US-Präsident Donald Trump hat die Teilnahme des Iran an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 infrage gestellt, was zu einer diplomatischen und sportpolitischen Auseinandersetzung führt.

Trumps Forderung

US-Präsident Donald Trump lehnt eine Teilnahme des Iran an der WM 2026 ab.

Reaktion des Iran

Die iranische Nationalmannschaft weist die Forderung als unzulässige Politisierung des Sports zurück.

FIFA-Rolle

Bisher gibt es keine offizielle Entscheidung der FIFA bezüglich eines Ausschlusses.

US-Präsident Donald Trump erklärte, es sei nicht angemessen, dass der Iran an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehme, die die Vereinigten Staaten gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausrichten. Der 47. Präsident äußerte sich am 12. März 2026 dazu und löste damit Monate vor Turnierbeginn einen diplomatischen und sportlichen Streit aus. Der Wettbewerb ist für den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 in 16 nordamerikanischen Gastgeberstädten angesetzt. Trumps Äußerungen fallen in eine Phase, in der sich die USA auf die Aufnahme von 48 Mannschaften für das erweiterte Turnierformat vorbereiten. Bislang wurde von der FIFA kein offizieller Schritt zur Disqualifikation des Iran bekannt gegeben. „Es ist nicht angemessen, dass der Iran an der Fußball-Weltmeisterschaft teilnimmt” — Donald Trump via Reuters

Die iranische Nationalmannschaft reagierte mit einer formellen Stellungnahme auf den amerikanischen Präsidenten und bekräftigte ihr Recht auf Teilnahme an dem globalen Ereignis. Vertreter der Mannschaft erklärten, dass keine externe politische Persönlichkeit die Befugnis habe, darüber zu entscheiden, welche Nationen auf der Weltbühne antreten dürfen. Der Streit hat die Spannungen zwischen den beiden Ländern verschärft, wobei iranische Medien die Worte des Präsidenten als Versuch werteten, den Sport zu politisieren. Dieser Austausch folgt auf eine Phase der Ungewissheit bezüglich der Logistik für die Reise und die Teilnahme des Iran an einem Turnier, das primär auf US-amerikanischem Boden ausgetragen wird. „Ninguém pode excluir a seleção nacional iraniana” (Niemand kann die iranische Nationalmannschaft ausschließen) — Iranische Nationalmannschaft via SAPO

Menschenrechtsorganisationen, darunter Human Rights Watch, haben die FIFA dazu aufgerufen, vor dem Turnier 2026 robuste Schutzmaßnahmen zu implementieren. Diese Gruppen drängen den Dachverband dazu, ein inklusives Umfeld für alle teilnehmenden Athleten und anreisenden Fans sicherzustellen. Der Appell unterstreicht die Notwendigkeit, dass die FIFA ihre eigenen Menschenrechtsstandards während der einmonatigen Veranstaltung wahren muss. Menschenrechtsaktivisten äußerten die Sorge, dass politische Rhetorik die Sicherheit und die faire Behandlung bestimmter Delegationen beeinträchtigen könnte. Die FIFA hat bislang keine formelle Antwort auf die spezifischen Forderungen nach verbesserten Sicherheitsprotokollen gegeben. Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird die 23. Ausgabe des Turniers sein und die erste, bei der 48 Mannschaften antreten, eine Steigerung gegenüber den 32 Mannschaften bei früheren Ausgaben. Es ist das erste Mal, dass die Veranstaltung von drei Nationen ausgerichtet wird: den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko. Das Finale ist für den 19. Juli 2026 in den Vereinigten Staaten geplant. Die USA waren bereits 1994 Gastgeber der Männer-Weltmeisterschaft.

Die Weltmeisterschaft 2026 wird eine Rekordzahl an Spielen umfassen, die in drei nordamerikanischen Ländern ausgetragen werden. Die Vorbereitung auf das Ereignis erfordert eine erhebliche Koordination zwischen den Regierungen der Gastgeberländer und den internationalen Fußballfunktionären. Während das Turnier im Juni beginnen soll, werden der Qualifikationsprozess und die abschließende Auslosung den spezifischen Spielplan für die 48 teilnehmenden Nationen bestimmen. Die Kontroverse um die Beteiligung des Iran bleibt ein zentraler Punkt für internationale Beobachter, die die Schnittstelle zwischen Sport und Diplomatie verfolgen. Spielplan der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026: — ; —