Jannik Sinner hat am 15. März 2026 das BNP Paribas Open in Indian Wells gewonnen. Mit dem Finalsieg gegen Daniil Medvedev sicherte sich der Italiener nicht nur seinen ersten Titel bei diesem Turnier, sondern komplettierte auch als erst dritter Spieler den Satz aller sechs ATP-Masters-1000-Hartplatztitel.

Erster Indian-Wells-Titel für Sinner

Jannik Sinner besiegte Daniil Medvedev am 15. März 2026 im Finale von Indian Wells mit 7-6(6), 7-6(4) und gewann das Turnier erstmals.

Historischer Satz aller sechs Hartplatz-Masters

Mit dem Erfolg komplettierte Sinner als dritter Spieler nach Novak Djokovic und Roger Federer alle sechs ATP-Masters-1000-Titel auf Hartplatz.

Wende im Tiebreak des zweiten Satzes

Sinner lag im Tiebreak des zweiten Satzes 0:4 zurück, gewann dann sieben Punkte in Serie und machte den Finalsieg perfekt.

Frühe Anreise als Erfolgsfaktor

Laut Reuters führte Sinner seine starke Form auch darauf zurück, dass er früher nach Indian Wells gereist war, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen.

Furlan hebt den Aufschlag hervor

Renzo Furlan sagte via ANSA, Sinner sei nie weg gewesen; besonders der Aufschlag habe dessen Spiel 2026 auf ein neues Niveau gehoben.

Jannik Sinner hat am 15. März 2026 das Finale des BNP Paribas Open in Indian Wells gegen Daniil Medvedev mit 7-6(6), 7-6(4) gewonnen. Der Weltranglistenerste aus Italien holte damit seinen ersten Titel bei dem Turnier und vervollständigte zugleich einen historischen Satz aller sechs ATP Masters 1000 hard-court titles. Im Tiebreak des zweiten Satzes drehte Sinner einen 0:4-Rückstand, gewann sieben Punkte in Folge und entschied damit die Partie. Mit diesem Erfolg steht Sinner nun neben Novak Djokovic und Roger Federer als einziger Spieler in der Geschichte, der alle sechs Masters-1000-Trophäen auf Hartplatz gewonnen hat. Das Finale war eine weitere Neuauflage zahlreicher früherer Duelle der beiden Spieler, am Ende setzte sich Sinner in zwei Sätzen durch, die beide erst im Tiebreak entschieden wurden.

Das Turnier von Indian Wells, offiziell BNP Paribas Open, wird in der kalifornischen Wüste ausgetragen und zählt zu den weltweit zuschauerstärksten Tennisveranstaltungen. Novak Djokovic und Roger Federer waren laut ATP Tour vor Sinners Sieg am 15. März 2026 die einzigen Spieler gewesen, die alle sechs ATP-Masters-1000-Hartplatztitel gewonnen hatten. Sinner war laut seinem Wikipedia-Eintrag die Nummer eins der ATP und hatte diese Position auch zum Jahresende 2024 inne.

Sinner sieht frühen Wüstenaufenthalt als wichtigen Faktor Sinner führte seine konstant starke Leistung im Verlauf des Turniers laut Reuters darauf zurück, dass er früher als geplant nach Indian Wells gereist war, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen. Der Italiener sagte, die zusätzliche Vorbereitungszeit habe seinen Weg zum Titel in der Wüstenumgebung erleichtert. Sein Niveau blieb über das gesamte Tableau hinweg stabil, das Finale bildete den Abschluss eines durchweg überzeugenden Turnierverlaufs. Im entscheidenden Moment des Tiebreaks im zweiten Satz gewann Sinner sieben Punkte nacheinander und zeigte damit jene mentale Stabilität, die sein Spiel an der Spitze der Weltrangliste prägt. Nach dem Gewinn der Trophäe widmete er den Erfolg laut ANSA knapp mit den Worten „Bravo Kimi“.

Furlan sieht Sinners Aufschlag auf neuem Niveau Der italienische Tennistrainer und frühere Profispieler Renzo Furlan wies die Einschätzung zurück, Sinner habe erst wieder zu seiner Bestform finden müssen, und hielt bereits die Fragestellung für verfehlt. „Ha Sinner è tornato? Non è mai andato via. Il suo servizio è ora al top.” (Ist Sinner zurück? Er war nie weg. Sein Aufschlag ist jetzt auf Topniveau.) — Renzo Furlan via ANSA Furlans Einordnung verwies auf den Aufschlag als jenes technische Element, das Sinners Spiel im Jahr 2026 auf eine neue Stufe gehoben habe. Das Lob eines früheren Spielers wie Furlan unterstreicht, wie weit sich Sinners Gesamtspiel entwickelt hat. Der Titel in Indian Wells liefert dem Argument zusätzliches Gewicht, dass der Italiener auf Hartplatz derzeit auf dem Höhepunkt seines Leistungsvermögens spielt.

Abstand zu Alcaraz in der Weltrangliste wird kleiner Der Titel von Indian Wells hat es Sinner nach Berichten von La Repubblica und il Giornale ermöglicht, den Rückstand auf Carlos Alcaraz in der ATP-Weltrangliste zu verkürzen. Alcaraz hatte vor dem Turnier in der Wertung vor Sinner gelegen, doch die Punkte für den Sieg beim Masters-1000-Turnier in Indian Wells brachten den Italiener näher an die Spitzenposition heran. Die Rivalität zwischen Sinner und Alcaraz hat das Herrentennis in den vergangenen Spielzeiten geprägt, beide Spieler wechselten sich bei Erfolgen bei den wichtigsten Turnieren ab. Ob Sinner Alcaraz in der Weltrangliste überholen wird, hängt laut il Giornale von den Ergebnissen der kommenden Turniere ab.