Nach dem Ausbruch des Krieges im Iran hat der französische Energiekonzern TotalEnergies rund 15 Prozent seiner weltweiten Öl- und Gasförderung vorübergehend eingestellt.
TotalEnergies hat infolge des Kriegsausbruchs im Iran etwa 15 Prozent seiner weltweiten Öl- und Gasförderung ausgesetzt. Der französische Energieriese bestätigte am 12. März 2026, dass der Konflikt zu einem erheblichen Stillstand der Betriebsabläufe in mehreren wichtigen Ländern am Persischen Golf geführt hat. Produktionsanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und im Irak gehören zu den am stärksten von der regionalen Instabilität betroffenen Standorten. Das Unternehmen teilte ausdrücklich mit, dass seine Offshore-Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Sicherheitsvorkehrung vollständig eingestellt wurden. Diese Unterbrechung stellt eine bedeutende Veränderung auf dem globalen Energiemarkt dar, da einer der weltweit größten Supermajors nun direkt mit Kampfgebieten konfrontiert ist.
Patrick Jean Pouyanné, der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, erklärte, dass das Unternehmen die Lage genau beobachte und seine globale Strategie entsprechend anpasse. Trotz des erheblichen Volumenverlusts geht das Unternehmen davon aus, dass der nachfolgende Anstieg der weltweiten Ölpreise dazu beitragen wird, die finanziellen Auswirkungen der Produktionslücke auszugleichen. Analysten merkten an, dass die Reduzierung um 15 Prozent eine primäre numerische Folge des eskalierenden US-Iran-Konflikts darstellt. Das Unternehmen hat noch keinen konkreten Zeitplan für die Wiederaufnahme der Betriebsabläufe in den betroffenen Gebieten vorgelegt. Interne Berichte deuten darauf hin, dass die Sicherheit des Personals und die Integrität der Infrastruktur für den in Paris ansässigen Konzern weiterhin die unmittelbaren Prioritäten bleiben.
TotalEnergies wurde 1924 gegründet und hat sich zu einem multinationalen integrierten Energieunternehmen entwickelt, dessen Tätigkeiten Exploration, Produktion und Stromerzeugung umfassen. Das Unternehmen unterhielt historisch eine starke Präsenz im Nahen Osten, insbesondere durch langfristige Konzessionen und Partnerschaften in den Golfstaaten. Frühere regionale Konflikte, wie der Iran-Irak-Krieg von 1980 bis 1988 und der Golfkrieg von 1990 bis 1991, haben die Energieexporte aus der Region bereits in der Vergangenheit über längere Zeiträume unterbrochen. Die aktuelle Aussetzung markiert einen der bedeutendsten Produktionsstopps in der modernen Geschichte des Unternehmens. Der Krieg hat bereits zu Kraftstoffrationierungen für Fahrzeuge und zur Schließung von Universitäten in einigen benachbarten Regionen geführt, da die Versorgung knapper wird. Die internationalen Märkte haben scharf auf die Nachrichten reagiert, wobei sich Arbitrage-Möglichkeiten für westliche Lieferanten eröffnet haben, um das ausgefallene Flüssigerdgas aus Katar zu ersetzen. 15 (Prozent) — gesamte weltweite Öl- und Gasförderung ausgesetzt Eskalation der Energiestörungen: — ; — ; —