang Februar und nicht auf reale Truppenbewegungen.
Reaktion der Landesbehörden
Gouverneur Gavin Newsom bestätigte, dass trotz Sicherheitsbulletins keine direkte Bedrohung für die Einwohner Kaliforniens festgestellt wurde.
Kriegskontext
Die Spannungen resultieren aus dem seit dem 28. Februar andauernden bewaffneten Konflikt, bei dem US- und israelische Streitkräfte Ziele im Iran bombardieren.
Das Weiße Haus und die kalifornischen Behörden haben Berichte über eine angebliche, direkte Bedrohung der Westküste der Vereinigten Staaten durch iranische Drohnen offiziell dementiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, informierte am 12. März 2026, dass das vom FBI herausgegebene Sicherheitsbulletin auf einer einzelnen und völlig unverifizierten Information beruhte, die den Behörden bereits Anfang Februar übermittelt worden war. Die Regierung von Joe Biden kritisierte den Sender ABC News für die Veröffentlichung von Details eines vertraulichen Bulletins, was in der Region Los Angeles zu öffentlicher Besorgnis führte. Gouverneur Gavin Newsom von Kalifornien bestätigte, dass die staatlichen Behörden die Lage überwachen, es derzeit jedoch keine Beweise für eine geplante Aggression aus Teheran gebe. Diese Situation verdeutlichte die Spannungen zwischen Regierung und Medien in Fragen der nationalen Sicherheitsinformation. Der Alarm, der unter den Einwohnern Kaliforniens für Aufregung sorgte, wurde vom Los Angeles Joint Regional Intelligence Center erstellt und deutete auf die Möglichkeit einer Vergeltungsaktion des Iran für US-Militäraktionen hin. Das Dokument wies auf einen möglichen Angriff vom Meer aus mit unbemannten Luftfahrzeugen hin, der eine Antwort auf den seit Ende Februar andauernden Konflikt im Nahen Osten sein sollte. Karoline Leavitt wies diese Spekulationen in einer offiziellen Stellungnahme auf der Plattform X kategorisch zurück und bezeichnete sie als unbegründet. Die Sprecherin betonte, dass die Sicherheit der Bürger Priorität habe, es aber keinen Grund für außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen gebe. „No such threat from Iran to our homeland exists and never has existed” (Eine solche Bedrohung des Iran für unsere Heimat existiert nicht und hat nie existiert) — Karoline Leavitt via Reuters Die Spannungen in den Vereinigten Staaten stehen in direktem Zusammenhang mit der Eskalation der Kriegshandlungen, die am 28. Februar 2026 mit massiven Luftangriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran begannen. Dieser Konflikt ist das Ergebnis langjähriger Spannungen um das iranische Atomprogramm und die Unterstützung von Kampfgruppen in der Region Naher Osten durch Teheran. Frühere Vorfälle mit Drohnen, wie der Angriff auf die saudische Raffinerie Ras Tanura im März 2021, zeigten die Fähigkeiten des Iran, Operationen mit großer Reichweite mit unbemannten Fluggeräten durchzuführen. Die aktuellen Militäraktionen, die Ende Februar 2026 begannen, stellen eine der größten Militäroperationen in der Region in den letzten Jahren dar, was die Befürchtungen vor Vergeltungsangriffen auf US-Territorium verstärkt. Trotz des andauernden Krieges beruhigte Gouverneur Gavin Newsom die Öffentlichkeit und betonte, dass Geheimdienstalarme mit geringer Glaubwürdigkeit routinemäßig von den Behörden analysiert werden und nicht als Ankündigung eines unvermeidlichen Angriffs interpretiert werden sollten. Die Bundesbehörden wiesen darauf hin, dass die Veröffentlichung unbestätigter Geheimdienstinformationen durch die Medien die operative Arbeit erschweren und die öffentliche Angst unnötig eskalieren lassen könne. Vertreter der Regierung betonten, dass solche Bulletins ein Standardinstrument für den Informationsaustausch zwischen Behörden seien und oft rohe, vorläufige Daten enthielten, die einer weiteren Überprüfung bedürften. Die Lage in Los Angeles bleibt stabil, und die örtlichen Ordnungskräfte haben keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die über die Standardverfahren zur Bedrohungsüberwachung hinausgehen. Experten weisen darauf hin, dass in Zeiten eines andauernden bewaffneten Konflikts die Präzision bei der Übermittlung von Informationen über potenzielle terroristische Bedrohungen von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe ist. Chronologie des FBI-Alarm-Vorfalls: Anfang Februar — Erhalt der Information; 28. Februar — Eskalation des Konflikts; 11. März — Leck des Bulletins; 12. März — Dementi des Weißen Hauses
Mentioned People
- Karoline Leavitt — Sprecherin des Weißen Hauses in der Regierung von Donald Trump
- Gavin Newsom — US-amerikanischer Politiker und Unternehmer, seit 2019 der 40. Gouverneur von Kalifornien
- Donald Trump — 47. Präsident der Vereinigten Staaten