Die Vereinigten Staaten haben eine weitreichende Untersuchung gegen 60 Länder und Volkswirtschaften eingeleitet, bei der es um Vorwürfe der Zwangsarbeit geht.

Die Vereinigten Staaten haben eine umfassende Untersuchung zu unfairen Handelspraktiken eingeleitet, die 60 Länder und Volkswirtschaften aufgrund von Vorwürfen der Zwangsarbeit betrifft. Diese Untersuchung zielt darauf ab, den Druck durch Zölle wieder aufzubauen, was die protektionistische Politik widerspiegelt, die bereits während der vorangegangenen Amtszeit von Donald Trump angewandt wurde. Die Untersuchung stützt sich auf Section 301 des Trade Act von 1974, welche der Exekutive weitreichende Befugnisse einräumt, um gegen ausländische Maßnahmen vorzugehen, die den amerikanischen Handel belasten. Beamte geben an, dass dieser Schritt ein strategisches Bemühen darstellt, die Verhandlungsposition der USA auf globaler Ebene zu stärken. Die Liste der 60 betroffenen Einheiten repräsentiert einen bedeutenden Teil der globalen Handelspartner. Diese Offensive markiert eine deutliche Verschärfung bei der Nutzung handelspolitischer Instrumente durch die Regierung, um internationale Arbeitsstandards zu adressieren. 60 (Volkswirtschaften) — von der US-Untersuchung zu Zwangsarbeit betroffen

Die internationale Reaktion auf die Ankündigung erfolgte prompt, wobei mehrere große Volkswirtschaften eine defensive diplomatische Haltung einnahmen. Indien hat laut mit der Angelegenheit vertrauten Quellen beschlossen, die Verhandlungen über ein mögliches Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten nach Bekanntwerden der Untersuchung auszusetzen. In Peking kritisierten Beamte den Schritt der USA, gerade als sich Vertreter auf geplante Handelsgespräche in Paris vorbereiteten. Die Europäische Union gab ebenfalls eine Erklärung ab, in der sie betonte, dass die Vereinigten Staaten alle bestehenden internationalen Handelsabkommen respektieren müssen. Diese Entwicklungen deuten auf eine Phase erhöhter Spannungen zwischen Washington und seinen traditionellen Verbündeten sowie Rivalen hin. Der plötzliche Kurswechsel in der Politik hat mehrere laufende bilaterale Gespräche auf verschiedenen Kontinenten gestört. Die Section 301 des Trade Act von 1974 wurde historisch genutzt, um Diebstahl geistigen Eigentums und Marktzugangsbarrieren zu adressieren. Während der ersten Trump-Regierung war sie der primäre Mechanismus für die Verhängung von Zöllen in Milliardenhöhe auf chinesische Waren ab 2018. Die aktuelle Ausweitung auf 60 Länder aufgrund von Zwangsarbeit stellt eine der breitesten Anwendungen dieses Gesetzes in seiner Geschichte dar.

In Nordamerika haben Kanada und Mexiko die entscheidende Bedeutung ihrer trilateralen Partnerschaft betont, während sie sich auf eine obligatorische Überprüfung des USMCA-Abkommens vorbereiten. Das Handelsabkommen enthält eine spezifische Bestimmung für eine formelle Überprüfung und mögliche Anpassungen, die für das Jahr 2026 geplant ist. Unterdessen erklärte der Schweizer Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin, dass sich die Schweiz von dem neuen Druck der USA nicht abschrecken lassen werde. Guy Parmelin bestätigte, dass sein Land trotz der Untersuchung an seinem bestehenden Mandat für Handelsverhandlungen mit Washington festhält. Die Kommentare des Schweizer Politikers spiegeln eine breitere Stimmung unter den mittelgroßen Volkswirtschaften wider, die in Zeiten sich verschiebender US-Handelsprioritäten Stabilität wahren wollen. „Swiss sticking to mandate for trade talks with US” (Schweiz hält am Mandat für Handelsgespräche mit den USA fest) — Guy Parmelin via Reuters Chronik der globalen Handelsspannungen: — ; — ; —