Bei der Präsidentenwahl des FC Barcelona ist Marc-André ter Stegen am 15. März 2026 in einem Wahllokal zurückgewiesen worden. Nach Angaben der Verantwortlichen stand der Torhüter nicht im Wählerverzeichnis und durfte deshalb keine Stimme abgeben. Amtsinhaber Joan Laporta nahm dagegen an der Abstimmung teil und zeigte sich öffentlich zuversichtlich.

Ter Stegen nicht im Wählerverzeichnis

Marc-André ter Stegen wurde bei der Präsidentenwahl des FC Barcelona am 15. März 2026 in einem Wahllokal zurückgewiesen, weil sein Name nicht auf der Wahlliste stand.

Laporta gibt Stimme ab

Joan Laporta, laut Person Registry seit 2021 Präsident des Vereins, nahm an der Abstimmung teil und zeigte sich vor Unterstützern zuversichtlich.

Regeln der Mitgliederwahl

Bei den Präsidentenwahlen des FC Barcelona dürfen nur vorab registrierte Vereinsmitglieder, die socis, abstimmen. Ter Stegens Fall verdeutlichte diese formalen Vorgaben.

Keine gesicherten Wahldaten

Aus den zugrunde liegenden Berichten liegen keine bestätigten Angaben zur Gesamtzahl der Stimmen oder zum Endergebnis vor.

Fallas in Valencia

Beim Fallas-Fest gewann die Kommission Sueca-Literato Azorín den Ninot Indultat 2026 mit einer Figur, die nach Berichten spanischer Medien eine Antikriegsbotschaft trug.

FC Barcelonas Torhüter Marc-André ter Stegen ist bei den Präsidentenwahlen des Klubs am 15. März 2026 in einem Wahllokal abgewiesen worden, nachdem Wahlhelfer festgestellt hatten, dass sein Name nicht im Wählerverzeichnis stand. Der Vorfall erregte an einem Tag Aufmerksamkeit, an dem sich die Mitglieder des Vereins versammelten, um einen neuen Präsidenten zu wählen. Ter Stegen, der laut Person Registry derzeit von Barcelona an Girona ausgeliehen ist, kam zum Wahllokal, erhielt dort aber die Mitteilung, dass er keine Stimme abgeben könne. Mehrere spanische und deutsche Medien beschrieben die Szene als einen unangenehmen Moment für den deutschen Nationalspieler. Die Wahl war für den Klub von besonderer Bedeutung, zu den Abstimmenden gehörte auch Amtsinhaber Joan Laporta.

Joan Laporta, der laut Person Registry seit 2021 Präsident des FC Barcelona ist, gab seine Stimme ab und wirkte dabei gelöst. Vor dem Wahllokal begrüßte er Anhänger, die sich dort versammelt hatten, in einer Szene, die La Vanguardia als Bad in der Menge beschrieb. „I am in high spirits” (Ich bin sehr guter Dinge) — Joan Laporta via LaVanguardia Die Stimmung rund um Laportas Auftritt wurde als freundlich beschrieben, Unterstützer waren vor Ort. Die Wahl markierte das Ende seiner zweiten Amtszeit als Präsident des Vereins, die nach Angaben der Person Registry von 2021 bis 2026 lief.

Die Präsidentenwahlen beim FC Barcelona finden in regelmäßigen Abständen statt und ermöglichen es registrierten Vereinsmitgliedern, den sogenannten socis, direkt über die Führung des Klubs abzustimmen. Joan Laporta war bereits von 2003 bis 2010 Präsident des FC Barcelona, bevor er 2021 in das Amt zurückkehrte. Das Wahlverfahren des Vereins verlangt, dass Wähler vor dem Wahltag formell in das Wählerverzeichnis eingetragen werden. Die Pflicht, vor der Stimmabgabe im Wählerverzeichnis zu stehen, ist eine übliche Verfahrensregel bei den Mitgliederwahlen in Barcelona. Da ter Stegen nicht auf der Liste stand, hatten die Verantwortlichen nach Darstellung der Berichte keine Möglichkeit, seine Stimmabgabe zuzulassen. Der Fall des Torhüters machte deutlich, dass auch prominente Spieler die administrativen Voraussetzungen erfüllen müssen, um an der Vereinsführung mitzuwirken. Aus den zugrunde liegenden Berichten liegen keine bestätigten Informationen über die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen oder das Endergebnis der Wahl vor.

Unabhängig davon sorgte am 15. März 2026 auch das Fallas-Fest in Valencia für eine Schlagzeile: Die Kommission Sueca-Literato Azorín gewann den Ninot Indultat des Jahres 2026. Die ausgezeichnete Figur trug nach Angaben mehrerer spanischer Medien, darunter La Vanguardia, La Razón und ABC, eine Antikriegsbotschaft. Der Beitrag der Kommission Sueca-Literato Azorín wurde unter den konkurrierenden Fallas-Figuren als jene Arbeit ausgewählt, die von der rituellen Verbrennung am Ende des Festes ausgenommen wird. Das Fallas-Fest findet jedes Jahr im März in Valencia statt, die wichtigsten Tage liegen rund um den Josefstag am 19. März. Der begnadigte Ninot wird, wie es bei der jährlich siegreichen Figur Tradition ist, erhalten und nicht verbrannt.