Die spanische Regierung hat die Evakuierung des diplomatischen Personals aus Teheran abgeschlossen und die Mitarbeiter an einen sicheren Ort in Aserbaidschan verlegt. Gleichzeitig kehren mehr als 650 spanische Staatsbürger aus der Region Naher Osten zurück, die am Samstag auf den Flughäfen in Madrid und Barcelona eintreffen sollen. Die Entscheidung, die stationäre Tätigkeit der Vertretung im Iran auszusetzen, wurde aufgrund der sich rapide verschlechternden Sicherheitslage in der Region getroffen.
Evakuierung von Diplomaten nach Aserbaidschan
Das Personal der spanischen Botschaft in Teheran wurde sicher nach Aserbaidschan gebracht, nachdem die Tätigkeit der Vertretung ausgesetzt wurde.
Rückkehr von 650 Staatsbürgern
Mehr als 650 Spanier aus dem Nahen Osten werden am kommenden Samstag nach Madrid und Barcelona gebracht.
Einstellung des Botschaftsbetriebs
Die Vertretung in Teheran hat die Annahme von Besuchern und den stationären Betrieb gemäß den Sicherheitsprotokollen eingestellt.
Spanien hat die Evakuierung des Personals seiner Botschaft in Teheran abgeschlossen und die Diplomaten an einen sicheren Ort in Aserbaidschan verlegt. Außenminister José Manuel Albares bestätigte den erfolgreichen Verlauf der Maßnahmen und verwies auf die Notwendigkeit, den Mitarbeitern angesichts zunehmender Spannungen Schutz zu gewährleisten. „Quiero informar de que hemos concluido la evacuación del personal de nuestra embajada en Irán. Todo el personal está a salvo y ha sido trasladado a Azerbaiyán” (Ich möchte mitteilen, dass wir die Evakuierung des Personals unserer Botschaft im Iran abgeschlossen haben. Das gesamte Personal ist in Sicherheit und wurde nach Aserbaidschan gebracht.) — José Manuel Albares, spanischer Außenminister Die Botschaft in der Hauptstadt des Iran hat vorübergehend alle stationären Aktivitäten ausgesetzt, was Teil der standardmäßigen Sicherheitsprotokolle ist, die von der spanischen Diplomatie in Krisensituationen umgesetzt werden.
Parallel zu den Maßnahmen für das diplomatische Personal koordiniert die Regierung in Madrid eine umfangreiche Rückholaktion ihrer Staatsbürger aus der gesamten Region Naher Osten. Schätzungen zufolge werden am Samstag mehr als 650 Personen im Land eintreffen, für die Transporte zu den Flughäfen in Madrid und Barcelona bereitgestellt wurden. spanische Staatsbürger, die an einem Samstag aus dem Nahen Osten evakuiert wurden Angesichts der Eskalation der Spannungen in der Region führen derzeit viele europäische Staaten Evakuierungsoperationen durch und nutzen dabei koordinierte EU-Mechanismen sowie eigene Transportkapazitäten. Die Entscheidung, die Vertretung in Teheran zu verlassen, wurde durch die unmittelbare Bedrohung und die Notwendigkeit, das Leben des Personals zu schützen, diktiert. Spanische Botschaft in Teheran nimmt keine Besucher mehr entgegen, und Minister Albares betonte, dass die Sicherheit weiterhin Priorität der Regierung bleibe. „De acuerdo con el protocolo de seguridad que hemos activado, la embajada ha cesado su actividad presencial” (Gemäß dem von uns aktivierten Sicherheitsprotokoll hat die Botschaft ihren Präsenzbetrieb eingestellt.) — José Manuel Albares, spanischer Außenminister
Die gesamte logistische Operation wird vom spanischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Europäische Union und Zusammenarbeit (MAEC) überwacht. Das Ministerium hält über spezielle Krisenkommunikationskanäle ständigen Kontakt mit in Gefahrenzonen befindlichen Spaniern. Evakuierte spanische Staatsbürger: Botschaftspersonal: 12, Staatsbürger aus der Region: 650 Chronologie der Evakuierung aus dem Iran: Freitag — Entscheidung zur Evakuierung; Samstagmorgen — Abschluss der Operation; Samstagabend — Rückkehr der Zivilisten Diese Maßnahmen sind Teil eines breiteren Trends, bei dem westliches Personal aus der Region abgezogen wird, aus Angst vor einer weiteren Destabilisierung der politisch-militärischen Lage.
Mentioned People
- José Manuel Albares — Spanischer Außenminister, Minister für die Europäische Union und Zusammenarbeit