Die US-Handelsbeauftragte hat weitreichende Untersuchungen nach Sektion 301 gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet, um den Umgang mit Zwangsarbeit zu prüfen.

Einleitung von Sektion-301-Untersuchungen

Die USA untersuchen 60 Volkswirtschaften auf Zwangsarbeitspraktiken, um Handelsdruck auszuüben.

Reaktion auf gerichtliche Niederlage

Die Maßnahme folgt auf ein Urteil des Supreme Court, das Trumps globale Zölle für illegal erklärte.

Internationale Spannungen

Handelspartner wie Indien und China reagieren kritisch auf die US-Untersuchungen.

Schweizer Strategie

Die Schweiz treibt trotz der US-Handelsspannungen ihre Annäherung an die EU voran.

Das Büro des Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten hat am 12. März 2026 Untersuchungen zu unfairen Handelspraktiken gemäß Sektion 301 gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet, wobei der Schwerpunkt auf Zwangsarbeit liegt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer erklärte, dass die Untersuchungen bewerten werden, ob ausländische Regierungen ausreichende Verbote für Waren erlassen haben, die durch Zwangsarbeit hergestellt wurden. Diese administrative Maßnahme folgt auf ein Urteil des Supreme Court vom 20. Februar 2026, das die globalen Zölle von Präsident Donald Trump für rechtswidrig erklärte. Die Liste der betroffenen Einheiten umfasst wichtige US-Verbündete wie die Europäische Union, das Vereinigte Königreich, Kanada, Australien, Indien und Israel sowie China, Russland, Taiwan, Katar und Saudi-Arabien. Beamte deuteten an, dass der Schritt darauf abzielt, den Zolldruck nach dem gerichtlichen Rückschlag wieder aufzubauen. Sektion 301 des Handelsgesetzes von 1974 erlaubt es dem US-Präsidenten, Zölle oder andere Handelsbeschränkungen gegen ausländische Länder zu verhängen, die Handelsabkommen verletzen oder unfaire Handelspraktiken anwenden. Historisch gesehen war dies ein primäres Instrument der ersten Trump-Regierung, um 2018 den Handelskrieg mit China zu beginnen. Das Gesetz verleiht dem USTR eine umfassende Befugnis, Handlungen, Richtlinien oder Praktiken eines ausländischen Landes zu untersuchen und darauf zu reagieren, die als unangemessen oder diskriminierend angesehen werden. Internationale Reaktionen auf die umfassenden Untersuchungen folgten rasch, während wichtige Handelspartner ihre Positionen neu bewerteten. Quellen deuteten darauf hin, dass Indien als direkte Reaktion auf die neue Untersuchung beschloss, ein geplantes Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten zurückzustellen. Unterdessen kritisierte die chinesische Regierung die Untersuchung vor den geplanten diplomatischen Gesprächen in Paris und bezeichnete den Schritt als Handelsbarriere. Taiwans Regierung schlug einen versöhnlicheren Ton an und erklärte, sie bleibe der Verbesserung der Arbeitsrechte verpflichtet und beabsichtige, während des Prozesses mit den US-Behörden zusammenzuarbeiten. Die Europäische Union signalisierte ebenfalls, dass die Vereinigten Staaten trotz der neuen Offensive bestehende Handelsabkommen respektieren müssen. „The probes will assess if foreign governments have prohibited goods produced with forced labor” (Die Untersuchungen werden bewerten, ob ausländische Regierungen Waren verboten haben, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.) — Jamieson Greer via Reuters Der Schweizer Bundesrat verabschiedete am 13. März 2026 einen Gesetzesentwurf, der darauf abzielt, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zur Europäischen Union zu vertiefen. Trotz der von Washington initiierten breiteren Handelsspannungen bestätigte ein Schweizer Minister, dass das Land an seinem bestehenden Mandat für Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten festhält. Der Bundesrat, dem auch Ignazio Cassis angehört, wägt weiterhin das Verhältnis zwischen seinem größten Handelspartner, der EU, und dem amerikanischen Markt ab. Schweizer Beamte beobachten die Entwicklungen bei Sektion 301, um festzustellen, wie sich die Untersuchung zur Zwangsarbeit auf bestimmte Sektoren ihrer Wirtschaft auswirken könnte. Die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs markiert einen bedeutenden Schritt in der langfristigen Strategie der Schweiz, ihren bilateralen Weg mit Brüssel zu stabilisieren. 60 (economies) — Anzahl der von der USTR-Untersuchung betroffenen Rechtsordnungen Die US-Handelsoffensive stellt eine strategische Verschiebung der zweiten Trump-Regierung dar, Arbeitsstandards als Mechanismus für wirtschaftlichen Einfluss zu nutzen. Indem die USTR gleichzeitig 60 verschiedene Volkswirtschaften ins Visier nimmt, versucht sie, einen globalen Standard für die Einhaltung von Arbeitsnormen zu schaffen, der mit den amerikanischen Handelszielen übereinstimmt. Analysten vermuten, dass der Zeitpunkt der Untersuchung darauf ausgelegt ist, den Verlust der breiten Zollbefugnis auszugleichen, die zuvor durch die Bundesjustiz eingeschränkt wurde. Es wird erwartet, dass die Untersuchungen mehrere Monate in Anspruch nehmen, bevor mögliche Vergeltungsmaßnahmen oder Zölle vorgeschlagen werden. Dieser Ansatz auf mehreren Ebenen erschwert laufende multilaterale Handelsgespräche und könnte zu einer weiteren Fragmentierung der globalen Lieferketten führen. Entwicklungen der US-Handelspolitik 2026: — ; — ; —