Das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) hat eine umfassende Untersuchung nach Abschnitt 301 eingeleitet, die 60 Länder umfasst. Diese Maßnahmen, die darauf abzielen, den Zolldruck aus der Zeit von Donald Trump wiederherzustellen, lösen Besorgnis in der EU, Kanada und Mexiko aus.

Abschnitt-301-Ermittlung

Das USTR untersucht unfaire Handelspraktiken im Zusammenhang mit Zwangsarbeit in 60 Ländern, was zu neuen Zöllen führen könnte.

Internationale Reaktionen

Die Europäische Union fordert zur Einhaltung von Abkommen auf, während Kanada und Mexiko die Bedeutung des USMCA-Abkommens betonen.

Annäherung zwischen USA und Südkorea

Vizepräsident JD Vance bewertete das neue Investitionsgesetz der Regierung von Präsident Lee Jae-myung positiv.

Aussetzung des Jones-Gesetzes

Das Weiße Haus erwägt eine vorübergehende Aussetzung der Transportvorschriften, um den Fluss von Energierohstoffen sicherzustellen.

Das Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) hat eine umfassende Untersuchung nach Abschnitt 301 zu unfairen Handelspraktiken im Zusammenhang mit Zwangsarbeit eingeleitet, die 60 Länder umfasst. Wie Jamieson Greer, der amtierende US-Handelsbeauftragte, mitteilte, zielt die Operation darauf ab, den für die Verwaltung von Donald Trump charakteristischen Zolldruck wiederherzustellen. Die neuen Ermittlungen könnten zu Importverboten weiterer Warenkategorien auf den US-Markt führen. Parallel dazu läuft ein Verfahren zu übermäßigen Produktionskapazitäten bei 16 wichtigen Handelspartnern der Vereinigten Staaten. Abschnitt 301 war das Hauptinstrument der Handelspolitik während der ersten Amtszeit von Donald Trump und diente unter anderem zur Verhängung von Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von Hunderten Milliarden Dollar. Die aktuelle Handelsoffensive vom März 2026 stellt eine Rückkehr zur Strategie des Protektionismus und der Nutzung von Zollschranken als diplomatisches Druckmittel dar. Frühere Untersuchungen dieser Art konzentrierten sich hauptsächlich auf Diebstahl geistigen Eigentums und Technologietransfer. Die Maßnahmen Washingtons lösten sofortige Reaktionen auf internationaler Ebene sowie Erklärungen von Verbündeten aus. Die Europäische Union rief die Vereinigten Staaten zur Einhaltung bestehender Handelsabkommen auf und äußerte Besorgnis über die neue Zolloffensive. Singapur kündigte direkte Gespräche mit dem Büro von Jamieson Greer im Zusammenhang mit den angekündigten Ermittlungen an. Kanada und Mexiko betonten angesichts der anstehenden Überprüfung des USMCA-Abkommens die entscheidende Bedeutung der Bewahrung des trilateralen Charakters dieser Zusammenarbeit. Die US-Zollbehörde CBP informierte gleichzeitig über Fortschritte beim Aufbau der technischen Infrastruktur, die für die Abwicklung des Handels notwendig ist. 60 (Länder) — Anzahl der von der Zwangsarbeitsermittlung betroffenen Volkswirtschaften 80 (Prozent) — maximaler Fertigstellungsgrad des Zollrückerstattungssystems laut CBP In Ostasien kam es zu einer Annäherung der Standpunkte zwischen Washington und Seoul im Bereich der Investitionspolitik. US-Vizepräsident JD Vance begrüßte während Gesprächen mit Vertretern der Verwaltung des südkoreanischen Präsidenten Lee Jae-myung das neue südkoreanische Investitionsgesetz. Dieses Dokument soll den Kapitalfluss regulieren und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern angesichts globaler Handelsspannungen stärken. Fortschritt des Zollrückerstattungssystems (von CBP berichteter Bereich): Untere Schätzgrenze: 40, Obere Schätzgrenze: 80 Handelsoffensive der USA im März 2026: 12. März — Erklärungen der Verbündeten; 13. März — USTR-Initiative; 13. März — Beziehungen zu Korea

Mentioned People

  • Jamieson Greer — US-Handelsbeauftragter, Hauptberater des Präsidenten für Handel
  • JD Vance — 50. Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Politiker der Republikanischen Partei
  • Lee Jae-myung — 14. Präsident Südkoreas, Führer der Demokratischen Partei
  • Karoline Leavitt — Pressesprecherin des Weißen Hauses