Die US-Regierung unter Donald Trump soll für ihre Rolle bei der Vermittlung des Verkaufs von TikToks US-Geschäft eine Zahlung in Höhe von 10 Milliarden Dollar erhalten. Das berichtet zunächst das Wall Street Journal, später griffen unter anderem Reuters, The Guardian und The Verge den Vorgang auf. Im Zentrum steht die Frage, ob eine solche Vergütung durch private Investoren rechtlich und politisch unbedenklich ist.

Bericht über hohe Vermittlungsgebühr

Nach Angaben des Wall Street Journal soll die Trump-Regierung 10 Milliarden Dollar für ihre Rolle bei der Vermittlung des Verkaufs von TikToks US-Geschäft erhalten.

US-Investoren als Zahler genannt

Die Zahlung soll von einem Konsortium amerikanischer Investoren kommen, zu dem unter anderem Oracle und Silver Lake gehören.

Vorwürfe gegen das Weiße Haus

Mehrere Medien berichten über den Vorwurf, das Weiße Haus verlange eine Provision von den Unternehmen, die von der Transaktion profitieren würden.

Sicherheitsbedenken als Hintergrund

Der Verkauf soll Bedenken der nationalen Sicherheit wegen der chinesischen Eigentümerstruktur von ByteDance ausräumen und ein Verbot von TikTok in den USA verhindern.

Rechtliche Prüfung noch offen

Die Transaktion benötigt noch regulatorische und rechtliche Genehmigungen; ein bestätigter Abschlusstermin liegt bislang nicht vor.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump soll nach einem Bericht des Wall Street Journal für ihre Vermittlerrolle beim Verkauf des US-Geschäfts von TikTok eine 10 (billion dollars) — Gebühr in Höhe von 10 Milliarden Dollar für die Vermittlung des Verkaufs von TikToks US-Geschäft erhalten. Dem Bericht zufolge soll die Zahlung von einem Konsortium amerikanischer Investoren kommen und als Provision oder Gebühr für die Rolle der Regierung bei der Strukturierung der Transaktion gedacht sein. Der Bericht des Wall Street Journal wurde anschließend von mehreren internationalen Medien aufgegriffen, darunter Reuters, The Guardian und The Verge. An dem Konsortium amerikanischer Investoren sind unter anderem Oracle und Silver Lake beteiligt. Gegen das Weiße Haus wurde der Vorwurf erhoben, unmittelbar von den amerikanischen Unternehmen, die an der Transaktion beteiligt sind, eine Provision zu verlangen.

Die geplante Regelung hat wegen der Art der Zahlung und wegen der Rolle der Regierung bei dem Geschäft Aufmerksamkeit ausgelöst. Nach Berichten von The Guardian und Ziare.com wird dem Weißen Haus vorgeworfen, von genau jenen amerikanischen Unternehmen eine Provision zu erheben, die von der Transaktion profitieren würden. The Verge schrieb, die Regierung ziehe den Betrag „angeblich“ ein, und verwies damit auf den zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bestätigten Charakter einzelner Details. Das Geschäft soll langjährige Bedenken der nationalen Sicherheit im Zusammenhang mit TikToks chinesischer Muttergesellschaft ByteDance ausräumen und zugleich ein vollständiges Verbot der App in den Vereinigten Staaten verhindern. Präsident Donald Trump, der derzeit seine zweite Amtszeit als 47. Präsident der Vereinigten Staaten absolviert, spielt bei den Bemühungen um eine Lösung des TikTok-Streits eine zentrale Rolle. Die Summe von 10 Milliarden Dollar wäre nach Darstellungen von Il Messaggero und Libertatea eine der höchsten bekannt gewordenen Vermittlungsgebühren staatlicher Stellen in der jüngeren US-Wirtschaftsgeschichte.

TikTok steht seit Längerem im Mittelpunkt einer US-Debatte über die nationale Sicherheit, die sich aus dem Eigentum durch ByteDance ergibt, ein chinesisches Technologieunternehmen. US-Abgeordnete und Regierungsvertreter haben wiederholt die Sorge geäußert, ByteDance könne von chinesischen Behörden gezwungen werden, Daten amerikanischer Nutzer herauszugeben oder Inhalte zu beeinflussen. Ein in den Vereinigten Staaten verabschiedetes Gesetz setzte ByteDance eine Frist, TikToks US-Geschäft zu veräußern oder ein Verbot hinzunehmen. Im Dezember 2025 unterzeichnete ByteDance nach Reuters-Berichten aus dieser Zeit eine Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, um ein Verbot abzuwenden. Die Trump-Regierung übernahm anschließend eine aktive Rolle bei der Ausgestaltung der Bedingungen für einen Verkauf an amerikanische Investoren.

Die Transaktion ist so angelegt, dass die operative Kontrolle über TikToks US-Geschäft auf eine Gruppe inländischer Investoren übergeht; Oracle und Silver Lake werden als Teilnehmer des Konsortiums genannt. Das Geschäft soll die rechtliche Vorgabe erfüllen, wonach TikToks US-Aktivitäten von der chinesischen Eigentümerstruktur von ByteDance getrennt werden müssen. Die Gebühr von 10 Milliarden Dollar an die Regierung würde nach der Darstellung des Wall Street Journal, die Reuters am 13. März 2026 weitergab, von den an dem Kauf beteiligten amerikanischen Investoren gezahlt. Kritiker stellen die Frage, ob eine solche Zahlung privater Wirtschaftsakteure an eine Regierung rechtliche oder ethische Probleme aufwirft. Formelle Gerichtsverfahren oder andere offizielle rechtliche Schritte werden in den zugrunde liegenden Berichten allerdings nicht genannt. Das Medium Libertatea bezeichnete die Konstruktion als einen „Coup“, den die Trump-Regierung über die Mechanik des Verkaufsprozesses erreicht habe. Das Geschäft steht weiterhin unter dem Vorbehalt abschließender regulatorischer und rechtlicher Genehmigungen. Ein bestätigter Termin für den Abschluss wurde in den verfügbaren Quellen nicht genannt.