„One Battle After Another“ ist bei der 98. Oscar-Verleihung am 15. März 2026 in Hollywood als bester Film ausgezeichnet worden. Mit insgesamt sechs Preisen war die Produktion der erfolgreichste Titel des Abends. Zugleich setzte Warner Bros. Discovery mit insgesamt 11 Oscars ein deutliches Zeichen, auch wenn der Konzern nach Berichten über eine mögliche Übernahme vor unsicheren Monaten steht.
Bester Film für „One Battle After Another“
„One Battle After Another“ gewann bei der 98. Oscar-Verleihung am 15. März 2026 in Hollywood den Preis für den besten Film und kam insgesamt auf sechs Auszeichnungen.
Warner Bros. Discovery holt 11 Oscars
Warner Bros. Discovery war mit insgesamt 11 Oscars das erfolgreichste Unternehmen des Abends, obwohl Berichte über eine mögliche Übernahme durch Paramount nach dessen Fusion mit Skydance die Lage überschatteten.
Neue Kategorie erstmals vergeben
Cassandra Kulukundis erhielt für „One Battle After Another“ als erste Person in der Geschichte der Academy den neu eingeführten Oscar für das beste Casting.
Darstellerpreise für Jordan und Buckley
Michael B. Jordan wurde für „Sinners“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet, Jessie Buckley erhielt den Oscar als beste Hauptdarstellerin für „Hamnet“.
Academy veröffentlicht Gesamtliste
Nach dem Ende der Zeremonie veröffentlichte die Academy die vollständige Liste aller Preisträgerinnen und Preisträger.
„One Battle After Another“ hat bei der 98. Verleihung der Academy Awards am 15. März 2026 in Hollywood den Oscar für den besten Film gewonnen. Der Film, der auf Italienisch als „Una battaglia dopo l'altra“ bekannt ist, war mit sechs Auszeichnungen der erfolgreichste Titel des Abends. Für Warner Bros. Discovery bedeutete das einen besonders starken Auftritt, denn das Unternehmen kam über den gesamten Abend hinweg auf insgesamt 11 Oscars. Durch die Veranstaltung führte der Fernsehmoderator und Komiker Conan O'Brien. Zugleich brachte der Abend zwei markante Einzelerfolge hervor: Michael B. Jordan erhielt den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in „Sinners“, die irische Schauspielerin Jessie Buckley wurde für ihre Leistung in „Hamnet“ als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Für die Academy war die Verleihung auch deshalb von Bedeutung, weil erstmals eine neu geschaffene Preiskategorie vergeben wurde.
Premiere für Casting-Oscar schreibt Akademiegeschichte Cassandra Kulukundis ist als erste Person in der Geschichte der Academy mit dem Oscar für das beste Casting ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeit an „One Battle After Another“. Die Kategorie Bestes Casting wurde bei der diesjährigen Verleihung zum ersten Mal eingeführt. Damit wurde Kulukundis' Auszeichnung zu einem Meilenstein für ein filmisches Handwerk, das von der Academy lange nicht prämiert worden war. Ihr Preis trug zu den insgesamt sechs Auszeichnungen bei, die „One Battle After Another“ an diesem Abend erhielt. Der Erfolg des Films in mehreren Kategorien festigte seinen Rang als prägende Produktion der Awards-Saison 2026. „Sinners“ mit Michael B. Jordan folgte „One Battle After Another“ in der Gesamtzahl der Gewinne, wie Websuchergebnisse zur Verleihung zeigen.
Die Academy Awards, offiziell Oscars genannt, werden seit 1929 jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen. Die Kategorie Bester Film gilt traditionell als die prestigeträchtigste Auszeichnung des Abends. Die Einführung neuer Preiskategorien gehört wiederholt zur Entwicklung der Academy und spiegelt Veränderungen darin wider, wie die Filmbranche unterschiedliche Gewerke anerkennt. Warner Bros. Discovery entstand am 8. April 2022 nach der Abspaltung von WarnerMedia durch AT&T und der Fusion mit Discovery, Inc.
Erfolg von Warner Bros. steht im Schatten von Gesprächen über eine Übernahme Die 11 (Oscars) — Gesamtzahl der Gewinne von Warner Bros. Discovery bei der 98. Verleihung wurde Reuters zufolge als Moment mit gemischter Bilanz beschrieben. Hintergrund ist eine bevorstehende Übernahme des Unternehmens durch Paramount nach dessen Fusion mit Skydance. Der eindrucksvolle Auftritt des Studios in Hollywoods wichtigster Preisnacht fiel damit in eine Phase erheblicher unternehmerischer Unsicherheit für den Konzern. Reuters berichtete, der Erfolg sei von der Aussicht auf das Geschäft überlagert worden, das die Eigentümerstruktur eines der großen Hollywood-Studios neu ordnen würde. Das Nebeneinander von außergewöhnlichem Preisgewinn und einer möglichen Übernahme im Hintergrund verlieh dem Abend für Führungskräfte und Filmschaffende von Warner Bros. Discovery einen ungewöhnlichen Charakter. Die 11 Auszeichnungen bedeuteten eine umfassende Bestätigung des Filmprogramms des Studios, während seine künftige Eigenständigkeit weiter offenblieb.
Jordan und Buckley erhalten Darstellerpreise in einer besonderen Oscar-Nacht Mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller für „Sinners“ ergänzte Michael B. Jordan seine Laufbahn um einen Academy Award. Laut seinem Eintrag im Personenregister umfasst seine bisherige Bilanz zudem drei Actor Awards und einen Producers Guild Award. Jessie Buckley, geboren am 28. Dezember 1989 in Irland, gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin für „Hamnet“. Sie fügte damit ihren bisherigen Auszeichnungen einen Oscar hinzu; dazu zählten bereits ein British Academy Film Award, ein Actor Award, ein Golden Globe Award und ein Olivier Award. Beide Leistungen wurden an einem Abend gewürdigt, an dem individuelle künstlerische Beiträge ebenso Beachtung fanden wie die übergreifende Dominanz von Warner Bros. Discovery. Die vollständige Liste der Preisträgerinnen und Preisträger in allen Kategorien veröffentlichte die Academy nach dem Ende der Zeremonie. Damit ging die 98. Oscar-Verleihung zu Ende und schloss eine umkämpfte Awards-Saison mit einem klaren Spitzenreiter sowohl beim Hauptpreis als auch in den Darstellerkategorien ab.