Ein Sturm mit starkem Wind und Schnee hat am Sonntag, 15. März 2026, Katalonien und Menorca erfasst. Nach Berichten mehrerer spanischer Medien gab es drei bis vier Leichtverletzte, tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Bis zum Mittag registrierten die Einsatzkräfte zudem annähernd tausend Vorfälle.

Drei bis vier Leichtverletzte gemeldet

Mehrere spanische Medien berichteten nach dem Sturm in Katalonien und auf Menorca von drei bis vier Leichtverletzten. Über die genaue Zahl gingen die Angaben auseinander, alle Berichte sprachen jedoch von leichten Verletzungen.

Tausende ohne Strom, fast tausend Einsätze

Bis zum Mittag verzeichneten die Rettungsdienste in Katalonien annähernd tausend Vorfälle. Tausende Einwohner waren nach Medienberichten zeitweise ohne Strom.

Menorca unter roter Warnstufe

Auf Menorca galt wegen umgestürzter Bäume, eingestürzter Dächer und gesperrter Straßen die rote Warnstufe. Die Behörden riefen dazu auf, Vorsicht walten zu lassen und unnötige Fahrten zu vermeiden.

Bahnverkehr auf der R11 wiederhergestellt

Der Sturm unterbrach vorübergehend den Verkehr auf der R11 von Rodalies de Catalunya. Später wurde der Betrieb nach Angaben von Europa Press wieder aufgenommen.

Mehr als 140 Windwarnungen in Katalonien

Europa Press zufolge wurden bis Sonntagnachmittag in Katalonien mehr als 140 Windwarnungen ausgegeben. Wind, Schnee und Straßensperrungen belasteten weite Teile der Region.

Ein Sturm mit Wind und Schnee hat am Sonntag, 15. März 2026, Katalonien und Menorca erfasst. Nach Berichten mehrerer spanischer Medien wurden drei bis vier Menschen leicht verletzt, tausende Anwohner verloren vorübergehend den Strom, und bis zum Mittag wurden annähernd tausend Zwischenfälle registriert.

Die Rettungsdienste in ganz Katalonien bearbeiteten bis zum Mittag fast tausend Einsätze, wie El Confidencial berichtete. Tausende Bewohner seien infolge des Unwetters ohne Elektrizität gewesen, meldete 20 minutos. Bei der Zahl der Leichtverletzten wichen die Angaben der Medien voneinander ab: El País und 20 minutos berichteten von drei Betroffenen, ABC und Europa Press nannten vier. Einig waren sich alle genannten Medien darin, dass es sich um leichte Verletzungen handelte. In der gesamten Region wurden Straßen gesperrt und Bäume stürzten um, während starke Windböen im Tagesverlauf die Infrastruktur belasteten. Bis zum Sonntagnachmittag seien in Katalonien 140 (wind warnings) — 140 Windwarnungen, die am Sonntagnachmittag in Katalonien ausgegeben wurden erlassen worden, berichtete Europa Press. Katalonien im Nordosten Spaniens ist regelmäßig von starken Windereignissen betroffen, insbesondere durch die Winde Tramuntana und Mestral, die in der Region und auf den Balearen schadensträchtige Geschwindigkeiten erreichen können. Der Balearen-Archipel, zu dem Menorca gehört, liegt im westlichen Mittelmeer und ist in den Übergangsphasen des Frühjahrs anfällig für rasche Wetterverschlechterungen. Menorca, die östlichste der großen Baleareninseln, wird vom Consell Insular de Menorca mit Sitz in Mahón verwaltet.

Menorca unter roter Warnstufe, nachdem Dächer eingestürzt waren Menorca verzeichnete einen Teil der schwersten Schäden. Spanische Behörden versetzten die Insel auf rote Warnstufe, nachdem der Sturm umgestürzte Bäume, eingestürzte Dächer und Straßensperrungen verursacht hatte, berichtete La Razón. Die rote Warnstufe bezeichnete Wetterbedingungen auf der höchsten meteorologischen Risikostufe und bedeutete, dass die Einwohner Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und auf nicht notwendige Fahrten verzichten sollten. Auf der ganzen Insel stürzten Bäume um, blockierten Straßen und gefährdeten Fahrzeuge sowie Fußgänger. Teile von Dächern wurden von Gebäuden abgerissen, was das Ausmaß der erfassten Gebäudeschäden vergrößerte. Die Verbindung aus starkem Wind und der exponierten Lage der Insel im nordöstlichen Mittelmeer machte Menorca besonders anfällig für das Sturmsystem, das am Sonntag durch die Region zog.

Zugverkehr auf der R11 zunächst unterbrochen, dann wieder aufgenommen Der Zugverkehr auf der Linie R11 von Rodalies de Catalunya wurde durch den Sturm unterbrochen und später wieder aufgenommen, berichtete Europa Press. Die Wiederherstellung des Betriebs auf der R11 erfolgte, nachdem das Unwetter den Verkehr beeinträchtigt und Pendler getroffen hatte, die auf das Vorortbahnnetz angewiesen sind. Die R11 ist eine von mehreren Linien des Rodalies-Netzes, das den Großraum Barcelona und angrenzende katalanische Gebiete bedient. Die Unterbrechung im Bahnverkehr fügte sich in ein umfassenderes Bild der Verkehrsprobleme ein, die der Sturm verursachte; dazu gehörten auch Straßensperrungen in Katalonien und auf Menorca. Die Behörden arbeiteten daran, den regulären Betrieb der betroffenen Infrastruktur wiederherzustellen, während das Unwetter am Sonntagnachmittag anhielt.

Mehr als 140 Windwarnungen, während das Unwetter bis in den Nachmittag andauerte Das Ausmaß des Wetterereignisses wurde im Verlauf des Sonntagnachmittags deutlicher. Europa Press berichtete, dass bis zu diesem Zeitpunkt in ganz Katalonien mehr als 140 Windwarnungen ausgegeben worden seien. Zu den am weitesten verbreiteten Folgen des Sturms gehörten Stromausfälle, von denen tausende Bewohner betroffen waren; in mehreren Teilen der Region war die Versorgung unterbrochen. Straßensperrungen erschwerten zusätzlich den Alltag der Einwohner und den Einsatzkräften die Fahrt in betroffene Gebiete. Die Verbindung von Wind und Schnee machte die Lage in Teilen Kataloniens besonders schwierig, weil beide Wetterphänomene zusammen ein breiteres Schadensbild verursachten, als es durch Wind allein zu erwarten gewesen wäre. Die Rettungsdienste reagierten auch am Nachmittag weiter auf neue Vorfälle, während das Sturmsystem die Region durchquerte.