Die Trump-Regierung hat Berichten vom 13. März 2026 zufolge eine Handelsuntersuchung zu Praktiken der Zwangsarbeit in 60 Ländern eingeleitet, darunter wichtige Verbündete wie die Europäische Union, das Vereinigte Königreich und Kanada.
Zweite Untersuchung gegen enge Partner
Die Trump-Regierung leitete eine zweite Handelsuntersuchung zu Zwangsarbeit gegen Regionen ein, zu denen die EU, das Vereinigte Königreich und Kanada gehören.
Reaktion auf Gerichtsurteil
Berichten zufolge gilt die Maßnahme als Reaktion auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Befugnis des Präsidenten zu breit angelegten einseitigen Zöllen begrenzte.
Möglicher alternativer Weg für Zölle
Analysten und Medien bewerten die Untersuchung als möglichen rechtlichen Umweg, um zuvor blockierte Handelsmaßnahmen erneut einzuführen.
Breiter Kreis betroffener Länder
Die Untersuchung umfasst 60 Länder und richtet sich sowohl gegen geopolitische Rivalen als auch gegen enge wirtschaftliche Partner der USA.
Keine Details zu Waren und Zeitplan
Die Regierung hat bislang weder die betroffenen Güter oder Sektoren benannt noch einen bestätigten Zeitplan für den Abschluss der Untersuchung veröffentlicht.
Die Untersuchung ist die zweite US trade probe dieser Art gegen diese Regionen wegen Zwangsarbeit und gilt als deutliche Verschärfung des handelspolitischen Vorgehens der Regierung. Beobachter sehen darin einen strategischen Versuch, Zölle über einen alternativen rechtlichen Weg wieder einzuführen, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs die unmittelbare Verhängung weitreichender Zölle erschwert hatte. Die Untersuchung erfasst sowohl Gegner als auch enge Wirtschaftspartner der Vereinigten Staaten. Besondere Aufmerksamkeit zog die Einbeziehung der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs und Kanadas auf sich. Welche Waren oder Sektoren in den 60 betroffenen Ländern geprüft werden, hat die Regierung bislang nicht öffentlich präzisiert.