Das US-Wirtschaftswachstum hat sich im vierten Quartal 2025 deutlich verlangsamt, während europäische Industriedaten ebenfalls einen Rückgang verzeichnen.
US-Wachstum verlangsamt
Das BIP-Wachstum der USA fiel im vierten Quartal 2025 auf 0,7 Prozent.
Europäische Industriedaten schwach
Sowohl Großbritannien als auch Italien verzeichneten zu Jahresbeginn 2026 eine rückläufige Industrieproduktion.
Geopolitische Unsicherheit
Konflikte im Nahen Osten belasten den globalen wirtschaftlichen Ausblick.
Das U.S. Bureau of Economic Analysis hat das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das vierte Quartal 2025 nach unten auf 0,7 Prozent korrigiert, was eine deutliche Verlangsamung gegenüber den vorangegangenen Zeiträumen signalisiert. Dieser Wert stellt einen starken Rückgang gegenüber dem Wachstum von 4,4 Prozent im dritten Quartal und den 3,8 Prozent im zweiten Quartal 2025 dar. Trotz der schwachen BIP-Daten legten die US-Aktienmärkte am 13. März 2026 zu, da Investoren auf mögliche Zinssenkungen durch die Federal Reserve setzten. Der Marktoptimismus wurde zudem durch den Preisindex für persönliche Konsumausgaben vom Februar 2026 gestützt, der die Erwartungen der Ökonomen erfüllte und darauf hindeutete, dass die Inflation unter Kontrolle bleibt. Die US-Wirtschaft verzeichnete während eines Großteils des Jahres 2025 ein robustes Wachstum, das im dritten Quartal mit 4,4 Prozent seinen Höhepunkt erreichte, bevor es zum Jahresende zu einer Verlangsamung kam. Historisch gesehen passt die Federal Reserve den Leitzins an, um das duale Mandat von Preisstabilität und maximaler nachhaltiger Beschäftigung auszubalancieren. Das Bureau of Economic Analysis, eine Behörde des Handelsministeriums, stellt diese offiziellen makroökonomischen Statistiken bereit, um politische und investitionsbezogene Entscheidungen zu fundieren. Auch europäische Volkswirtschaften meldeten am 13. März schwächere Daten, wobei die Industrieproduktion und das Gesamtwachstum zu Beginn des Jahres 2026 an Dynamik verloren. Das Office for National Statistics berichtete, dass die britische Wirtschaft Anfang 2026 unerwartet an Schwung verlor, was zu einem Wertverlust des britischen Pfunds gegenüber dem Euro und dem US-Dollar führte. In der Eurozone begann die Industrieproduktion das Jahr schwach, noch bevor mögliche Auswirkungen durch Störungen im Energiesektor berücksichtigt wurden. Das italienische Statistikamt Istat bestätigte diesen Trend mit der Meldung eines Rückgangs der italienischen Industrieproduktion um 0,6 Prozent für Januar 2026. US-BIP-Wachstum 2025: 2025-Q2: 3, 8, 2025-Q3: 4, 4, 2025-Q4: 0, 7 Der globale Wirtschaftsausblick wird zunehmend durch geopolitische Spannungen getrübt, insbesondere durch den Konflikt unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Israels und des Iran. Analysten merkten an, dass die US-Wirtschaft bereits vor den jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten Anzeichen von „Rissen“ und Verwundbarkeit zeigte. Während der PCE-Inflationsbericht den Märkten eine gewisse Erleichterung verschaffte, hat die Kombination aus nach unten korrigiertem Wachstum und internationaler Instabilität ein komplexes Umfeld für Zentralbanken geschaffen. Die Divergenz zwischen schwachen Wirtschaftsdaten und steigenden Aktienkursen spiegelt die Marktwette wider, dass ein abkühlendes Wachstum einen Kurswechsel in der Geldpolitik erzwingen wird. 0,6 (Prozent) — Rückgang der italienischen Industrieproduktion im Januar