Kim Kardashian und Kris Jenner haben eidesstattliche Erklärungen eingereicht, in denen sie bestreiten, die Veröffentlichung eines Sexvideos aus dem Jahr 2007 geplant zu haben. Ray Js Anwalt reagierte mit dem Vorwurf des Meineids.
Eidesstattliche Erklärungen eingereicht
Kim Kardashian und Kris Jenner bestreiten in eidesstattlichen Erklärungen, die Veröffentlichung des Sexvideos von 2007 geplant zu haben.
Ray Js Anwalt erhebt Meineid-Vorwurf
Anwalt Howard King wirft Kardashian vor, in ihren eidesstattlichen Aussagen falsche Angaben gemacht zu haben, und verweist auf mögliche rechtliche Folgen.
Langjähriger Streit über Veröffentlichung
Im Kern geht es um Ray Js Behauptung, die Veröffentlichung des Videos sei eine bewusste Geschäfts- und Publicity-Entscheidung gewesen.
Kardashian weist Darstellung zurück
Kardashian nennt Ray Js Version der Ereignisse eine Lüge und bestreitet jede Beteiligung an einem koordinierten Vorgehen.
Keine bestätigten Gerichtstermine
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung gab es keine bestätigten Informationen über angesetzte Gerichtsverfahren.
Kim Kardashian und Kris Jenner haben eidesstattliche Erklärungen eingereicht, in denen sie bestreiten, die Veröffentlichung eines Sexvideos aus dem Jahr 2007 mit Kardashian und Ray J orchestriert zu haben, wie The Hollywood Reporter berichtet. Ray Js Anwalt Howard King reagierte darauf, indem er Kardashian vorwarf, in ihren eidesstattlichen Aussagen Meineid begangen zu haben. King deutete weiter an, dass die Vorwürfe des Meineids Auswirkungen auf Kardashians Beurteilung ihres moralischen Charakters für das kalifornische Bar Exam haben könnten, das sie anstrebt. Im Zentrum des Streits steht Ray Js seit Langem erhobene Behauptung, die Veröffentlichung des Videos sei ein kalkulierter geschäftlicher Schritt und kein unbefugtes Durchstechen gewesen.
Kardashian ging in ihrer Erklärung direkt auf Ray Js Vorwürfe ein und wies seine Darstellung der Ereignisse zurück.
„Seine Behauptung, ich hätte mit meiner Mutter und anderen einen Plan zur Veröffentlichung eines Sexvideos gehabt ... ist eine Lüge.” — Kim Kardashian via The Hollywood Reporter
Sie bestritt auch, Teil eines sogenannten „kriminellen Unternehmens“ gewesen zu sein oder sich an „Erpressungsaktivitäten“ beteiligt zu haben, wie Ray J behauptet hatte. Kardashian ging außerdem auf eine frühere Klage wegen Kreditkartenbetrugs ein, die von Ray Js Mutter eingereicht worden war, bezeichnete sie als „diskreditiert“ und erklärte, sie sei ohne jedes Eingeständnis eines Fehlverhaltens beigelegt worden. Kris Jenner reichte eine parallele eidesstattliche Erklärung ein, in der auch sie jede Beteiligung an einer koordinierten Veröffentlichung des Videos bestritt.
Das Sexvideo mit Kardashian und Ray J wurde 2007 veröffentlicht und wurde zu einem prägenden Moment in Kardashians Aufstieg zu öffentlicher Bekanntheit. Kardashian wurde anschließend zu einer Medienpersönlichkeit, Society-Figur und Geschäftsfrau, während Ray J, geboren als William Ray Norwood Jr., eine Karriere als R&B-Sänger, Fernsehmoderator und Schauspieler verfolgte. Die beiden haben seit Jahren gegensätzliche Darstellungen über die Veröffentlichung des Videos vorgetragen, wobei Ray J zwischenzeitlich wiederholt behauptete, die Veröffentlichung sei eine gezielte Publicity-Strategie unter Beteiligung Kardashians und ihrer Familie gewesen.
Das juristische Hin und Her stellt eine Zuspitzung eines Streits dar, der sich über viele Jahre öffentlich abgespielt hat. Ray Js Anwalt King stellte Kardashians eidesstattliche Aussagen nicht nur als falsch dar, sondern als rechtlich relevante eidesstattliche Erklärungen, die rechtliche Folgen nach sich ziehen. Kardashian wiederum hat daran festgehalten, dass Ray Js Behauptungen sowohl ihr als auch Jenner gegenüber verleumderisch seien. Die gegensätzlichen Vorwürfe der Verleumdung auf der einen und des Meineids auf der anderen Seite lassen den Streit ungelöst; bestätigte Informationen über anberaumte Gerichtsverfahren lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.