US-Präsident Donald Trump hat am 16. März 2026 damit gedroht, Irans Ölterminal auf Kharg Island zu zerstören. Zugleich erklärte er, er habe China gebeten, einen geplanten Besuch um einen Monat zu verschieben. Innerhalb weniger Stunden äußerte sich Trump damit zu Iran, China und Kuba und setzte mehrere außenpolitische Konfliktfelder gleichzeitig auf die Tagesordnung.

Drohung gegen Irans Ölterminal

Trump sagte am 16. März 2026 laut ANSA, er könne Kharg Island zerstören, während zugleich Gespräche mit Iran liefen.

China-Reise um einen Monat verschoben

Trump erklärte, er habe Peking gebeten, seinen ursprünglich für den 31. März bis 2. April geplanten Besuch um einen Monat zu verschieben.

Peking kritisiert US-Handelspolitik

China forderte Washington auf, sein aus chinesischer Sicht falsches Handelsverhalten sofort zu korrigieren, und warnte vor Folgen neuer Zölle.

Kuba will Einigung mit den USA

Trump sagte, Kuba suche eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten, er wolle sich damit aber erst nach dem Iran-Konflikt befassen.

Vorwurf zu KI-gestützter Desinformation

Reuters zufolge beschuldigte Trump Iran, künstliche Intelligenz zur Verbreitung von Desinformation einzusetzen.

US-Präsident Donald Trump hat am 16. März 2026 damit gedroht, Irans Ölterminal auf Kharg Island zu zerstören. Gleichzeitig machte er öffentlich, dass er China gebeten habe, seinen geplanten Besuch um einen Monat zu verschieben. Das deutet auf eine unruhige Phase der amerikanischen Außenpolitik hin, die sich an einem einzigen Tag über drei Kontinente erstreckte. Nach einem Bericht von ANSA sagte Trump, er könne die Insel zerstören. Seine Äußerungen fielen zu einem Zeitpunkt, als das Weiße Haus bestätigte, dass eine Reise nach China vom 31. März bis 2. April geplant gewesen sei, auch wenn Peking den Besuch offiziell nicht bestätigt hatte. Innerhalb weniger Stunden sprach Trump über Iran, China und Kuba und verdeutlichte damit die Breite des diplomatischen Drucks, mit dem sich die Regierung befasste. Die Aussagen des Tages unterstrichen, wie stark Trump Tempo und Ton des außenpolitischen Auftretens der USA persönlich bestimmte.

Gespräche mit Iran stocken, Trump warnt vor militärischer Gewalt Trump sagte laut ANSA, die Vereinigten Staaten führten Gespräche mit Iran, doch die iranische Seite sei noch nicht bereit, eine Vereinbarung zu treffen. Die Drohung gegen Kharg Island stand damit neben dem Eingeständnis laufender Diplomatie. Trump sagte wörtlich: „I could destroy it” — Donald Trump via ANSA.it Die Verbindung aus offener Verhandlung und ausdrücklicher militärischer Drohung zeigte einen Doppelansatz gegenüber Teheran. Außerdem warf Trump Iran laut Reuters vor, künstliche Intelligenz zur Verbreitung von Desinformation einzusetzen. Damit erhielt die ohnehin angespannte diplomatische und militärische Konfrontation zusätzlich eine informationspolitische Dimension. Kharg Island wickelt den weit überwiegenden Teil der iranischen Rohölexporte ab und war in Phasen regionaler Konflikte immer wieder Ziel militärischer Angriffe, auch während des Iran-Irak-Kriegs in den 1980er Jahren. Nach Angaben aus dem Personenregister soll die Insel bereits im März 2026 von den Vereinigten Staaten bombardiert worden sein, sodass Trumps Drohung auf eine Maßnahme Bezug nähme, die im selben Monat bereits erfolgt sein soll. Iran und die Vereinigten Staaten unterhalten seit 1980 keine formellen diplomatischen Beziehungen mehr. Die Atomverhandlungen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrfach gescheitert und teilweise wieder aufgenommen worden.

Peking verlangt von Washington eine sofortige Korrektur seines Handelsverhaltens Während Trump die Verschiebung seiner China-Reise bekanntgab, verlangte Peking laut ANSA von den Vereinigten Staaten, ihr aus chinesischer Sicht falsches Verhalten im Handel unverzüglich zu korrigieren. Die Erklärung der chinesischen Regierung fiel in eine Phase anhaltender Spannungen über Zölle. China warnte laut Reuters, Trumps jüngste Zollschritte könnten den bilateralen Handel beschädigen. Das Weiße Haus hatte mitgeteilt, Trump plane eine Reise nach China vom 31. März bis 2. April. Trump sagte jedoch am 16. März, er habe Peking gebeten, den Besuch um einen Monat zu verschieben. Nach Ergebnissen von Internetsuchen hatte Peking die ursprünglichen Reisedaten nicht offiziell bestätigt. Dass Trump das Verschiebungsgesuch öffentlich und nicht über diplomatische Kanäle vortrug, verlieh dem bereits belasteten Verhältnis eine zusätzliche ungewöhnliche Note. Ein neuer Termin für den Besuch wurde in den verfügbaren Berichten nicht bestätigt.

Kuba strebt Einigung an, doch Trump setzt zunächst auf Iran Trump räumte am 16. März ein, dass Kuba eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten anstrebe. Zugleich sagte er laut ANSA und Reuters, er wolle sich damit erst befassen, wenn die Lage mit Iran geklärt sei. Diese Reihenfolge entsprach Trumps erklärter Priorität, zunächst das Iran-Dossier zu bearbeiten, bevor andere offene diplomatische Fragen in der westlichen Hemisphäre an die Reihe kämen. Einen Zeitplan für mögliche Fortschritte in den Gesprächen mit Kuba nannte Trump nicht. Seine Bemerkung deutete darauf hin, dass mit Havanna bereits informelle oder vorbereitende Kontakte liefen, auch wenn in den verfügbaren Berichten keine Einzelheiten zu solchen Gesprächen bestätigt wurden. Die Bündelung außenpolitischer Aussagen zu Iran, China und Kuba an einem einzigen Tag zeigte den Versuch der Regierung, mehrere politisch bedeutsame Beziehungen gleichzeitig zu steuern. Offizielle Reaktionen der kubanischen oder iranischen Regierung waren in den verfügbaren Berichten vom 16. März nicht enthalten.