Die Beziehungen zwischen Peking und Taipeh sind in eine Phase scharfer diplomatischer Auseinandersetzungen eingetreten. Die Volksrepublik China hat die Staatlichkeit Taiwans entschieden zurückgewiesen und erklärt, die Insel sei nie ein eigenständiges Land gewesen und werde es auch nie sein. Gleichzeitig warnte Chinas Außenminister Wang Yi Japan vor einer Einmischung in regionale Angelegenheiten und machte Washington für die Eskalation von Konflikten im Nahen Osten verantwortlich, wobei er erklärte, der derzeitige Krieg hätte überhaupt nicht beginnen dürfen. Als Reaktion auf diese Maßnahmen kritisierte Taiwans Außenminister Lin Chia-lung die Haltung Pekings und bezeichnete China als regionalen "Unruhestifter", der die Stabilität in Asien und im Pazifikraum gefährde.

Bestreitung der Staatlichkeit Taiwans

Peking erklärte offiziell, dass Taiwan kein unabhängiger Staat sei und niemals sein werde, und stützte sich dabei auf die Ein-China-Politik.

Warnung an Japan

Außenminister Wang Yi erklärte, Tokio verfüge nicht über ein Mandat, in Fragen des Status der Insel einzugreifen.

Kritik an US-Politik

China macht die Vereinigten Staaten für die Destabilisierung des Nahen Ostens verantwortlich und bezeichnet den dortigen Konflikt als vermeidbare Tragödie.

Antwort aus Taipeh

Taiwans Außenminister Lin Chia-lung bezeichnete China als regionalen Unruhestifter, der die Stabilität in Asien und im Pazifikraum gefährde.

Die Beziehungen zwischen Peking und Taipeh sowie die internationalen Spannungen sind in eine neue Phase scharfer diplomatischer Auseinandersetzungen eingetreten. Die Volksrepublik China bekräftigte entschieden ihre Ansprüche auf die Insel und erklärte, Taiwan sei nie und werde nie ein eigenständiger Staat sein. Peking stützt seine Rhetorik auf die Ein-China-Politik und behandelt die Frage der Insel als innere Angelegenheit des Landes, die keine externe Einmischung zulässt. Auf diese Erklärungen reagierte Taiwans Außenminister Lin Chia-lung scharf. Er bezeichnete die Handlungen Chinas als destabilisierend für die gesamte Region Asien und Pazifik. Lin Chia-lung betonte, dass die demokratisch gewählte Regierung in Taipeh die Unabhängigkeit der Insel vor den autoritären Bestrebungen des Nachbarn weiterhin verteidigen werde. Grundpfeiler der Pekinger Politik gegenüber der Insel „Chiny zachowują się jak regionalny rozrabiaka, który swoimi działaniami zagraża stabilności i bezpieczeństwu w tej części świata” (China verhält sich wie ein regionaler Unruhestifter, der mit seinen Handlungen die Stabilität und Sicherheit in diesem Teil der Welt gefährdet) — Außenminister Taiwans Parallel dazu verschärfte Peking den Ton gegenüber den Verbündeten Taiwans, insbesondere Japan. Chinas Außenminister Wang Yi richtete eine direkte Warnung an Tokio und wies darauf hin, dass Japan kein Mandat habe, in taiwanesische Angelegenheiten einzugreifen. Dem Chef der chinesischen Diplomatie zufolge befinde sich Japan nicht in einer Position, die es ihm erlauben würde, sich in irgendeiner Weise in diese Frage einzumischen. Gleichzeitig nutzte die chinesische Diplomatie internationale Foren, um die Rolle der USA in globalen Konflikten, einschließlich denen im Nahen Osten, zu kritisieren. Peking deutete an, dass die derzeitige Eskalation in dieser Region das Ergebnis einer fehlerhaften Politik Washingtons sei. Diplomatische Positionen: Status Taiwans: De-facto-Autonomie → Staatlichkeitsbestreitung durch die VR China; Rolle Japans: Regionaler Partner → Akteur ohne Interventionsrecht; Beziehungen zu den USA: Strategischer Dialog → Scharfe Kritik für den Nahen Osten „Japonia nie jest w pozycji, która pozwalałaby jej na jakąkolwiek interwencję w kwestii Tajwanu, która jest wyłącznie sprawą Chin” (Japan befindet sich nicht in einer Position, die es ihm erlauben würde, in irgendeiner Weise in die Taiwan-Frage einzugreifen, die ausschließlich eine Angelegenheit Chinas ist) — Außenminister der Volksrepublik China Die chinesischen Behörden bezogen sich auch auf die humanitäre und politische Situation im Nahen Osten und distanzierten sich von westlichen Methoden der Konfliktlösung. Peking betonte, dass die dortigen Kämpfe eine Tragödie seien, die hätte vermieden werden können, wenn sich die internationale Gemeinschaft auf eine gerechte Lösung konzentriert hätte und nicht auf die Unterstützung einer der Konfliktparteien. Wang Yi wies darauf hin, dass dieser Krieg überhaupt nicht hätte beginnen dürfen und die derzeitige Situation einen sofortigen Waffenstillstand und eine Rückkehr zu Verhandlungen erfordere. Der chinesische Minister betonte, dass das Fehlen einer gerechten Lösung der Palästina-Frage die Wurzel der Instabilität in der Region sei und die Verantwortung für das Fehlen von Fortschritten im Friedensprozess weitgehend auf der Politik der Vereinigten Staaten liege.

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