Ein unter griechischer Flagge fahrender Öltanker ist am 14. März 2026 im Schwarzen Meer auf dem Weg zu einem russischen Hafen getroffen worden. Medienberichte sprechen von einem nicht näher bestimmten Gerät oder einer Drohne. Unter den Besatzungsmitgliedern befand sich nach übereinstimmenden Berichten auch ein rumänischer Seemann.
Tanker auf dem Weg nach Russland getroffen
Ein unter griechischer Flagge fahrender Öltanker wurde am 14. März 2026 im Schwarzen Meer auf dem Weg zu einem russischen Hafen getroffen.
Waffe nicht eindeutig bestimmt
Einige Medien sprachen von einem nicht näher bestimmten Gerät, andere von einer Drohne. Bestätigte Angaben zur Schadenshöhe oder zu Opfern lagen zunächst nicht vor.
Rumänischer Seemann an Bord
Unter den Besatzungsmitgliedern befand sich nach Medienberichten ein rumänischer Staatsangehöriger. Weitere Identitätsangaben wurden nicht veröffentlicht.
Schwarzes Meer bleibt Hochrisikogebiet
Seit 2022 ist die kommerzielle Schifffahrt im Schwarzen Meer wiederholt durch Drohnen- und Raketenangriffe beeinträchtigt worden, besonders auf Routen zu russischen Häfen.
Ein unter griechischer Flagge fahrender Öltanker ist am 14. März 2026 im Schwarzen Meer von dem getroffen worden, was Quellen als ein nicht näher bestimmtes Gerät oder als Drohne beschrieben. Das Schiff war zu einem russischen Hafen unterwegs, als es zu dem Angriff kam. Der Vorfall fand in europäischen Medien umgehend Beachtung; mehrere Redaktionen berichteten innerhalb weniger Stunden darüber. Bestätigt wurde zudem, dass sich zum Zeitpunkt des Treffers ein rumänischer Seemann unter den Besatzungsmitgliedern an Bord befand. Der Zwischenfall reiht sich in eine Serie von Störungen der maritimen Sicherheit in der Region ein, von denen die kommerzielle Schifffahrt im Schwarzen Meer betroffen ist.
Laut Berichten von Bloomberg Business und Le Figaro steuerte das Schiff einen russischen Hafen an, als es getroffen wurde. Le Parisien bezeichnete die Art des Geräts, das den Tanker traf, als „nicht bestimmt“. Andere Medien, darunter Ziare.com und HotNews.ro, stuften die eingesetzte Waffe als Drohne ein. Aus den zugrunde liegenden Berichten ging nicht gesichert hervor, wie groß die strukturellen Schäden an dem Tanker waren. Ebenso lagen keine bestätigten Angaben zum genauen Ort des Einschlags vor, außer dass er sich in der Nähe eines russischen Hafens ereignet habe. Dass ein rumänischer Staatsangehöriger zur Besatzung gehörte, wurde vor allem von rumänischsprachigen Medien wie Libertatea, Ziare.com und HotNews.ro hervorgehoben. Weitergehende Angaben zu seiner Identität machten diese Medien nicht. Bestätigte Informationen über Opfer lagen nicht vor.
Seit Russlands großangelegtem Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 gilt das Schwarze Meer als Gebiet mit erhöhtem maritimem Risiko. Die kommerzielle Schifffahrt wurde dort wiederholt durch Drohnen- und Raketenaktivitäten beeinträchtigt. Websuchergebnissen zufolge trafen Drohnen im Januar 2026 zwei Öltanker im Schwarzen Meer, darunter eines, das von dem US-Ölkonzern Chevron gechartert worden war. Das verdeutlicht die anhaltende Bedrohungslage für Handelsschiffe in dem Gebiet. Der Hafen von Noworossijsk, einer der größten Häfen am Schwarzen Meer, war während des gesamten Kriegs ein zentraler Umschlagplatz für russische Energieexporte. Tanker, die Öl zu russischen Häfen bringen oder von dort abtransportieren, sind in besonderem Maß Drohnenangriffen ausgesetzt, seit sich der Konflikt auch auf den maritimen Raum ausgeweitet hat.
Der Angriff vom 14. März auf den unter griechischer Flagge fahrenden Tanker steht im Zusammenhang mit den weiter gefassten Risiken für die Schattenflotte und für die kommerzielle Schifffahrt im Schwarzen Meer. Schiffe mit Ziel russische Häfen waren dort wiederholt Bedrohungen ausgesetzt. Die griechische Flagge gehört weltweit zu den häufigsten Registrierungen bei Öltankern. Schiffe in griechischem Eigentum tauchten in der Berichterstattung über die Schifffahrt im Schwarzen Meer während des Konflikts regelmäßig auf. Dass ein rumänisches Besatzungsmitglied an Bord war, verweist zudem auf die für kommerzielle Tanker in der Region typische internationale Zusammensetzung der Crews. Stellungnahmen griechischer Seefahrtsbehörden, des Schiffseigners oder der russischen Regierung waren in den zum Zeitpunkt der Berichterstattung vorliegenden Quellen nicht enthalten. Die genauen Umstände des Angriffs, darunter die Herkunft des eingesetzten Geräts und ein mögliches Bekenntnis zur Tat, blieben bis zur Veröffentlichung unbestätigt.